So werden Krokodile für Luxushandtaschen gehäutet

Luxushersteller lassen Krokodile aufschneiden und ausbluten. Eine neue Videoenthüllung von PETA aus Vietnam zeigt, was hinter Krokoleder-Handtaschen steckt.

Foto: PETA Asia

Wenn die Kardashian-Jenners ihre Louis-Vuitton-Koffersets über die Flughäfen schieben oder Leute auf Youtube die Taschen mit den vielen kleinen Markenlogos drauf in die Kameras halten, denkt man nicht unbedingt direkt an Krokodile, die noch zucken, während sie aus Halswunden ausbluten. Aber die unangenehme Wahrheit ist: Das Leder für Luxushandtaschen stammt nicht von Tieren, die am Ende eines langen Lebens einfach eingeschlafen sind, sondern von solchen, die dafür unter brutalen Bedingungen gehalten und getötet werden.

Eine neue Recherche von PETA zeigt, wie es auf Krokodilfarmen in Vietnam zugeht, die laut einem Farmbesitzer Leder an LVMH und andere Hersteller teurer Handtaschen liefert. Zu LVMH gehören neben Louis Vuitton auch Marken wie Céline, Marc Jacobs und Fendi. Als die Ermittler vor Ort waren, lebten zehntausende Krokodile auf einer Farm, von denen alle drei Monate 1.500 geschlachtet werden.

Die Krokodile wurden in Betongruben gepfercht.
Einem Krokodil fehlte der Schwanz.

Die Tiere leben in viel zu kleinen Betongruben, in denen es leicht zu Aggressionen und Verletzungen kommen kann. Einem Krokodil fehlte der Schwanz. Arbeiter versuchen die Tiere mit Elektroschocks zu betäuben, schneiden ihnen dann das Genick auf und rammen ihnen eine Metallstange in die Wirbelsäule. Die Tiere sterben davon nicht direkt, sondern werden zum Ausbluten liegengelassen. Ein Krokodil bewegte sich noch, nachdem die Arbeiter ihm bereits die Haut abgeschnitten hatten.

Arbeiter gaben den Krokodilen Elektroschocks und versuchten dann, sie zu töten, indem sie die Tiere am Genick aufschnitten und ihnen eine Metallstange in die Wirbelsäule rammten.
Nachdem Arbeiter die Krokodile geschlachtet hatten, schnitten und zogen sie ihnen die Haut ab.

Bitte helft uns jetzt, die Krokodile zu retten. Unterschreibt unsere Petition und fordert LMVH auf, kein Exotenleder mehr zu nutzen.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

7 lederfreie Portemonnaies für jeden Geschmack

Irgendwie muss man sein Geld ja herumtragen, aber lieber nicht in Tierhäuten. Diese Portemonnaies sind praktisch, schön und lederfrei.

Wallet Camel x Jeans von Denise Robool

Das perfekte Portemonnaie für Menschen, die Geldscheine lieber nicht knicken, sämtliche Kassenzettel aufheben und am liebsten jederzeit zwölf Bonuskarten und zwei Lipglosse mit sich herumschleppen. Dank der Aufteilung in viele Fächer kommt trotzdem nichts durcheinandern; und abends geht die Börse mit dem schönen Metalllogo und den Riemchen auch als Clutch durch.

Zipped Wallet PU von Ahimsa

Wer lieber nur die nötigsten paar Scheine ins Portemonnaie und das in die hintere Hosentasche stopft, bekommt bei Ahimsa die vegane Version des Lederklassikers. Ins große Fach passen Geldscheine, in die kleinen Fächer die wichtigsten Karten, und ein Reißverschluss sorgt dafür, dass die Münze fürs Bib-Schließfach nicht rausfällt.

Luna Wallet von Monki

Keine Sorge, das ist kein echtes Einhornfell. Ins pastellige Portemonnaie von Monki passt alles rein, und dank der Plüschigkeit findet man es auch ohne Hingucken in jeder Tasche wieder.

Vera SM Vintage Wallet Cerise von Matt & Nat

Klein, aber ziemlich schick. In die kirschrote Geldbörse von Matt & Nat passt keine komplette Münzsammlung, aber dafür passt sie in absolut jede Handtasche und die meisten Manteltaschen.

Heiermann von Mob Skateboards

Garantiert nicht aus Leder, weil aus strapazierfähigem Nylon. Dieses Portemonnaie kann man auch mal über den Boden schleifen oder im Gewitter liegenlassen, ohne dass groß was passiert.

Geldbörse Blau von Denkefair

Handgenäht und mit viel Platz. Die Geldbörsen von Denkefair sind sowas wie die Weiterentwicklung der alten Plastikdinger und in vielen guten Farbkombinationen zu haben.

Glitter Bow Coin Purse von New Look

Glitzerweisheit: Man kann noch so viele Tiere häuten, so ein hübsches Material kriegt man trotzdem nur synthetisch hin. Die Börse nennt sich zwar „Coin Purse“, trotzdem passen neben Münzen auch Karten, Scheine und Mini-Liebesbriefe rein.

Falls das Portemonnaie doch mal zu schwer wird: Unser Einkaufsguide hat lauter Ideen zum Geldausgeben.