Steffen aus dem Streetteam Stuttgart

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Steffen, 28, der das Streetteam Stuttgart leitet.

© Fighting For Animals Photog.

Seit wann bist du dabei?

Seit September 2018 Leiter, seit circa drei Jahren Teil des PETA ZWEI Streetteams Stuttgart.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Weil ich mich auch aktiv auf der Straße für Tierrechte einsetzen will!

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Nein, alles ist wichtig. Ich kämpfe generell für ein Verständnis für Tierrechte und für die Etablierung ebenjener in der Gesellschaft.

© Fighting For Animals Photog.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Der Fleischberg ist mein Favorit bei den Aktionen. Aber ich mag das Essengehen nach den Aktionen auch sehr. Und Streetteam-Leiterinnen-Treffen und Festivals mit dem PETA-ZWEI-Streetteam sind natürlich die Kirschen auf der veganen Sahnetorte.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Informiert euch zum einen generell gut zu den Themen Tierrechte und Veganismus über Dokumentation und faktenbasierte Literatur. Und lest zum anderen vor der jeweiligen Aktion nochmal einen Beitrag von PETA auf peta.de nach. So seid ihr top vorbereitet auf die Fragen der Passantinnen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Moment, für Eier werden Hühner getötet?

Keine neue Info, aber noch nicht überall angekommen: Alle Hühner in der Eierindustrie werden getötet.

Wenn man mal kurz den inneren Instagram-Filter ausschaltet, ist es eigentlich offensichtlich: Die meisten von uns wissen schließlich, dass Hühner in der Eierindustrie unter fürchterlichen Bedingungen gehalten und gequält werden, damit sie reihenweise Eier „produzieren“. Und was macht eine Industrie mit einem Tier, das sie als Legemaschine betrachtet? Aussortieren, sobald es nicht mehr genug Leistung bringt. Deshalb stirbt kein Huhn in der Eierindustrie eines natürlichen Todes. Sie werden allesamt getötet.

Bei ungefähr der Hälfte von ihnen – nämlich den männlichen Küken – passiert das schon kurz nach der Geburt. Die Hennen, die zum Eierlegen benutzt werden, sind zwei Jahre später dran. Dann werden sie ins Schlachthaus gebracht und getötet. Das gilt übrigens auch für Hühner aus Biohaltung, die in genau denselben Schlachthäusern landen wie alle anderen. Die natürliche Lebenserwartung eines Huhns beträgt rund 20 Jahre. In der Eierindustrie wird kein Huhn auch nur annähernd so alt, weil jedes von ihnen getötet wird.

Falls ihr es mal ohne versuchen wollt: Unser Vegan Kickstart hat Ideen, Rezepte und Tipps für den Anfang.