So plant ihr einen Vegan Bake Sale

Vegan Bake Sales sind die perfekte Möglichkeit, um auf leckere Art für Tierrechte zu werben und dabei Geld zu sammeln. Wir haben Tipps fürs Organisieren.

Was ist ein Vegan Bake Sale?

Der Vegan Bake Sale ist ein veganer Kuchenverkauf, der Geld für einen guten Zweck einbringen und die Menschen über Tierrechte aufklären soll. Die Idee stammt aus den USA; inzwischen gibt es aber überall auf der Welt Vegan Bake Sales. Die meisten finden klassisch zwischen dem 15. und 30. April statt, aber auch das restliche Jahr über kann man Vegan Bake Sales veranstalten.

Wer kann mitmachen?

Alle, die möchten, können einen Vegan Bake Sale auf die Beine stellen, das ist an keine Organisation und an keinen Verein geknüpft. Am einfachsten ist es natürlich, wenn ihr nicht alleine seid, sondern euch mit Freunden zusammentut oder Teil eines Streetteams seid.

Was müsst ihr beachten?

Die Regeln des Vegan Bake Sales sind einfach: Es gibt ausschließlich veganes Gebäck, und das gesammelte Geld wird für einen passenden guten Zweck gespendet. Darüber hinaus solltet ihr euch allerdings immer darüber informieren, welche Regeln für die Anmeldung in eurer Stadt gelten. In manchen Städten kann auch eine Gebühr erhoben werden. Außerdem ist es natürlich wichtig, dass alles hygienisch zugeht und ihr euch an die entsprechenden Auflagen eurer Stadt haltet – Spuckschutz zum Beispiel ist überall Pflicht (außer alles ist einzeln verpackt), und es ist immer sinnvoll, Handschuhe oder Kuchenzangen zu benutzen.

Wo soll der Bake Sale stattfinden?

Sucht euch einen Ort, an dem viele Menschen vorbeikommen – vor allem auch Menschen, die noch nicht vegan sind, denn genau die wollt ihr ja erreichen. Vielleicht gibt es auch ein Stadtfest, einen Flohmarkt oder ein Umsonst-und-draußen-Festival, an dem ihr mit eurem Bake Sale teilnehmen könnt.

Was wird gebacken?

Ein Vegan Bake Sale ist nicht der beste Ort für Experimente. Backt also Kuchen, Cupcakes und Kekse nach erprobten Rezepten, und sprecht euch miteinander ab, wer was beisteuert, damit für alle Geschmäcker – von schokoladig über fruchtig bis nussig – etwas dabei ist. Plätzchen könnt ihr gut zu mehreren in kleine Tüten verpacken, und auch vegane Schokocrossies kommen so super an.

Was braucht ihr außerdem?

Je einfacher und angenehmer ihr es den Leuten macht, desto mehr verkauft ihr auch. Denkt also nicht nur an Geschirr und Besteck, Servietten, Tortenheber oder Kuchenzangen, Müllsäcke und eure Kasse oder Spendenbox, sondern gebt euch auch mit dem Drumherum ein bisschen Mühe. Eine bunte Tischdecke sieht meist besser aus als ein nackter Tisch, kleine Schilder an den verschiedenen Kuchensorten ersparen euch jede Menge Nachfragen, und an besonders heißen Tagen lohnt sich ein Sonnenschutz oder ein Pavillon. Je nach Platz könnt ihr außerdem Tische und Stühle oder Bänke aufstellen. Wenn ihr darüber hinaus noch Mitnehm-Schachteln oder -Tüten und Getränke anbietet, seid ihr schon Profis.

Wie wollt ihr die Leute informieren?

Ganz wichtig: Ihr wollt ja nicht nur Kuchen an die Leute bringen, sondern auch Informationen. Bei uns bekommt ihr Broschüren, Flyer und Sticker zu allen möglichen Themen rund ums Vegansein, die ihr verteilen oder auslegen könnt. Fragt Besucher beim Kuchenkaufen außerdem ruhig, ob sie selbst vegan leben oder ob sie schon mal gebacken haben – so kommen oft interessante Gespräche zustande. Besonders nett ist es dann natürlich, wenn ihr zusätzlich zu den Tierrechtsinfos auch das Rezept rausgeben könnt.

Was passiert mit dem Geld?

Das wird gespendet – beim Vegan Bake Sale traditionell an Organisationen, die sich für Tierrechte einsetzen, also zum Beispiel auch an PETA. Am besten behaltet ihr immer nur so viel in der Kasse oder Spendenbox, wie ihr als Wechselgeld braucht, und beauftragt eine Person in eurem Team damit, den Rest bis zum Schluss sicher zu verwahren – und sollte am Ende noch Kuchen übrig sein, könnt ihr den natürlich als Dank unter allen freiwilligen Helfern verteilen.

Ihr wollt euch noch mehr für Tierrechte einsetzen? So könnt ihr aktiv werden.

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Warum stehen alle so auf die veganen Aldi-Fischstäbchen?

Heimlich, still und leise hat Aldi einen neuen Hype ausgelöst: Die veganen Fischstäbchen mit veganer Remoulade riechen und schmecken überraschend „echt“.

Klar werden da jetzt wieder die Miesmacher kommen und fragen, warum Veganer Sojastäbchen mit Fischgeschmack brauchen, aber die können unseretwegen gerne einen schönen Salat essen. Wer aus ethischen Gründen vegan lebt, aber die eine oder andere Kindheitserinnerung vermisst oder einfach ab und zu gerne klassisches Junkfood in die Pfanne legt, ist mit den Fischstäbchen von Aldi jedenfalls sehr gut beraten.

Im Internet hat sich um die fischfreien Stäbchen, die es sowohl bei Aldi Nord als auch bei Aldi Süd gibt, ein kleiner Hype entwickelt. Der hängt vermutlich auch damit zusammen, dass die Hersteller die Rezeptur der beiliegenden Remoulade still und heimlich von vegetarisch auf vegan geändert haben, sodass der ganze Spaß jetzt frei von Tierprodukten ist – in einigen Läden sollen vereinzelt noch Packungen mit Ei-Remoulade gesichtet worden sein, also sicherheitshalber immer checken. Und natürlich liegen die vielen begeisterten Posts auch daran, dass die Dinger so „fischig“ aussehen, riechen und schmecken.

Für diese Produkte lohnt es sich außerdem, bei Aldi Nord und Aldi Süd vorbeizuschauen.