Warum wir TUI Klopapier geschenkt haben

PETA hat TUI mit Klopapier beschenkt, um auf das Leid der Orcas und Delfine aufmerksam zu machen.

Was hat Klopapier mit dem Leid der Meeressäuger zu tun, die bei SeaWorld oder im Loro Parque in Gefangenschaft leben?

Während in Deutschland gerade haufenweise Klopapier gehamstert wird, um die Ausgangsbeschränkung oder Quarantäne in Zeiten des Coronavirus zu überstehen, endet die Freiheitsbeschränkung für einige Lebewesen nie. Daher haben wir uns an den Vorstandvorsitzenden von TUI, Friedrich Joussen, mit der Bitte gewandt, Delfinarien wie SeaWorld endlich aus dem Programm zu streichen. In solchen Einrichtungen leiden Orcas und andere Meeressäuger unter ihrer Gefangenschaft in winzigen und kargen Betonbecken, in denen sie niemals artgerecht gehalten werden können. Gerade jetzt sollte TUI nachvollziehen können, wie grausam es ist, Orcas von ihren Familien zu trennen und ein Leben lang einzusperren.

Setzt euch für die Orcas ein und unterschreibt unsere Petition an TUI für ein Ende der Ticketverkäufe zu SeaWorld, Loro Parque & Co.!

Fordert TUI auf, den Missbrauch von Orcas und Delfinen nicht länger zu unterstützen

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Hilf uns, die 36.000 zu erreichen! Es fehlen nur 780 Stimmen.

Bitte fordert die TUI Group auf, SeaWorld, Loro Parque und andere Delfinarien aus ihrem Reiseangebot zu streichen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Frau Ashton,
Sehr geehrte Frau Conix,
Sehr geehrter Frau Eller,
Sehr geehrter Herr Burling,
Sehr geehrter Herr Ebel,
Sehr geehrter Herr Ellerbeck,
Sehr geehrter Herr Joussen,
Sehr geehrter Herr Rapp,
Sehr geehrter Herr Rosenberger,
Sehr geehrter Herr Schelp,
Sehr geehrter Herr Sofer,

ich bin maßlos enttäuscht, dass TUI weiterhin Tickets zu SeaWorld und zum Loro Parque verkauft – obwohl längst wissenschaftliche Beweise dafür vorliegen, dass die dort eingesperrten Tiere dauerhaft leiden.

Orcas wie auch andere Delfine und Wale gehören in den Ozean, wo sie weite Strecken schwimmen und in harmonischen Gruppen zusammenleben können. Frei lebende Orcas gehören zu den schnellsten Tieren im Meer – sie können am Tag bis zu 220 km weit schwimmen und tief tauchen. Bei SeaWorld sind sie jedoch in engen Betonbecken eingesperrt, erhalten Psychopharmaka und sind in unverträglichen Gruppen untergebracht, was zu Spannungen und Kämpfen führt. Viele Tiere zeigen sich wiederholende, abnormale Verhaltensmuster, die in der Natur nicht zu sehen sind, darunter das Kauen an den Metallstangen und Betonwänden ihrer Becken sowie stundenlanges, unbewegliches Treiben an der Wasseroberfläche. Mehr als 40 Orcas sind bei SeaWorld an den Folgen von bakteriellen Infektionen und Schädelbrüchen bereits gestorben.

Zahlreiche Reiseanbieter haben ihre Verbindung zu diesen grausamen Unternehmen daher bereits gekappt, darunter Booking.com, TripAdvisor und Virgin Holidays. Bitte folgen auch Sie diesem ethisch verantwortlichen Beispiel und stellen Sie den Ticketverkauf zu SeaWorld, zum Loro Parque und zu anderen Delfinarien endlich ein.

Mit freundlichen Grüßen

Sei dir sicher: Deine Daten werden gemäß den Vorschriften des Datenschutzes verarbeitet und genutzt. Du kannst deine Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichst du unter [email protected] oder unter der oben stehenden Adresse.

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Stimmen, vielen Dank!

Unterhaltung

Weil es gar nicht so lustig ist.
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„Tiger King“ auf Netflix: Verherrlicht „Großkatzen und ihre Raubtiere“ Tierquälerei?

Netflix erzählt eine Geschichte rund um Tigerdressur, Tierrechte und Auftragsmord als Doku nach. Wie gut kommt der fragwürdige Joe Exotic dabei weg?

Netflix

In der Beschreibung der neuen Doku „Tiger King“ (auf Deutsch: „Großkatzen und ihre Raubtiere“) nennt Netflix den Mann im Mittelpunkt der Geschichte „exzentrisch“, „kultig“ und „charismatisch“ – ziemlich zahme Begriffe für jemanden, der mehrere Tiger erschossen, andere Tiere illegal verkauft, Unterlagen gefälscht und einen Auftragsmörder bezahlt hat, um eine Tierrechtsaktivistin zu erschießen.

Joe Exotic wurde als Betreiber eines Großkatzen-Zoos in Oklahoma bekannt, der die Tiere dort zu gefährlichen Stunts zwang, um sich mit ihnen filmen und fotografieren zu lassen. Als die Tierrechtsaktivistin Carole Baskin ihn von dieser Tierquälerei abhalten wollte, heuerte er einen Auftragsmörder an, um sie zu töten. Jetzt erzählt Netflix diese wahre Geschichte nach, und während die Einen Joe Exotic als Kultfigur feiern, kritisieren die Anderen, dass die Tierquälerei dabei fast unter den Tisch fällt. Zumindest einige Zahlen in der Doku sollten aber auch die größten "Tiger King"-Fans zum Nachdenken bringen: 5.000 bis 10.000 Tiger leben demnach allein in den USA in Gefangenschaft. In der Freiheit sind es nur noch 4.000.

Diese Filme lohnen sich auf Netflix auf jeden Fall.