So protestieren Streetteams gegen den Mord an Fischen

Am Welttag zur Abschaffung der Fischerei gehen regelmäßig Streetteams in ganz Deutschland auf die Straße. Dabei werden sie laut und deutlich.

„Fischen ist Mord“ oder „Ich bin kein Fischstäbchen“ - mit solchen direkten Botschaften haben sich Streetteams in ganz Deutschland am Welttag zur Abschaffung der Fischerei am 30. März 2019 wieder auf die Straßen gestellt. Einige Streetteamer hatten sich dafür selbst als Fische verkleidet und ins Netz gelegt, um deutlich zu machen: Hier geht es um Lebewesen.

Denn die Fischerei ist grausam. Jedes Jahr tötet sie weltweit 970 bis 2.700 Milliarden Fische. Sobald man einen von ihnen aus dem Wasser zieht, zeigt er deutliche Zeichen von Schmerz und Stress. Er zappelt, windet sich und schnappt nach Luft. Aufgrund des enormen Druckunterschieds zwischen Wasser und Land reißt seine Schwimmblase, der Magen quillt ihm aus dem Mund und die Augen aus den Höhlen, während er langsam und qualvoll über Minuten oder Stunden erstickt.

Oft werden Fische auch noch lebend und bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten und ausgenommen. Mal ganz abgesehen von den Tausenden Meeresschildkröten, Delfinen und Vögeln, die in den Fischereinetzen ums Leben kommen. Wer das nicht unterstützen will, isst keinen Fisch und macht auch anderen Menschen klar, was auf dem Spiel steht.

Fischige Snacks gehen auch ohne Tiere, so wie unser veganes Fischbrötchen.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Plastikstrohhalme sind nicht das Problem – sondern das hier

Wenn es um das Plastik in den Weltmeeren geht, machen Plastikstrohhalme nur einen sehr kleinen Teil aus. Fast die Hälfte stammt aus einer ganz anderen Quelle.

In Sachen Umweltschutz ist gerade ein Thema ganz groß in der Diskussion: Plastikstrohhalme. Viele Cafés und Bars bieten ihre Getränke schon mit Alternativen aus Metall oder Glas oder ganz ohne an, und es wird darüber gesprochen, sie gleich flächendeckend zu verbieten. Das klingt grundsätzlich vernünftig, wenn man sich die riesigen Mengen an Plastik vor Augen führt, die in den Weltmeeren herumschwimmen – aber bei genauerem Hinsehen sind die Strohhalme nicht das Problem.

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern, die mit dem Projekt Ocean Cleanup zusammenarbeiten, hat den sogenannten Great Pacific Garbage Patch untersucht, eine riesige Ansammlung von Plastikmüll im Nordpazifik zwischen Hawaii und Kalifornien. Ihre Erkenntnis: 46 Prozent des „Plastikmüllflecks“ bestehen aus Fischernetzen. Verglichen damit fallen die Plastikstrohhalme, die laut Schätzungen nur wenige Promille des Plastikmülls in den Meeren ausmachen, kaum ins Gewicht. Wer etwas für den Umweltschutz, den Tierschutz und dafür tun will, dass wir Menschen noch lange auf der Erde leben können, kann seine Limo gerne mit einem Glasstrohhalm trinken – vor allem aber müssen wir dringend aufhören, Fische zu essen.

Dafür gibt es unseren Vegan Kickstart.