Was machen die PETA ZWEI-Streetteams bei den Fridays for Future?

Was hat Klimaschutz mit Tierrechten zu tun? Mehr, als viele Leute denken.

„Fleisch ist giftig für die Welt“, steht auf ihren Schildern, oder: „Klimaschutz beginnt auf dem Teller.“ Mit solchen Botschaften nehmen die PETA ZWEI-Streetteams in verschiedenen Städten seit Monaten an den wöchentlichen Fridays-for-Future-Demos teil, um ein Zeichen für die Klimarettung zu setzen.

© Mika Regneri

Sind die Streetteams nicht eigentlich dafür da, um für Tierrechte zu kämpfen? Genau, und die hängen nun mal eng mit dem Klimaschutz zusammen. Denn die Landwirtschaft, die Kühe, Schweine oder Hühner unter schlimmsten Bedingungen hält, um Fleisch, Milch und Eier zu produzieren, schadet damit nicht nur den Tieren, sondern auch der Erde.

Sie erzeugt die drei klimarelevantesten Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickoxid in riesigen Mengen, produziert Feinstaub und massig Abwässer und verschwendet dabei extrem viel Landflächen, Wasser und Energie. Und auch die Abholzung des Regenwaldes hat mit der Tierhaltung zu tun – denn auf den gerodeten Flächen werden Futtermittel angebaut. Dabei könnte man mit viel weniger Fläche viel mehr Menschen ernähren, wenn man die angebauten Pflanzen direkt essen würde, statt sie erst an Tiere zu verfüttern und dann ihre Körper zu essen.

Bei Fridays for Future geht es darum, sich dafür stark zu machen, dass Politik und Wirtschaft endlich etwas gegen die Klimakrise tun. Gleichzeitig kann jeder bei sich selbst anfangen – so wie Greta Thunberg, die Initiatorin der freitäglichen Schulstreiks, die vegan lebt und nicht mit dem Flugzeug fliegt. Genau der richtige Schritt, um aktiv etwas fürs Klima zu tun.

Ihr braucht noch ein paar Tipps zu veganem Käse, der passenden Vitaminzufuhr oder Diskussionen mit überzeugten Fleischessern? Dann schaut mal bei unserem Vegan Kickstart vorbei.

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Der erste Schritt
Bereit, das mit dem veganen Leben mal auszuprobieren? Es ist gar nicht schwierig, versprochen. Unser Vegan Kickstart versorgt euch 30 Tage lang per Mail mit Tipps und Infos, und euer persönlicher Vegancoach steht euch bei Fragen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. So schafft wirklich jeder 30 Tage ohne Tiere im Essen. Und danach? Entscheidet ihr selbst.

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Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Deshalb lebt Fußballstar Luca Waldschmidt vegan

Für die U21-Nationalmannschaft und den SC Freiburg holt Luca Waldschmidt die Tore. Die Energie dazu zieht sich der Stürmer aus Pflanzen.

© Luca Waldschmidt

„Aus dem wird mal was“, hat die Sportpresse gerade noch gemunkelt – und jetzt ist er schon ganz weit oben. Luca Waldschmidt, der als Stürmer beim SC Freiburg unter Vertrag steht, hat bei der U21-Fußball-EM 2019 das deutsche Team ins Halbfinale geschossen. Der junge Fußballer räumt gerade alles ab – und er holt sich die Energie dafür komplett aus Pflanzen.

Vor Jahren schon hat sich Luca entschieden, vegetarisch zu leben. Zwischendurch aß er dann doch wieder Fleisch und merkte, dass es ihm nicht gut tat, wie er im Interview mit der Journalistin Aleksandra Keleman erzählt: „In der Sommerpause 2018/19 habe ich dann nachgedacht, was ich optimieren kann, mich noch mal genauer mit dem Vegan-Thema beschäftigt und z.B. die Dokumentation ,What The Healthʻ auf Netflix geschaut.“ Damit ist Luca in bester Gesellschaft: Viele Fußballer, Basketballer und andere Sportler leben vegan und zeigen, wie gut sich mit einer pflanzlichen Ernährung sportliche Leistung bringen lässt.

Ihr wollt es auch mal vegan versuchen? Unser Vegan Kickstart zeigt euch, wie es geht.