So schlecht geht es Reptilien im Heimtierhandel

Eine neue PETA-Recherche zeigt, wie einige der weltweit größten Züchter und Händler mit Reptilien umgehen. Helft uns dabei, das zu stoppen!

Klar klingt es erst mal ganz lässig, nicht mit einem Hund oder eine Katze zusammenzuleben, sondern mit einer Schlange, einer Schildkröte oder einer Bartagame. Leider ist es komplett unmöglich, exotische Tiere in Deutschland artgerecht zu halten. Oft stimmen die klimatischen Bedingungen nicht, es gibt nicht genug Platz für die Tiere, und viele Halter und auch Tierärzte kennen sich nicht genug mit Krankheitsanzeichen aus, um Tiere rechtzeitig und richtig zu behandeln. Wie eine neue Recherche von PETA zeigt, fängt das Problem aber schon vorher an.

Rund 600.000 Reptilien werden jedes Jahr nach Deutschland importiert. Viele sterben schon auf den langen Transportwegen oder noch auf den Zuchtfarmen. Der Heimtierhandel rechnet Sterberaten von bis zu 70 Prozent ein. Kein Wunder, wenn Tiere in winzigen Plastikbehältern transportiert und gelagert werden, oft tagelang kein Wasser bekommen und bei Krankheiten oder Verletzungen meist nicht behandelt werden. Das Recherchevideo zeigt, wie Reptilien im Dreck liegengelassen werden, bis sie sterben.

Um das zu verhindern, hilft nur, den Handel mit Reptilien zu stoppen. Bitte unterschreibt unsere Petition an die Bundesregierung und fordert sie auf, die Privathaltung exotischer Tiere zu verbieten.

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Warum Rassenwahn auch bei Hunden und Katzen schlimm ist

Wer sich Hunde oder Katzen nach einer bestimmten Rasse aussucht, schadet damit nicht nur diesen Tieren, sondern auch denen, die dafür im Tierheim bleiben.

Viele Menschen schaffen sich Tiere bestimmter Rassen an, weil sie sich davon spezifische Merkmale erhoffen oder eine Rasse gerade in Mode ist. Dabei denken sie nicht an die gesundheitlichen Probleme, die so gezüchtete Tiere haben können. „Modehunde“ wie Bulldoggen oder Möpse haben wegen ihrer verkürzten Nasen oft Atemwegserkrankungen. Es gibt Katzen, denen der Schwanz weggezüchtet wird, sodass sie das Gleichgewicht nicht mehr halten können, und Vögel, die vor lauter Federn auf dem Kopf nichts mehr sehen. So lustig das auch auf Instagram aussehen mag – für die Tiere ist es eine Katastrophe.

Wenn solche „Modetiere“ die Erwartungen nicht erfüllen oder ihre Menschen sie nicht mehr halten können, landen sie im Tierheim. Allein in Deutschland müssen Tierheime jährlich 300.000 neue Tiere aufnehmen, obwohl sie längst voll sind.

Im Tierheim warten so viele verschiedene Hunde, Katzen und andere Tiere auf ein neues Zuhause, dass jeder das richtige für sich findet. Für jedes Tier, das man beim Züchter kauft, bleibt aber ein anderes im Tierheim zurück. Das gilt nicht nur für gewinnorientierte Großzüchter und Zoohandlungen, sondern auch für kleine Züchter.

Wer Tiere mag, sollte deshalb nicht zum Züchter gehen, sondern eins aus dem Tierheim adoptieren.

Ihr denkt über ein exotisches Haustier nach? Lasst das lieber. Fische und Einsiedlerkrebse gehören beispielsweise überhaupt nicht in menschliche Häuser.