Rammstein-Sänger Till Lindemann bewirft Publikum mit toten Tieren

Zuerst zerstückelte er die Tiere live auf der Bühne. Dann warf er die Leichenteile ins Publikum. Selbst für Till Lindemann ein Armutszeugnis.

© Youtube / Chrischi1404

Es scheint fast, als wären Rock-Opa Lindemann die Ideen ausgegangen.

Nach brennenden Klamotten, Konfetti und Penis-Kanonen fällt dem Rammstein-Sänger anscheinend nichts Besseres ein, als getötete Fische in einem Bauchladen zu zerstückeln und sein Publikum damit zu bewerfen. Zumindest ist genau das bei seiner 2020-Solo-Tour passiert. Wir wollen uns nicht ausmalen, wie die Reaktionen gewesen wären, wenn er statt Fischen süße Katzenbabys zersäbelt hätte.

Es ist eine Sache, als Künstler zu provozieren und seinem Publikum damit immer einen Schritt voraus zu sein. Es ist eine andere, Lebewesen wie wertlose Objekte durch die Gegend zu werfen. Als Jäger und Angler hat Lindemann wohl völlig den Bezug dazu verloren, dass jeder Einzelne dieser Fische eine eigene Persönlichkeit hatte und einfach nur leben wollte.

Vielleicht wusstet ihr das nicht, aber Fische sind schlaue und sensible Lebewesen. Sie schließen Freundschaften, machen Musik und benutzen sogar Werkzeuge. Es ist einfach nur krank, sie an spitzen Haken aus dem Wasser zu ziehen, wo sie langsam ersticken. Auch wenn sie komplett anders aussehen als wir, erleiden sie unerträgliche Schmerzen. 

Wir hoffen, dass sich Till Lindemann möglichst schnell einen Therapeuten sucht, um seine Empathielosigkeit in den Griff zu bekommen. Denn wer in seiner Freizeit Tiere tötet und die Pelzindustrie unterstützt, hat es nicht verdient, von uns bejubelt zu werden.

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
Go Vegan!

Sebastian aus dem Streetteam Nürnberg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Sebastian, 29, der das Streetteam Nürnberg leitet.

© Fighting For Animals Photog.

Seit wann bist du dabei?

Seit Juni 2017.

Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

Vegan gelebt habe ich schon Jahre zuvor. Meinen ersten Kontakt mit PETA ZWEI und dem Streetteam hatte ich dann aber erst beim Rock Im Park Festival. Relativ kurz darauf bin dann dazugestoßen. Eingestiegen bin ich für die Rechte der Tiere, geblieben für meine Lieblingsmenschen!

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

In erster Linie das Thema Ernährung, da wir hier als Konsumenten auf einen Schlag mit einer veganen Ernährungsweise den größten Einfluss nehmen können. Außerdem herrschen hier immer noch so unglaublich viele Mythen und Vorurteile, mit denen man aufräumen muss. Ansonsten ist für mich auch das Thema Speziesismus wichtig. Mir will einfach nicht in den Sinn kommen, warum wir die einen Tiere streicheln und die anderen qualvoll töten.

© David Rasche

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?

Am meisten gefällt mir, dass wir sämtliche Aktionen als Team gemeinsam planen und entscheiden. So bringen wir verschiedenste Konzepte auf die Straße und können unserer Kreativität freien Lauf lassen. Mir persönlich gefallen die Ampelaktionen und veganen Kuchenverkäufe am besten. Schön ist es natürlich außerdem, wenn wir bei unseren Aktionen in aufwendigen Kostümen die Aufmerksamkeit der Passanten auf uns und unsere Message ziehen können.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Es gibt so viele Wege, sich für die Rechte der Tiere stark zu machen. Damit du lange motiviert am Ball bleibst, solltest du Spaß an den Aktionen haben. Zudem hilft es, wenn du die richtigen Leute an deiner Seite hast, die ähnlich wie du ticken und die gleichen Interessen haben. Am besten suchst du nach einem Streeteam in deiner Nähe und schließt dich den super Leuten dort an. Es lohnt sich!

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!