Tove Lo und ihr Hund in neuer „Adoptieren statt kaufen“-Kampagne

Die Chart-Sensation Tove Lo aus Schweden setzt sich mit einem neuen PETA-Motiv für die Adoption von Tieren ein.

Die Tierheime in Großbritannien öffnen langsam wieder ihre Tore. Pünktlich dazu sind Tove Lo und ihr geretteter Hund Elliotte die Stars einer neuen PETA-Kampagne unter dem Slogan „Adoptieren statt kaufen“.

Die Sängerin beschreibt eindrücklich, welch tiefe Freundschaft sie und Elliotte verbindet:

„Meine Eltern und ich retteten ihn vor zehn Jahren in Spanien von der Straße und das war eine der besten Entscheidungen unseres Lebens. Zuerst hatte er vor jedem und allem Angst; doch innerhalb von nur ein paar Wochen entwickelte er sich in einen besonders verschmusten und neugierigen kleinen Hund. Es war einfach toll, diese Verwandlung mit anzusehen!“

Jedes Jahr landen hunderttausende Hunde und Katzen in Tierheimen. Viele von ihnen müssen eingeschläfert werden, weil es schlichtweg nicht genügend neue Plätze für sie gibt.

„Wenn ihr also genügend Zeit, Geduld und Mittel habt, um einem Tier ein liebevolles Zuhause zu bieten, denkt bitte immer daran: Adoptieren statt kaufen!“, so Tove. „Und bitte unterstützt eure örtlichen Tierheime – sie brauchen jetzt mehr denn je unsere Hilfe.“

Die Sängerin reiht sich mit ihrem Motiv ein in eine lange Liste von Prominenten, die sich bereits mit PETA oder unseren internationalen Partnerorganisationen für die Tiere starkgemacht haben. Darunter etwa Sven Ulreich, Marcell Schmelzer, Morrissey, Sir Paul McCartney, Sia und P!nk.

Niemals ein Tier vom Züchter kaufen

Wenn du einen Hunde- oder Katzenwelpen vom Züchter oder aus einem Zooladen kaufst, unterstützt du Tierquälerei. Viele Züchter zwingen Hündinnen und Katzen, einen Wurf nach dem anderen zu gebären. Ihnen geht es nur um ihren Profit – das Wohl der Tiere bleibt zwangsläufig auf der Strecke.

Die Hunde und Katzen in großen Zuchtanlagen sind keine Familienmitglieder – sie werden wie Gebärmaschinen behandelt, müssen unter widrigsten Bedingungen leben und leiden häufig unter unbehandelten Gesundheitsproblemen. Sind sie irgendwann nicht mehr in der Lage, für genügend Nachwuchs zu sorgen, werden sie ausgesetzt, verkauft oder getötet. Welpen von Züchtern leiden häufig unter diversen Krankheiten oder Gendefekten, was für ihre künftigen Familien auch hohe Tierarztrechnungen bedeutet.

Jedes Mal, wenn jemand einen Welpen kauft, nimmt das einem Tier im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause. Die Überpopulation an Tieren wird somit weiter befeuert. Gerettete Hunde und Katzen sind nicht nur tolle tierische Begleiter – Mischlinge sind tendenziell auch gesünder und leben länger als ihre „reinrassigen“ Artgenossen. Deshalb denkt bitte immer daran: Adoptieren statt kaufen!

Bereit für ein Tier?

Ein Tier in die Familie aufzunehmen, ist keine leichtfertige Entscheidung. Man muss sich darüber bewusst sein, dass man sich das ganze Leben des Tieres lang um seinen neuen Freund kümmern und die nötige Zeit dafür aufbringen muss.

Wenn du der Meinung bist, bereit für einen tierischen Begleiter zu sein, haben wir diese Tipps für dich.

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So ernährt ihr eure Kaninchen richtig

Kaninchen gesund zu ernähren ist nicht schwer – solange ihr ein paar wichtige Punkte beachtet.

