Warum immer wieder Tauben verletzt vom Himmel fallen

Verletzte und entkräftete Tauben, die wie aus dem Nichts auf den Boden stürzen: Das steckt dahinter.

Es ist wie eine Szene aus einem dystopischen Film: An allen möglichen Orten fallen plötzlich Tauben vom Himmel, zucken vielleicht noch kurz oder sind direkt tot. Manche landen direkt im Meer, andere mitten in der Stadt auf dem Asphalt. Und wer genauer hinsieht, erkennt zwischen Blut und Federn einen kleinen bunten Ring mit einer Nummer drauf um den Fuß des Tieres.

Dahinter steckt der sogenannte „Brieftaubensport“, bei dem es in Wahrheit extrem unsportlich zugeht. Knapp 50.000 Brieftaubenzüchter gibt es allein in Deutschland, und rund die Hälfte von ihnen nimmt an Wettflügen teil. Dabei sterben laut Studien durchschnittlich ca. 50 bis teils zu 75 Prozent der Tiere. Oft sind sie dehydriert, verletzt oder erschöpft, wenn sie vom Himmel fallen. Auch unter den Stadttaubenpopulationen sieht man immer wieder gestrandete Tauben von Taubenwettflügen. Da sie auf Spezialnahrung geprägt sind sterben sie meist den Hungertod. Um möglichst viel Geld zu machen, schicken viele Züchter sogenannte Brieftauben auch bei schlechten Wetterbedingungen los, sodass sie sich nicht orientieren können. Die Züchter dopen sie oder sortieren Tauben, die nicht die erwünschte Leistung bringen, direkt aus, um sie betäubungslos zu töten. Das Halsumdrehen ist eine gängige Methode des Tötens von sogenannten Brieftauben.

Was könnt ihr dagegen tun? Boykottiert auf jeden Fall Taubenwettflüge und erklärt auch den Leuten in eurem Umfeld, warum sie so etwas nicht unterstützen sollten. Und falls ihr eine verletzte Taube findet, die noch lebt, helft ihr, indem ihr euch an einen Stadttaubenverein in eurer Nähe wendet.

Hier sind noch 10 Wege, wie jeder von uns Tieren helfen kann.

Haustiere

Weil Liebe nicht käuflich ist.
Go Vegan!

Hitzetipps für Katzen

So kommen eure Katzen gut durch den Sommer.

Fenster schließen

Oder ganz öffnen. In gekippten Fenstern können Katzen sich einklemmen und schlimmstenfalls ersticken oder sich das Genick brechen, deshalb lieber nicht auf Kipp stehen lassen.

Abkühlung verschaffen

Katzen schwitzen nicht. Sie hecheln oder lecken sich das Fell. Um ihnen beim Runterkühlen zu helfen, könnt ihr mit einem angefeuchteten Waschlappen über ihr Fell streichen. Schaut auch, dass sie irgendwo einen kühlen, schattigen Raum zur Verfügung haben.

Zum Trinken animieren

Je mehr Näpfe und Trinkbrunnen Katzen zur Verfügung haben, desto besser. So werden sie immer wieder ans Trinken erinnert. Probiert es ruhig auch mal mit ein paar Eiswürfeln oder mischt ein bisschen Wasser in ihr Futter.

Futter austauschen

Nassfutter lasst ihr am besten nicht zu lange stehen. In den Sommermonaten legen Fliegen sonst gerne ihre Eier darin ab.

Insektenstiche behandeln

Katzen fangen gerne Insekten. Bienen- und Wespenstiche können jedoch Allergien auslösen und bei einem Stich in den Hals im schlimmsten Fall zum Erstickungstod führen. Äußerliche Schwellungen könnt ihr mit einem in ein Tuch gewickeltes Kühlpad oder einem in Essigwasser getränkten Tuch behandeln. Bei Stichen in der Halsgegend sollte eure Katze sofort zum Tierarzt.

Sonnenbrand vorbeugen

Hört sich verrückt an, aber gerade Katzen mit heller Haut können sich die Haut verbrennen. Verstreicht ihr ein kleines bisschen parfümfreie Sonnencreme auf Nase und Ohren, seid ihr auf der sicheren Seite. 

Auch andere Tiere brauchen im Sommer ein bisschen Hilfe. Hier sind unsere Hitzetipps für Hunde und Nager.