Vapiano setzt vegane Salamipizza auf die Karte

Das Nachfragen hat geholfen: Bei Vapiano gibt es jetzt veganen Käse auf veganer Salamipizza, veganes Pesto und viel mehr!

Für richtig große, dünne Pizzen, in deren Teig keine überflüssigen Eier oder sonstigen Tierprodukte stecken, ist Vapiano schon immer gut. Was bisher allerdings gefehlt hat: veganer Käse. Den setzt die italienisch inspirierte Kette jetzt auf die Karte und ergänzt mal eben noch um vegane Salami, veganes Pesto und ganz neue Bowls.

Neben der Salamipizza und der Pizza Pesto con Spinaci kann man auch jede andere Pizza mit veganem Käse bestellen - bei dem es sich um den Veganklassiker Wilmersburger Pizzaschmelz handelt. Außerdem gibt es zusätzlich zu den Tomatensoßen-Klassikern jetzt auch die vegane Pasta Crema di Funghi und die Pasta Pesto Basilico zur Auswahl. Und wer weder Pasta noch Pizza oder sonstwie Glutenhaltiges möchte, bekommt mit der veganen Falafel Bowl eine ganz neue Alternative.

Damit zeigt Vapiano, wie vielfältig veganes Essen ist – von der veganen Wurst-und-Käse-Version bis zur pflanzlichen Bowl ist alles dabei. Bei so einer Auswahl wird es auch Fleischessern richtig leicht gemacht, die veganen Gerichte einfach mal auszuprobieren und sich vielleicht direkt zum Umdenken überzeugen zu lassen.

Noch viel mehr veganes Essen findet ihr auf unserer Fast-Food-Liste.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Doku „Butenland“: Das beste Argument fürs ethische vegane Leben

Marc Pierschel has done it again: „Butenland“ zeigt liebevoll, warum wir alle vegan leben sollten. Am 6. Februar kommt der Film ins Kino.

Man muss nur in die Augen von Paul, Uschi oder Lillja schauen, um nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken zu wollen. Die drei Kühe sind nur einige der Tiere, um die sich Jan Gerdes und Karin Mück auf Hof Butenland in Norddeutschland kümmern. Sie alle lernen wir in Marc Pierschels neuem Dokumentarfilm „Butenland“ ganz persönlich kennen.

Veganes Multitalent

Marc ist unter Menschen, die sich für ein veganes Leben interessieren, schon lange bekannt. Er hat nicht nur den Kollektivshop Roots of Compassion mitgegründet, sondern auch Einsteigerbücher wie „Vegan!“ geschrieben und Filmprojekte wie „The End Of Meat“ realisiert. Für „Butenland“ hat er Jan, Karin, Paul, Uschi, Lillja und die anderen Hofbewohner nun zwei Jahre lang mit der Kamera durch Höhen und Tiefen begleitet.

Für ein ethisches veganes Leben

Dabei steht wie immer in seinen Projekten der ethische Aspekt des veganen Lebens im Vordergrund. So viel es der Umwelt, der eigenen Gesundheit und den anderen Menschen auf der Welt auch bringt, wenn wir vegan leben – Marc argumentiert nicht über Umwege, sondern direkt aus der Sache heraus. Es ist falsch, Tiere zu essen. Punkt. Und wer ihnen eine Chance gibt, mehr als nur „Maschinen“ oder „Nutztiere“ zu sein, der merkt das selbst ganz schnell.

Echte Vorbilder

Besonders viel Mut macht dabei auch, welche Wege die Butenland-Betreiber selbst gegangen sind, um schließlich beim Konzept Lebenshof zu landen. Jan war dort früher Milchbauer, der seine Tiere schließlich an den Schlachter verkaufte und sich erst, als einige von ihnen nicht mehr auf den Transporter passten, spontan entschloss, sie zu behalten und sich um sie zu kümmern. Karin war in den 1980ern als Tierbefreierin unterwegs und wurde dafür verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verklagt. Marc zeigt diese Hintergründe im Film und regt damit zur Bewunderung, aber auch zum Nachdenken an: Tieren zu helfen ist nicht immer der gerade oder einfache Weg, aber es ist der richtige.

„Butenland“ läuft ab dem 6. Februar 2020 in den deutschen und ab dem 6. März in den österreichischen Kinos. Wenn ihr selbst für Tiere aktiv werden wollt, schaut euch an, welches Streetteam es bei euch in der Nähe gibt.