Lieber über Nacht vegan werden oder Schritt für Schritt?

Was ist der bessere Einstieg ins vegane Leben: langsam oder alles auf einmal?

Findet euren eigenen Weg

Es gibt Leute, die von heute auf morgen vegan werden, nachdem sie „Earthlings“ oder „Okja“ gesehen haben, und es gibt die, die erst mal vorsichtig die Eiernudeln weglassen, dann auf Sojamilch im Kaffee umsteigen und irgendwann auch Pizza mit veganem Käse bestellen. Wie man es macht, ist letztlich eine Frage der Persönlichkeit. Manchen Menschen hilft es, sich Schritt für Schritt an eine Veränderung heranzutasten, während andere lieber den radikalen Schnitt machen. Wichtig nur: Behaltet in jedem Fall im Kopf, warum ihr euch dazu entschieden habt, vegan zu leben. So lauft ihr nicht Gefahr, alles wie einen Neujahrsvorsatz schnell wieder über den Haufen zu werfen oder nach dem ersten Schritt keine weiteren mehr zu tun.

Informiert euch

Ganz wichtig natürlich: Informiert euch darüber, was eine vegane Ernährung ausmacht und wie sie funktionieren kann. Das heißt nicht, dass ihr erst mal zehn dicke Bücher wälzen müsst, bevor ihr euren ersten Seitan-Döner essen dürft, aber es hilft immer, sich ein bisschen passendes Wissen anzueignen. Wenn ihr über Nacht vegan geworden seid, weil ihr euch nicht vorstellen könnt, jemals wieder ein totes Tier zu essen, dann werft einen Blick auf die wichtigsten Nährstoffe, damit ihr nicht zum Puddingveganer werdet. Wenn ihr es langsam angeht, weil es euch noch schwer fällt, euch einen Kühlschrank ohne Fleisch, Milch und Eier vorzustellen, hilft euch vielleicht unser Guide zu den besten Alternativen. So oder so: Unser Vegan Kickstart ist immer für euch da und begleitet euch bei allen Fragen rund um Ernährung, Rezepte und komische Kommentare von Mitmenschen.

Sucht euch Gleichgesinnte

Euch ist plötzlich komplett klar, warum es falsch ist, Tiere zu essen, aber euer Umfeld sieht das irgendwie anders? Habt Geduld mit Freunden und Familie, die vielleicht nicht direkt verstehen, warum ihr auf einmal alles anders machen wollt. In Vegan-Gruppen auf Facebook, bei Vegan-Accounts of Instagram oder auch in eurem Streetteam vor Ort findet ihr Leute, denen es ähnlich geht wie euch und die meist ziemlich gute Tipps haben – egal ob ihr direkt ganz vegan geworden seid oder noch auf dem Weg dahin. Oft findet ihr hier neue vegane Produkte aus dem Supermarkt, Restaurantempfehlungen oder persönliche Tipps für die allerbeste vegane Bolognese.

Stresst euch nicht

Wenn ihr die Entscheidung getroffen habt, vegan zu leben, ist das schon ein riesiger Schritt. Klar ist es jetzt wichtig, das auch durchzuziehen, aber macht euch nicht selbst fertig, wenn nicht direkt alles klappt. Ihr habt das Butterreinfett in der Zutatenliste der vermeintlich veganen Schokolade übersehen oder bei der Familienfeier doch mal vom Grillkäse probiert? Stresst euch deswegen nicht und gebt euch danach einfach Mühe, es besser zu machen. Ob man hundertprozentig vegan leben kann, ist eh eine philosophische Frage – und die Antwort ist immer: es geht nicht um Perfektion, sondern darum, es zu versuchen.

Werft nicht alles weg

Ein letzter Hinweis noch: Verwechselt den Schritt ins vegane Leben – egal ob auf einmal oder nach und nach – nicht mit einer großen Ausmist-Aktion, bei der ihr alles in den Müll werft, was nicht tierfrei ist. Vielleicht mögt ihr den Kuhmilch-Joghurt im Kühlschrank nicht mehr essen oder könnt es nicht mit euch vereinbaren, eure Lederschuhe aufzutragen, aber dann überlegt lieber, an wen ihr sie weitergeben könnt. Dafür kaufen diese Menschen schließlich im besten Fall ein Tierprodukt weniger – und vielleicht könnt ihr mit ihnen auch über eure Gründe dafür sprechen, dass ihr solche Dinge jetzt nicht mehr verwenden wollt.

Ihr seid bereit fürs Veganwerden in eurem Tempo? Unser Vegan Kickstart hilft euch.

Vegan Kickstart
Der erste Schritt
Bereit, das mit dem veganen Leben mal auszuprobieren? Es ist gar nicht schwierig, versprochen. Unser Vegan Kickstart versorgt euch 30 Tage lang per Mail mit Tipps und Infos, und euer persönlicher Vegancoach steht euch bei Fragen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. So schafft wirklich jeder 30 Tage ohne Tiere im Essen. Und danach? Entscheidet ihr selbst.

Mit dem Absenden des Formulars stimme ich der personenbezogenen Datenspeicherung zu.

Sei dir sicher: Deine Daten werden gemäß den Vorschriften des Datenschutzes verarbeitet und genutzt. Du kannst deine Zustimmung selbstverständlich jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen. Unseren Datenschutzbeauftragten erreichst du unter [email protected] oder unter der oben stehenden Adresse.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

In diesen Restaurants gibt es den Moving Mountains Burger

Der Moving Mountains Burger ist der neue Liebling vieler Veganer. Wir verraten euch, in welchen Restaurantketten ihr ihn bestellen könnt.

© Moving Mountains Foods Ltd.

Was für eine Zeit, um am Leben zu sein: McDonald’s brutzelt vegane Burger, Metro verschickt Beyond-Meat-Würstchen und die Supermärkte verkaufen vegane Alternativen in allen Formen und Farben. Auch wenn wir euch nicht immer sämtliche veganen Highlights vorstellen können – die Burger von Moving Mountains müsst ihr probiert haben!

Wer Moving Mountains heißt, möchte Berge versetzen. Und genau diesen Anspruch schmeckt man auch. Erbsenprotein, Pilze, Kokosöl und Pflanzenblut aus Roter Bete machen die Moving Mountains Pattys so saftig, dass sich selbst Fleischesser danach die Finger lecken werden. Das beigemengte Vitamin B12 sorgt dafür, dass auch die Nährstoffaufnahme nicht zu kurz kommt.

© movingmountainsfoods / Insta

Angeboten wird der Moving Mountains Burger in allen 64 Hans-im-Glück-Filialen sowie allen deutschen Hard-Rock-Cafés. Auch bei What’s Beef findet ihr den Moving Mountains Burger mittlerweile auf der Karte.

Ihr wollt Burger lieber selber machen? Wir hätten da Rezepte für einen No-Kill-Big Mac und einen Tex-Mex-Burger.