So geht Raclette vegan

Kartoffeln, Beilagen und Pfännchen mit ganz viel veganem Käse drin. Tierfreies Raclette ist mega einfach.

Der Käse

Die allerwichtigste Zutat beim Raclette. Wer zur Feier des Tages keine Kälber quälen will, nimmt am besten veganen Käse. In Supermärkten, Bioläden und Onlineshops gibt es inzwischen eine ziemlich gute Auswahl für jeden Geschmack. Gut schmelzende Klassiker wie Wilmersburger, Bedda, Jeezini oder Violife gibt es oft wahlweise in der milden oder würzigen Variante, als Block zum Selberschneiden, in Scheiben und für besonders Eilige auch gerieben. Von Vegusto gibt es auch das No-Muh Rac in Soßenform, und wer am liebsten alles selbst macht, kann Raclette auch super mit Hefeschmelz oder selbstgekochter Käsesoße bestreiten.

Die Beilagen

Der Klassiker sind natürlich Kartoffeln, die sowieso vegan sind, wenn man sie einfach in der Schale kocht und zum Raclettegrill auf den Tisch stellt. Auch Eingelegtes wie Cornichons, Silberzwiebeln oder Oliven sind meist vegan – im Zweifel hilft der Einkaufsguide weiter. Darüber hinaus sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wer Raclette mit Mais und Paprika mag, nimmt Mais und Paprika; wer Birnenchutney, Räuchertofuwürfel, getrocknete Tomaten oder Kichererbsen unter dem Käse verstecken und dann alles in Ketchup ertränken will, kann auch das machen. Und wenn der Raclettegrill von oben zu leer aussieht, lassen sich immer noch vegane Würstchen oder ein paar Scheiben Baguette drauf grillen.

Die Specials

Wenn man mal drüber nachdenkt, ist so ein Raclettegrill nichts anderes als ein Herd, viele Pfannen und ein Grill in einem. Ergo kann man darin ungefähr alles zubereiten, wofür man sonst in die Küche laufen und mit dem großen Gerät hantieren müsste. Besonders super sind Raclette-Pizza (Pizzateig dünn ausrollen, in die Pfännchen legen, belegen und unter den Grill schieben), TK-Röstiecken (auftauen lassen, in die Pfännchen legen und mit Käse überbacken) und Raclette-Pancakes (Teig im Raclette-Pfännchen statt auf dem Herd backen) – damit muss man den Raclettegrill dann auch nach den Feiertagen gar nicht mehr wegräumen.

Noch mehr Käse: Nudeln mit Cashew-Käse-Soße.

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Toffee Nut Latte oder Lebkuchen-Latte gefällig?

Wenn es um saisonale Spezialitäten geht, macht Starbucks es Leuten, die lieber vegan trinken, nicht immer ganz so leicht. Der Sirup im berüchtigten Pumpkin Spice Latte beispielsweise ist nicht vegan (da hilft nur Selbermachen), und auch bei den Sommer- und Wintergetränken ist nicht immer auf den ersten Blick klar, was drinsteckt. Manchmal reicht es schon, sich etwas mit Soja-, Mandel- oder Kokosmilch statt Kuhmilch zu bestellen, manchmal sind aber auch andere Zutaten nicht vegan. Umso besser, dass es diesen Winter gleich zwei Getränke gibt, die sich ganz leicht veganisieren lassen: den Toffee Nut Latte und den Lebkuchen-Latte.

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Der Lebkuchen-Latte ist vegan, wenn man ihn mit Pflanzenmilch und ohne Sahne bestellt. Der Toffee Nut Latte ist vegan, wenn man ihn mit Pflanzenmilch und ohne Sahne und Streusel bestellt. (Apropos: Wann bekommen wir endlich vegane Sahne, Starbucks?) Der Sirup, der jeweils verwendet wird, kommt ohne Butter oder sonstigen Tierqualquatsch aus, und der Kaffee ist sowieso vegan. Ziemlich süß und ziemlich weihnachtlich schmecken beide Getränke auch ohne Tiere.

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