US-Gerichte schicken Gefangene in eine Hühnerfabrik, die schlimmer ist als das Gefängnis

Die wenigsten Menschen arbeiten freiwillig in der Fleischindustrie. Deshalb machen amerikanische Gerichte Arbeitslager daraus.

Die Recherche des Center for Investigative Reporting liest sich wie eine Horrorserie auf Netflix: Überall in den USA schicken Richter verurteilte Menschen nicht ins Gefängnis, sondern in Entzugsprogramme – die sich dann als Arbeitslager entpuppen. Dort landen nicht nur Drogensüchtige, sondern auch Kleinkriminelle, für die eine Gefängnisstrafe übertrieben scheint. Nur dass sie dann feststellen müssen, dass in an viel schlimmeren Orten gelandet sind.

Ein solcher Ort ist die sogenannte „Chicken Farm“, eine Anlage, auf der Hühner geschlachtet und für große Fast-Food-Ketten und zu Tierfutter verarbeitet werden. Die Gefangenen arbeiten an diesen Orten oft ohne oder für sehr wenig Lohn und unter unsicheren Bedingungen. Die Recherche berichtet beispielsweise von einem Arbeiter, dessen Hand in eine Maschine geriet und dem anschließend nicht einmal ein Krankenwagen gerufen wurde. „Ich gehe lieber ins Gefängnis, als hier zu bleiben“, sagte er anschließend. „Alles ist besser als das hier.“ Andere erzählen von Verätzungen mit Säure oder Infektionen durch die herumschwirrenden Bakterien.

Solche Programme sind entstanden, weil die wenigsten Menschen freiwillig in der Fleischindustrie arbeiten wollen. Kaum jemand findet schließlich Erfüllung darin, Tiere zu töten und ihre Leichenteile dann zu verpacken. Weil die Industrie so viel Fleisch wie möglich so schnell und so billig wie möglich produzieren will, sind die Bedingungen in den Fabriken nicht nur gefährlich, sondern auch schlicht ekelhaft. Der verletzte Arbeiter, der vorher schon als Jäger Tiere ausgenommen hatte, berichtet, wie ihm an seinem ersten Arbeitstag vom Gestank von Hühnerblut und Fäkalien schlecht wurde: „Ich musste mich fast übergeben.“ So einen Job macht nur, wer keine andere Wahl hat. Vielleicht sollte der Fleischindustrie das zu denken geben.

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