So geht Zähneputzen vegan

Tierfett in Zahnpasta und an Tieren getestete Zahnbürsten machen irgendwie kein so frisches Gefühl. Mit diesen Produkten geht Zahnpflege vegan.

Foto: Ryan McGuire

B12-Zahnpasta von Sante

Der Klassiker für alle, die sich beim Putzen gern mit einer Extraportion Vitamin B12 versorgen. Das macht die Pasta, die es mit und ohne Fluorid gibt, nebenbei noch schön rosa.

Mini-Zahnpasta von Go&Home

Klassisch minzig und ohne tierischen Glyzerin. Die kleine Größe ist super für unterwegs, die normale Größe passt übers Waschbecken zuhause.

Toothy Tabs von Lush

Wer keine Pasten mag, ist bei Lush richtig. Die kleinen Tabletten mit Passionsfruchtgeschmack werden im Mund zerkaut und lösen sich dabei in leckeren Schaum auf.

Mundwasser von Logodent

Viele bekannte Mundwasser-Marken gehören zu Konzernen, die reihenweise Tierversuche durchführen. Dann doch lieber mit dem Kräuterwasser von Logodent spülen.

Zahnbürste von Hydrophil

Auch Zahnbürsten werden gerne mal an Tieren getestet. Die von Hydrophil lassen aber nicht nur die Tiere in Ruhe, sondern sind außerdem aus umweltfreundlichem Bambus und sogar im Abo zu haben.

Ihr putzt auch eure Wohnung lieber tierfrei? Dann solltet ihr diese Produkte meiden.

Go Vegan!

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Foto: Daria Nepriakhina

Schneckenschleim-Masken

Aus Asien sind schon so gute Ideen wie die BB Cream und ganze Kollektionen im Hello-Kitty-Design zu uns geflogen. Umso widerlicher, dass der nächste koreanische Hype so rückständig daherkommt: Schnecken werden in kleine Käfige gesperrt und unter permanenten Stress gesetzt, damit sie möglichst viel Schleim absondern, der dann in kleinen Sachets als Gesichtsmaske verkauft wird. Braucht kein Mensch, vor allem nicht, wenn es so viel bessere Produkte ohne tierische Ausscheidungen drin gibt.

Keratin-Behandlungen für die Haare

Es gibt nicht nur immer mehr Shampoos und Haarkuren mit zugesetztem Keratin, sondern auch spezielle (und sehr teure) Intensivbehandlungen beim Friseur. Dass die Hersteller solcher Produkte sie als besonders gut für die Haare bewerben, liegt daran, dass sie aus Haaren bestehen. Und aus Krallen, Federn, Haut und allem am Tier, worin sich das Eiweiß sonst so befindet. Das klingt nicht nur eklig, sondern zeigt in den allermeisten Fällen auch nicht die gewünschte Wirkung. Dann doch lieber bei pflegenden Pflanzenölen bleiben.

Wimpern aus Pelz

Nichts gegen falsche Wimpern für den queenmäßigen Augenaufschlag, aber doch bitte aus Synthetik. Vor allem in den USA ist es inzwischen zum Luxustrend geworden, sich echten Pelz übers Auge zu kleben, weil Popstars und Beauty-Instagrammer es vorgemacht haben. Dabei sollte klar sein: wer verstanden hat, warum Pelz als Jacke, Bommel oder Stiefelbesatz nicht geht, sollte auch die Lider davon lassen.

Manuka-Honig

Egal ob Bienenpollen, Gelee Royal oder der neuseeländische Honig, dem manche besonders hautheilende Eigenschaften zuschreiben – Bienen geben solche Produkte nicht freiwillig her und werden deshalb massenhaft dafür gequält und getötet. Wer ein wirklich natürliches Allround-Produkt sucht, greift also lieber zum guten alten Kokosöl.

Botox

Kein neuer Trend, aber einer, der sich hält. Immer noch gilt es als harmlos, sich gegen erste Falten das Nervengift Botox unter die Haut spritzen zu lassen. Was viele nicht wissen: Jede Charge muss an Tieren getestet werden. Auch wenn jeder Mensch sich seine Gifte selbst aussuchen darf, sollten darunter keine anderen Lebewesen leiden.

Auf unserer Kosmetikliste findet ihr Marken, die komplett tierversuchsfrei und ohne Tierprodukte hergestellt sind.