URB Clothing – Latex statt Pelz

Mit ihren Melting Tights haben sich Joe und Sara Urbais einen Namen gemacht. Die Kollektionen für ihr Label URB setzen auf Latex statt auf Tier.

Foto: URB Clothing

„Pelz würden wir nie verwenden“, sagen Joe und Sara Urbais, die gemeinsam das Label URB ins Leben gerufen haben. In ihrem Atelier in Gelsenkirchen entwerfen die Schwestern außergewöhnliche Designs, die je nach Stimmung und Trägerin oder Träger Streetwear, Clubfashion und – zum Beispiel für Hayley Williams von Paramore – Outfit für ein Musikvideo sein können.

Foto: URB Clothing

Berühmt geworden sind die Urbais-Schwestern mit ihren Melting Tights – Strumpfhosen, die aussehen, als laufe einem dickflüssige Farbe am Bein herunter. Wie genau sie die bunten Tights, die inzwischen auf der ganzen Welt gefragt sind, herstellen, verraten sie nicht. Nur so viel: Das Bunte ist Latex, das mit einem speziellen Verfahren auf die Strumpfhosen aufgebracht wird. Und: Dabei verbrauchen sie kein Wasser, so dass die Herstellung nicht nur Tiere, sondern auch die Umwelt schont.

Go Vegan!

Bekleidung

Weil niemand eine zweite Haut braucht.

9 grausame Fakten über die Robbenjagd

Jeden Frühling suchen grönländische Sattelrobben die Eisschollen an Kanadas Küsten auf, um ihre Babys zu bekommen. Und dann beginnt die Jagd auf die Jungtiere.

Foto: Alec Weir

1. Die Babyrobben werden vor den Augen ihrer Mütter getötet.

2. Die Neugeborenen können weder flüchten noch sich verteidigen.

3. Die meisten von ihnen sind noch keine drei Monate alt, wenn sie getötet werden.

4. Viele angeschossene Robben flüchten ins Wasser und verbluten dort.

5. Den Jungtieren wird mit einem Knüppel oder Baseballschläger der Schädel zertrümmert.

6. Einige Jäger schleifen die blutenden Robben an Metallhaken hinter sich her.

7. Die Robbenbabys werden oft bei lebendigem Leib gehäutet, denn viele Jungtiere stellen sich tot oder ihr Schädel wird nicht durchbrochen, wenn die Jäger einen Knüppel mit Metallspitze verwenden, die Robben aber schon eine Fettschicht aufgebaut haben.

8. Tierärzte kritisieren immer wieder, dass die Robbenjäger auf dem Eis die Jagdvorschriften missachten.

9. In Kanada sollen laut Angaben von Pelzhändlern 2016 bis zu 60.000 Babyrobben getötet werden.

Was ihr dagegen tun könnt: Geht auf peta.de/robbenmassaker und fordert die kanadische Regierung auf, das Robbenschlachten endgültig zu verbieten.