So hat die Fleischindustrie für die Todeszone im Golf von Mexiko gesorgt

Vor der US-Küste gibt es im Golf von Mexiko ein riesiges Gebiet mit so niedrigem Sauerstoffgehalt, dass dort nichts mehr lebt. Schuld ist die Fleischindustrie.

Nicht nur Menschen brauchen zum Leben Sauerstoff, sondern auch Fische und andere Meeresbewohner. Vor der Küste der USA ist der Sauerstoffgehalt des Meeres in großen Teilen des Golf von Mexiko inzwischen aber so stark gesunken, dass dort keine Tiere mehr leben können. Die Todeszone umfasst eine Fläche von rund 23.000 Quadratkilometern.

Dass der Sauerstoff und damit auch das Leben aus dem Meer verschwindet, liegt an der Fleischindustrie, die ihre Abwässer ins Meer lässt. Nitrate und Phosphate aus Düngemitteln und Ausscheidungen sorgen dafür, dass sich Algen bilden, für deren Zersetzung der Sauerstoff draufgeht, den eigentlich Fische bräuchten. Deshalb sterben die Tiere in der Todeszone entweder, oder sie wandern in andere Gebiete ab, in denen es noch Sauerstoff gibt. Was immer schwerer wird, schließlich gibt es weltweit immer mehr solcher Todeszonen. Das ist nicht nur eine Katastrophe für die Tiere, sondern auch für die Umwelt und damit die Menschen.

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In Frankreich kann man jetzt lebende Austern am Automaten kaufen

„Frisch“ heißt bei Austern, dass sie noch leben, wenn man sie isst. Damit das 24/7 geht, gibt es in Frankreich jetzt einen Automaten mit lebenden Austern drin.

Die Nachfrage sei einfach so hoch, sagt der Betreiber eines Austerngeschäfts auf der Ile de Re, dass Menschen sich immer wieder beschwert hätten, weil sie nach Ladenschluss keine Austern mehr bei ihm kaufen konnten. Deshalb hat er einen Automaten aufgestellt, aus dem man sich die Tiere 24 Stunden am Tag ziehen kann.

 

 

Sorgen darüber, dass es unhygienisch sein könnte, Meerestiere aus dem Automaten zu essen, redet er klein, die Austern werden schließlich einmal pro Tag ausgetauscht und seien deshalb immer „frisch“ und würden ausschließlich geschlossen verkauft. Heißt im Klartext: Sie leben, während sie in kleine Kisten gesperrt in den Fächern des Automaten darauf warten, gekauft, auf Eis gelegt und erst getötet zu werden, wenn jemand ihre Schale aufknackt, um ihr Fleisch herauszuschlürfen.

Manche Menschen rechtfertigen das damit, dass sie denken, Austern könnten keine Schmerzen fühlen. Wissenschaftler können das allerdings bis heute nicht ausschließen und beobachten beispielsweise, dass sich Austern vor Angreifern schützen, indem sie sich in ihre Schale zurückziehen. Bei ihren nächsten Verwandten, den Tintenfischen, wurde ein ausgeprägtes Nervensystem nachgewiesen. Es spricht also Einiges dafür, das Austernessen einfach zu lassen.

 

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