So brutal geht es in chinesischen Hundezuchtanlagen zu

Ein neues Recherchevideo zeigt die üblen Bedingungen, unter denen Welpen für den Verkauf gezüchtet werden.

Es ergibt einfach überhaupt keinen Sinn: Da wünschen sich Menschen einen Hund als Mitbewohner und besten Freund, wollen ihm den perfekten Namen und nur das beste Futter geben und sich liebevollst um ihn kümmern – und dann kaufen sie ihn bei einem Züchter, wo er nicht mal ein Lebewesen ist, sondern nur ein Ding, das von Geburt an eingesperrt und gequält wird, um möglichst viel Profit zu machen.

Mit Tierliebe haben die neuesten Bilder aus einer Hundezuchtanlage in China nichts zu tun. Im Gegenteil. Im Video, das ein Augenzeuge für PETA Asia aufgenommen hat, sieht man Hunde, die vor lauter kaputten Gelenken nicht laufen können. Man sieht in dreckige Käfige gesperrte Hunde, man sieht Hunde, die grob gepackt werden, und Hunde, die vor lauter Angst und Stress fast wahnsinnig werden.

Solche Züchter behandeln Hunde so brutal, weil sie mit ihnen Geld machen wollen. Und auch wenn der erste Impuls nach so einem Video meist ist, die Tiere da rausholen zu wollen: Wer sie den Züchtern abkauft, spielt ihnen nur in die Karten. Solange Hundezüchter mit der Zucht Geld verdienen, werden sie weitermachen. Deshalb ist es umso wichtiger, solche Zustände aufzudecken, sich für Gesetze dagegen starkzumachen – und niemals ein Tier beim Züchter zu kaufen, sondern immer ins Tierheim zu gehen, um eins zu adoptieren.

Ihr lasst euch lieber mit Worten als mit Bildern überzeugen? Emma Kenney aus „Shameless“ erklärt euch gerne noch mal das Problem an Hundezüchtern.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
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Alpha Industries wird pelzfrei

Die amerikanische Marke stellt ihre Bomberjacken in Zukunft ohne Pelz her.

© Unsplash / Julian Gentilezza

Wer dicke Bomberjacken sucht, kommt an Alpha Industries nicht vorbei. Die Marke hat ihre Jacken mit den zig Details und dem prägnanten roten Tag zwar eigentlich mal für echte Piloten entworfen, inzwischen sieht man sie aber auch auf allen möglichen Großstadtstraßen – und das bald endlich ohne Pelz. Denn PETA USA hat das Unternehmen überzeugt, keinen Pelz mehr zu verkaufen und Pelz aus allen zukünftigen Designs zu streichen.

Was viele immer noch nicht wissen: Auch für Pelzbesätze beispielsweise an Jackenkragen oder Stiefeln werden Tiere in Käfige gesperrt oder in Fallen gefangen, erschlagen oder sogar lebendig gehäutet. Dem fertigen Kleidungsstück sieht man diese Tierquälerei nicht an, und oft achten Menschen gar nicht darauf, ob sie Echtpelz kaufen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass auch die Firmen ein klares Zeichen setzen und wie Alpha Industries mit gutem Beispiel vorangehen.

So unterscheidet ihr echten Pelz von Kunstpelz.