5 Dinge, die ihr über Daunen wissen solltet

Wir zeigen euch, warum ihr statt Daunen lieber tierfreundliche Materialien nehmen solltet.

02.Mai 2016

1. Für Daunen werden Gänse lebendig gerupft

Eigentlich ist der Lebendrupf EU-weit verboten. Doch bei der Mauser (regelmäßiger Abwurf bzw. Neuwachstum des Gefieders) gibt es eine Ausnahmeregelung: Das alte Gefieder darf „ausgestrichen“ werden. Gewöhnlich wird dies jedoch nicht eingehalten und die Tiere werden mehrmals im Jahr bei vollem Bewusstsein gerupft. Fehlende Kontrollen begünstigen das auch noch.

2. Auch in der Fleischindustrie werden Gänse vor der Schlachtung häufig mehrmals gerupft.

Die Daunen werden den Gänsen während ihres kurzen Lebens je nach „Rasse“ und Lebensdauer vier bis sieben Mal schmerzvoll ausgerupft. Für die Geflügelindustrie ist das natürlich ein willkommener Zusatzverdienst.

Foto: Friedrich Muelln

3. Die Herkunft der Daunen lässt sich sehr schwer ermitteln.

Wegen der langen Lieferketten und weil Daunen aus mehreren Farmen vermischt werden, gibt es keine Garantie dafür, dass die Daunen nicht aus Lebendrupf stammen.

4. Mit dem Kauf von Daunen unterstützt man häufig die Stopfleberindustrie.

Daunen aus der Stopfleberindustrie werden teils als „Nebenprodukt“ in Kleidung oder Bettdecken verarbeitet. Hier erfahrt ihr alles über Stopfleber.

5. Daunen wärmen teilweise nicht so gut wie tierfreundliche Produkte.

Daunenprodukte können oft nicht mit den vielen tierfreundlichen Füllmaterialien wie PrimaLoft, Thinsulate oder Ingeo mithalten: Sind Daunen einmal nass geworden, trocknen sie sehr schlecht und verlieren somit ihre isolierende Wirkung. Zudem lassen sich Daunen nur schwer reinigen.

Es gibt jede Menge tierfreundlicher Materialien, für die keine Gänse gequält werden müssen. Wenn ihr beim Einaufen auf die Labels achtet und synthetische Materialien kauft, helft ihr, Tierquälerei zu vermeiden.

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Zoo

WAS JEDER ÜBER ZOOS WISSEN SOLLTE
Foto: JMcArthur

Zoos geben vor, es sei für den Artenschutz notwendig, Tiere ihr Leben lang einzusperren. dabei sind 85 Prozent der Arten im Zoo nicht vom Aussterben bedroht.

Hinzu kommt, dass eine Vielzahl der in Gefangenschaft geborenen Tiere grundsätzlich nicht ausgewildert werden kann. Das wird in Zoos auch erst gar nicht geplant. Im Zoo können viele Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnisse nicht ausleben. Ihre Instinkte verkümmern, und sie können wichtige Verhaltensweisen für ein Überleben in der Natur nicht erlernen. Elefanten, die in der Natur durchschnittlich 25 km am Tag wandern, und Schimpansen, die in Wäldern und Savannen große Reviere von mehreren Quadratkilometern durchstreifen, müssen in Zoos auf engstem Raum leben.

Manche werden noch immer wild gefangen, weil sich insbesondere sensible Tierarten unter den mangelhaften Haltungsbedingungen im Zoo kaum vermehren. Viele entwickeln in Gefangenschaft abnormale Verhaltensweisen, die zeigen, dass sie psychisch und physisch leiden. Die Tiere laufen kontinuierlich am Gitter auf und ab, gehen ständig im Kreis, bewegen rhythmisch Kopf und Körper hin und her, werden extrem passiv, verstümmeln sich selbst, zeigen sexuelle Hyperaktivität oder übertriebene Aggressivität und Körperpflege. Zoos züchten regelmäßig mehr Tiere, als sie unterbringen können. Wenn die Tiere älter werden und die Zoos Platz für neue Tierbabys benötigen, werden die „Überschusstiere“ in der Regel an Tierhändler verkauft, getötet oder in andere Zoos abgeschoben.

Quick Facts Zoo
01
Zoos zeigen nicht die Wahrheit
02
Viele Zoos verkaufen überschüssige Tiere an Tierhändler.
03
Oder sie töten sie. So wie 2014 das Giraffenbaby Marius.
04
Zootiere können ihre Partner nicht selbst aussuchen
05
Viele Zoos setzen auf Inzucht
06
In deutschen Zoos leben über 50.000 Fische
07
85 Prozent der Eisbären in deutschen Zoos zeigen Verhaltensstörungen.
08
Tiere in Zoos werden regelmäßig mit Psychopharmaka behandelt
09
Im Zoo werden Elefanten nur etwa ein Drittel so alt wie in Freiheit.
10
Das Veganstart-Programm – Vegan werden leicht gemacht mit PETA

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