So werden Gänse für Foie gras gequält

In Deutschland und 13 weiteren europäischen Ländern ist die Produktion von Foie gras oder Stopfleber verboten.

Foto: Stop Gavage

Importiert werden darf die Pastete, die wörtlich übersetzt „Fettleber“ heißt, trotzdem noch. Und so wird sie hergestellt:

Gänse oder Enten werden für Foie gras oft zu Hunderten in enge Gehege oder Käfige gesperrt.

In diesen Käfigen schauen die Köpfe der Tiere durch kleine Öffnungen hinaus, damit die Arbeiter sie mit Futterbrei vollpumpen können. Die Gänse oder Enten können nicht herumlaufen, sich drehen oder ihre Flügel spreizen. Seit 2011 ist das in der EU verboten, in den USA zum Beispiel noch nicht. Aber auch einige Produzenten in der EU halten nicht sich an das Verbot und stecken die Tiere weiter in Einzelkäfige.

Arbeiter stoßen den Gänsen oder Enten mehrmals täglich ein Metallrohr oder einen Schlauch in den Hals und pumpen ihnen mit Hochgeschwindigkeit Futterbrei in den Magen.

Dadurch wird erreicht, dass ihre Leber auf das bis zu Zehnfache ihrer normalen Größe anschwillt.

Auf manchen Stopfleberfarmen müssen die Arbeiter bis zu 500 Gänse oder Enten zwei bis dreimal am Tag zwangsmästen. In der Eile werden die Tiere oft grob behandelt und nicht selten auch verletzt.

Durch die schlimmen Zustände in den Tierfabriken und die brutale Behandlung erleiden die Gänse und Enten oft Verletzungen an Schnabel, Füßen, Hals und inneren Organen.

Manche Tiere sind so ausgelaugt, dass sie sich nicht mehr auf den Beinen halten oder bewegen können.

Am Ende der 12 bis 21 Tage dauernden Tortur wird den Tieren manchmal sogar bei lebendigem Leib die Kehle durchgeschnitten, weil die Arbeiter sich nicht einmal mehr die Mühe machen, sie zu betäuben.

Die Tiere bluten qualvoll aus.

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