So quält die Uni Pittsburgh Kaninchen, Mäuse und Affen für Tierversuche

Ein neues Video von PETA USA zeigt, wie die University of Pittsburgh Tiere quält und tötet. Das Schlimmste daran: Das ist ganz normal.

© PETA USA

Das Video, das ein Augenzeuge von PETA USA in den Laboren der Uni Pittsburgh aufgenommen hat, ist brutal. Ratten werden die Bäuche aufgeschnitten, Affen verletzen sich selbst vor lauter Panik, Kaninchen liegen mit entzündeten Beinen herum, Mäuse verdursten. Das Schlimme daran: Solche Zustände sind in Laboren, die Tierversuche zur Grundlagenforschung durchführen, an der Tagesordnung.

Dabei ist längst bekannt, dass Tierversuche sich in den meisten Fällen nicht auf den Menschen übertragen lassen und deshalb nicht nur brutal sind, sondern auch sinnlos. Es gibt viel bessere Methoden, bei denen man beispielsweise mit künstlich gezüchteten Zellen oder am Computer Versuche durchführt.

Wenn auch ihr an eurer Uni beobachtet, wie Tiere in Tierversuchen gequält werden, nutzt bitte unser Whistleblower-Formular und sagt und Bescheid.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
Go Vegan!

Diese Hochschule züchtet Hunden für Experimente lähmende Muskelerkrankungen an

Eine französische Hochschule führt Tierversuche an Hunden durch, um Muskeldystrophie zu erforschen. Heilung bringt das nicht – nur mehr Leid.

ATA / PETA France

Eigentlich will die Organisation Téléthon Heilungsmöglichkeiten für die Krankheit Muskeldystrophie finden. Deshalb finanziert sie mit Spendengeldern Experimente an der französischen Hochschule Alfort National. Das Problem: Statt mit modernen Forschungsmethoden zu arbeiten, führt Alfort Tierversuche durch, bei denen sie Hunden gezielt genau die Krankheit anzüchtet, die sie heilen will, schafft also absichtlich kranke Tiere, die extrem leiden und meist früh sterben. Die Forschung bringt das nicht weiter.

Die französische Tierschutzorganisation Animal Testing hat PETA France Videoaufnahmen zur Verfügung gestellt, die zeigen, was mit den Hunden im Labor passiert. Die Hunde können kaum gehen und selbst das Atmen fällt ihnen schwer. Das Gesicht eines Hundes war mit Erbrochenem bedeckt, da er die Nahrung nicht bei sich behalten konnte. Andere Hunde hatten eine derart geschwächte Kiefermuskulatur, dass ihnen der Speichel aus dem Mund lief.

Einige Hunde müssen ab einem bestimmten Punkt durch eine Magensonde ernährt werden, weil sie nicht mehr selbstständig schlucken können. Die Tiere, die lange genug überleben, entwickeln Herzprobleme, weil die Krankheit den Herzmuskel angreift. Die meisten Hunde erreichen nie das Erwachsenenalter. Einige sind bereits mit unter sechs Monaten vollständig durch die Erkrankung beeinträchtigt, die Hälfte der Tiere stirbt noch vor dem zehnten Lebensmonat.

Ein Mitarbeiter des Labors gibt sogar zu, dass Alfort die Forschungsgelder für diese Experimente verlieren könnte, wenn diese Bilder an die Öffentlichkeit gelangen. Denn natürlich wollen wir alle, dass eine Heilung für Muskeldystrophie gefunden wird. Aber dafür Tiere zu quälen, ist falsch.

Foto: ATA / PETA France

Tierversuche sind nicht nur ethisch nicht zu vertreten, sondern auch unwissenschaftlich. Jahrzehntelange Experimente an Hunden haben keine Heilmethode oder Behandlung für Menschen gebracht. Studien zeigen, dass sich Ergebnisse aus Tierversuchen nicht einfach so auf Menschen übertragen lassen. In einigen Punkten kommen Tierversuche sogar zu völlig entgegengesetzten Ergebnissen. Viel sinnvoller ist es, beispielsweise Hautzellen von menschlichen Patienten zur Forschung zu nutzen oder gesunde menschliche Muskelzellen zu züchten, die dann erkrankten Menschen transplantiert werden können.

Beteiligt euch jetzt an unserer Aktion. Fordert Téléthon und Alfort National auf, die Experimente an Hunden zu stoppen und stattdessen auf moderne Forschungsmethoden zu setzen.