So werden Nerze und Füchse auf Pelzfarmen in Tschechien getötet

Neue Rechercheaufnahmen aus Tschechien zeigen, wie die Tiere per Stromschlag und mit Abgasen umgebracht werden. Das könnt ihr dagegen tun.

Die Aufnahmen stammen von der tschechischen Tierrechtsorganisation OBRAZ, die auf zwei Pelzfarmen recherchiert hat, wie die Arbeiter dort mit Nerzen und Füchsen umgehen. Zu sehen ist ein Farmarbeiter, der einen Fuchs aus seinem Käfig zerrt und ihn bei vollem Bewusstsein kopfüber aufhängt. Das Tier zappelt und versucht, sich zu befreien, bis der Arbeiter es schließlich schafft, Elektroden in seinem Anus und Maul zu platzieren und ihn so zu töten. Danach nimmt der Arbeiter den toten Fuchs vom Haken, um ihm das Fell abzuziehen und den restlichen Körper in den Müll zu werfen.

Das zweite Video zeigt, wie Nerze getötet werden. Dazu holen Arbeiter die Tiere aus ihren Käfigen und werfen sie in einen Anhänger, der an einen Traktor gekoppelt ist. Die Abgase des Traktors werden direkt in den Anhänger geleitet. Der Arbeiter dreht einige Runden um die Farm, bis alle Tiere tot sind.

Zusammen mit den Videos hat OBRAZ eine Seite online gestellt, auf der man den Vorsitzenden der zweitgrößten Partei im Tschechischen Parlament auffordern kann, den Gesetzesentwurf für ein Pelzfarmverbot in Tschechien zu unterstützen.

Wenn ihr dafür sorgen wollt, dass Deutschland endlich Pelzfarmen verbietet, unterschreibt bitte unsere Petition.

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.
Go Vegan!

Das Problem mit Michael Kors

Pelzmäntel aus Kaninchen, Handtaschen aus Krokodil: Für seine Modemarke lässt Michael Kors immer noch Tiere töten.

Update: Im Dezember 2017 hat Michael Kors angekündigt, in Zukunft auf Pelz zu verzichten. Nach einer Übergangszeit will das Unternehmen ab Ende 2018 pelzfrei sein.

Einmal hat Michael Kors kurz so getan, als hätte er verstanden. 2007 versprach er nach Protesten von Tierrechtlern, kein Fell von Marderhunden mehr in seinen Kollektionen zu verwenden. Was klingt wie ein guter erster Schritt, war in Wahrheit nur eine Ablenkungstaktik: Bis heute lässt Michael Kors Tausende von Tieren für seine Marke töten – von Krokodilen, Kühen und Ziegen für seine Handtaschen bis zu Jackenbesatz, Pelzanhängern und Pullovern aus Lamm- oder Kaninchenfell.

Noch mal zur Erinnerung: Kein Tier gibt seine Haut und seine Haare freiwillig her. Pelz und Leder stammen immer von Tieren, die dafür umgebracht wurden. Meist werden die Tiere unter schlimmsten Bedingungen in winzigen Käfigen gehalten, bevor sie erschlagen oder per Elektroschock getötet werden oder man ihnen einfach lebendig das Fell abzieht.

Bei PETA Latino könnt ihr die Petition gegen Pelz bei Michael Kors unterschreiben. Mindestens genauso wichtig aber: Sprecht Freunde und Familie darauf an, warum es nicht okay ist, sich eine Lederhandtasche oder einen Pelzbommel von Michael Kors zu kaufen, und bittet sie, stattdessen tierfreundliche Marken zu unterstützen.

Ihr wollt noch mehr für Tiere tun? Kommt ins Streetteam!