25 Prozent der Festivalbesucher wollen mehr veganes Essen

Eine Studie hat herausgefunden, was wir schon geahnt haben: Veganes Essen auf Festivals ist vielen Leuten wichtig – nicht nur Veganern.

Für die Umfrage einer Ticket-Website wurden 1.000 Festivalbesucher befragt, und die sind sich weitestgehend einig: Weniger riesig, eklig und müllig sollen Festivals werden und stattdessen lieber gemütlich, plastikvermeidend – und vegan. Ganze 25,3 Prozent der Befragten wünschen sich ein gutes veganes Essensangebot.

Das zeigt vor allem zwei Dinge: Erstens herrscht immer noch Nachholbedarf beim veganen Essen, auch wenn viele Festivals in den letzten Jahren schon nachgebessert haben und immer mehr vegane Burgerstände und Falafelbuden auf den Geländen auftauchen. Zweitens sind es bei einem Viertel aller Befragten offensichtlich nicht nur Veganer, die ein besseres veganes Angebot wollen, sondern alle möglichen Leute – es lohnt sich für die Festivals also auch finanziell, die Lücke schnellstmöglich zu füllen.

Vorerst: 6 Snacks, die jedes Festival retten.

Ernährung

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6 Snacks, die jedes Festival retten

Wer den Sommer vor Bühnen feiert, kann sich dabei nicht immer auf die Festivalveranstalter verlassen. Diese 6 Snacks helfen, wenn es sonst nichts Veganes gibt.

Foto: Joey Thompson

01 Gemüseravioli

Der traditionsreichste aller Festivalsnacks. Gemüseravioli gehen kalt wie warm und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Und natürlich liefern Nudeln reichlich Energie, das wissen nicht nur Marathonläufer und Radrennfahrer, sondern auch alle, deren Lieblingssportart Moshpit heißt.

02 Sojakakao

Die Umbaupause ist nicht lang genug, um vom Festivalgelände zum Zelt und zurück zu joggen? Kleine Trinkpäckchen mit Sojamilch oder -kakao dürfen auf den allermeisten Festivals mit aufs Gelände, nehmen im Hipbag nicht viel Platz weg und halten die Laune bis zur nächsten längeren Pause oben.

03 Nüsse

Kompakt, vielseitig und immer lecker. Nüsse sind nicht nur der perfekte Snack, um die Energievorräte aufzufüllen und dabei Proteine, Vitamine und Mineralien zu liefern. Es gibt sie auch in so vielen Varianten, dass es damit selbst nach vier Tagen Festival nicht langweilig wird: gesalzene Cashews, Studentenfutter, Erdnussbutter, Haselnussschokolade, Erdnüsse im Sesammantel, Mandelkekse … Wer braucht da noch Fleisch, Milch oder Eier, um sich mit Eiweiß zu versorgen?

04 Sojawürstchen

Egal ob die Grillversion oder das Snackwürstchen für die Jackentasche: Würstchen aus Soja oder Seitan sind zugegeben nichts, wovon man sich zu Hause jeden Tag ausschließlich ernähren sollte. Aber wenn es darum geht, auf Festivals den Zeltnachbarn zu zeigen, dass klassisches Open-Air-Essen auch ohne zerquetschte Tiere geht, sind sie nicht zu schlagen. Tipp: lieber ein paar Packungen mehr mitnehmen, es wollen ja doch wieder alle was abhaben.

05 Bananen

Obst. Vitamine. Mineralstoffe. Wenn die Muskeln vom vielen Hüpfen und Tanzen schlappmachen, gibt es nichts Besseres als die praktischste aller Obstsorten. Bananen werten das morgendliche Müsli auf, passen tagsüber ganz ohne Extra-Verpackung in die Tasche und bewahren außerdem davor, mit Wadenkrämpfen im Sanizelt zu landen.

06 Pommes

Wenn die mitgebrachten Vorräte schneller als geplant zur Neige gehen oder die Lust auf heiß, fettig und salzig anklopft, dann ist es Zeit, die Festivalstände zu checken. Neben Pommes gibt es mit ein bisschen Glück oft eine okaye Auswahl an tierfreiem Essen wie Curry (immer um die vegane Variante bitten, auch vegetarische Currys enthalten manchmal Fischsoße und Sahne), Brezeln (darauf achten, ob Schweineschmalz enthalten ist) und Falafel, die eine Grundlage für durchgefeierte Festivalwochenenden schaffen.