Kaninchen müssen ständig essen

Kaninchen haben von Natur aus ein sehr empfindliches Verdauungssystem. Es ist auf rohfaserreiche Gräser und andere Pflanzenteile spezialisiert, die die Tiere ständig zu sich nehmen müssen – so wird der notwendige permanente Zahnabrieb unterstützt und Verdauungsstörungen vorgebeugt. Wenn euer Kaninchen über mehrere Stunden keine Nahrung zu sich nimmt, solltet ihr es sofort zum Tierarzt bringen.

Blättriges Grün

Hauptbestandteil der Nahrung sollte immer frisches, vielfältiges Grünfutter sein. Pflanzen, Zweige und Blätter gibt es von Frühjahr bis Herbst frisch in der Natur, manchmal findet ihr auch im Winter noch Wildpflanzen. Wer keine Möglichkeit hat, Grünfutter für seine Kaninchen in der Natur zu pflücken, der weicht man am besten auf Blattgemüse wie Bittersalate, Kohl, Spinat und auf Gemüsegrün von Karotten, Kohlrabi und Stangensellerie sowie Küchenkräuter aus. Ergänzend zum Grünfutter ist es wichtig, durchgängig ein hochwertiges Heu anzubieten.[1] Auch frisches Gemüse, Blattsalate und gelegentlich etwas Obst passen auf den Kaninchen-Speiseplan – informiert euch bitte mithilfe von Büchern oder auf seriösen Websites darüber, welche Sorten Gemüse und Obst geeignet sind. Außerdem ist es wichtig, welke Reste sofort zu entfernen, damit eure Kaninchen nicht die sogenannte Trommelsucht bekommen, eine Aufgasung des Darms. Nicht zur Ernährung empfohlen ist handelsübliches Trockenfutter, denn es enthält sehr viele Kohlenhydrate, die zu einer Verfettung der Tiere führen können. Außerdem beinhalten die Futtermischungen oft künstliche Aromen, die den Geschmackssinn der Kaninchen beeinflussen. Trockenfutter schädigt den gesamten Organismus der Kaninchen, was in der Folge oft zu Erkrankungen wie Durchfall und Blähungen führt. Der wichtige permanente Zahnabrieb wird durch gekaufte Futtermischungen zudem nicht sichergestellt. Bei Kaninchen, die bisher Futtermischungen aus Tierhandlungen erhalten haben, muss eine Futterumstellung aufgrund des sensiblen Magen-Darm-Trakts der Tiere langsam erfolgen.

Manche Lebensmittel sind giftig für Kaninchen

Stark kohlenhydratreiche Lebensmittel wie Brot, Nudeln oder Getreide solltet ihr euren Kaninchen nicht geben, weil sie davon Verdauungsstörungen bekommen können. Auch einige Kohlarten sind ungeeignet, weil sie zu Aufblähungen führen können. Avocados sollten gemieden werden, weil sie vor allem im unreifen Stadium giftig sein können, und auch Rhabarber wird wegen der enthaltenen Oxalsäure als schwach giftig eingestuft – informiert euch also, welche Lebensmittel für Kaninchen okay sind.

Kaninchen müssen ihren Kot essen

Das mag für uns merkwürdig klingen, aber für Kaninchen ist es wichtig, den sogenannten Blinddarmkot zu essen, den sie direkt vom After aufnehmen. Nur so können sie bestimmte Vitamine synthetisieren. Stört sie also auf keinen Fall dabei.

Frisches Wasser ist wichtig

Kaninchen müssen permanent Zugang zu ausreichend frischem Wasser haben. Empfehlenswert ist ein fester und schwerer Wassernapf, zum Beispiel aus Keramik, den ihr aus hygienischen Gründen täglich reinigen solltet.

Ihr habt noch kein Kaninchen, denkt aber darüber nach? Dann überlegt euch das wirklich gut, denn Kaninchen landen extrem oft im Tierheim.

 

Quellen:

[1] Böhmer, E. (2014): Warum leiden Hauskaninchen so häufig an Gebiss- und Verdauungsproblemen? Ein Ratgeber für die Ernährung von Kaninchen, S. 248. https://www.kaninchenwiese.de/ernaehrung