5 vegane DIY-Snacks fürs Flugzeug

Einfach, schnell, transportabel, bloß nicht zu flüssig und nicht mit zu intensivem Geruch: Hier sind 5 Rezepte für vegane Flugzeug-Snacks.

Ei-Brötchen ohne Ei

Brötchen und Stullen gehen immer. Dieses hier stinkt im Gegensatz zu Hühnerei-Brötchen nicht so, dass euer Sitznachbar Hass auf euch entwickelt, wenn ihr es mit normalem Salz oder Senf macht, und schmeckt schon ziemlich nah dran.

Black Bean Salad mit Mango-Salsa

Bisschen was Salatigeres gewünscht? Weil hier keine Salatblätter drin sind, kann nichts labbrig werden, und weil ihr kein megaflüssiges Dressing braucht, kommt ihr damit auch durch die Sicherheitskontrolle.

Sommerrollen mit Tofu

Hier ist ein kleiner Trick gefragt: Wenn ihr euren Dipp nicht in einer Mini-Tupperdose im Flüssigkeiten-Beutel verstauen wollt, macht ihn einfach ein bisschen weniger flüssig und gebt ihn direkt mit in die Rollen. Perfektes Fingerfood für unterwegs – auch wenn ihr sie bei Langstreckenflügen vielleicht eher am Anfang essen solltet.

Geröstete Kürbiskerne

Schön viel Energie auf kleinem Raum: Geröstete Kürbiskerne sind leicht gemacht und unkompliziert zu transportieren. Nur halt nicht mit offenem Mund crunchen – oder eurem Sitznachbarn einfach was abgeben.

Saftiger Zitronenkuchen

In diesem Fall noch besser als Cupcakes. Schließlich weiß man nie, wann einen in der Luft die Lust nach was Süßem überkommt.

Ihr seid eher so die Supermarkt-Snacker? Unser Einkaufsguide weiß, wo es was gibt.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Warum ist Fleisch so lecker?

Stimmt halt. Aber wieso?

Zubereitung

Wer hat Lust, einer Kuh in den Rücken zu beißen? Genau, niemand. Damit wir Fleisch lecker finden, müssen wir es erst mal lecker machen – durch Kochen, Braten und jede Menge Gewürze. Wenn wir Appetit auf Fleisch haben, denken wir deshalb auch meist eher an ein verarbeitetes Produkt: einen schön fettigen Döner, den Umami-Geschmack und den Biss eines Steaks oder die krosse Panade von Fischstäbchen. Diese Eigenschaften haben aber nicht viel mit dem Fleisch selbst zu tun, sondern es gibt sie alle auch bei Pflanzenprodukten.

Gewohnheit

Und warum haben wir dann Lust auf ein Schweineschnitzel und nicht auf eine schöne Misosuppe mit Tofu? Einfache Antwort: Gewohnheit. Die meisten von uns wachsen nicht nur in dem Glauben auf, dass es normal, natürlich und notwendig sei, Fleisch zu essen – sondern bekommen auch direkt beigebracht, für wessen Fleisch das gilt. Hunde: nein. Schweine: ja. Insekten: igitt. Ist halt nur überhaupt nicht logisch. Unser Geschmack ist eben sehr geprägt durch das Essen, mit dem wir aufwachsen – aber das heißt nicht, dass er in Stein gemeißelt ist. So leckere Dinge wie Oliven, Kaffee, Mate, Pilze oder extrascharfe Soße fanden viele von uns schließlich als Kind auch noch nicht so super.

Ignoranz

Gut und schön, aber warum sollte man seinen Geschmack überhaupt umgewöhnen? Weil wir Fleisch letztendlich nur aus einem dritten Grund so lecker finden können: Wir blenden aus, was es wirklich ist. Wenn wir mal kurz aufhören, uns selbst etwas vorzulügen, kommen die wenigsten von uns auf den Gedanken klar, dass der Cheeseburger auf unserem Teller mal ein lebendiges Tier war. Wir haben Mitgefühl, wir ignorieren es nur. Sonst würde uns ganz schnell der Appetit auf Fleisch vergehen.

Lecker ohne Selbstbetrug: Unsere fleischfreien Rezepte.