Vegan bei Ikea

Schon jetzt gibt es bei Ikea ziemlich viele vegane Optionen.

Im Restaurant

Die veganen Gemüsebällchen im Café kann man sich je nach Tagesangebot zu Nudeln mit Tomatensoße, auf einem Salat oder ganz klassisch mit Pommes und Ketchup bestellen. Wenn die Bällchen mal aus sind, tun es natürlich auch die Vegan-Klassiker große Pommes oder der vegane Kinderteller mit Elchnudeln und Tomatensoße. Uncool allerdings: Obwohl Ikea im Shop Hafermilch verkauft, gibt es den Kaffee im Restaurant und Café nur mit Kuhmilch.

Im Shop und Café

Endlich gibt es im Café hinter den Kassen den veganen Hot Dog und das vegane Softeis. Das Sortiment im schwedischen Mini-Supermarkt nebenan wird außerdem ständig verändert und erweitert, aber einige Klassiker gehen immer: Die veganen Gemüsebällchen aus der Tiefkühltruhe, die Munsbit-Hafersmoothies und Nussmischungen, die Chips, der vegane Kaviar, die Hafermilch und natürlich die „Butterkekse“ Kex. (Noch mehr Produkte findet ihr übersichtlich im Einkaufsguide.)

Im Möbelhaus

Ja, es soll auch Leute geben, die nicht nur zum Essen und für tonnenweise Kleinkram zu Ikea gehen, sondern auch, um dort schöne Einrichtungsgegenstände zu finden. Wie immer beim Möbelkauf gilt auch hier: Auf Etiketten achten, damit der Sofabezug nicht aus Leder oder Wolle besteht, sondern beispielsweise aus Baumwolle, Viskose oder Polyester. Mit Kunstfasern statt mit Tierfedern gefüllte Kissen kaufen. Und wer den Look und die Kuscheligkeit von Lammfellen mag, aber dafür kein Tier auf dem Gewissen haben will, kauf sich einfach die vegane Version Tejn.

Gerade kein Möbelhaus in der Nähe, aber trotzdem Lust auf Pommes, Pasta, Bällchen? Unser veganer Fast-Food-Guide hilft weiter.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Bei KFC gibt es jetzt den Kentucky Fried Vegan Burger

Wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind: Zum ersten Mal bietet KFC Deutschland einen rein veganen Burger an – den Kentucky Fried Vegan Burger.

Über 17 Jahre lang haben wir über die Tierquälerei bei KFC aufgeklärt. Haben Recherchevideos veröffentlicht, in denen zu sehen ist, wie Hühner unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Haben vor KFC-Filialen demonstriert und Rechtsprozesse geführt.

Erst vor Kurzem hat KFC damit angefangen, vegane Fleisch-Alternativen in verschiedenen Ländern zu testen. Es gab einen veganen Chicken-Burger in Vietnam und Großbritannien sowie vegane Chicken Wings in den USA. Nun beginnt auch in Deutschland eine Testphase: Zwischen dem 17. Januar und dem 10. Februar könnt ihr den Kentucky Fried Vegan Burger (auch KFV Burger genannt) in der KFC-Filiale am Alexanderplatz in Berlin probieren. Sollte dieser Test gut laufen, wird der vegane Burger deutschlandweit in allen Filialen aufgenommen. Unter dem Namen KFV sollen dann noch weitere vegane Produkte dazukommen.

Was steckt im Kentucky Fried Vegan Burger?

KFC und die Marke Quorn haben anderthalb Jahre herumgetüftelt, um das Patty des Kentucky Fried Vegan Burgers zu entwickeln. Heraus kam ein goldgelb frittiertes Quorn Filet® aus nährstoffreichem Mycoprotein. (Das Protein wird durch Fermentation einer natürlichen Pilzkultur gewonnen.) Klingt etwas ungewöhnlich, schmeckt aber einfach nur gigantisch, wie unsere Testesser in Berlin bestätigen konnten: Das Filet ist sehr saftig, hat eine perfekte Konsistenz und wird umhüllt von einer knusprig-würzigen Panade. Da es in der Pommes-Fritteuse frittiert wird, kommt es nicht in Kontakt mit den Produkten aus Fleisch. Vegane Mayo und Eisbergsalat runden den KFV Burger ab. Wer möchte, bekommt noch eine Tomatenscheibe oben drauf.

Immer mehr vegane Burger bei Fast-Food-Ketten

Ist es nicht großartig, dass selbst Ketten wie McDonald’s, Burger King und nun auch KFC vegane Burger anbieten, die ihren fleischigen Konkurrenten in nichts nachstehen? Auf diese Weise kommen auch Nicht-Veganer mit veganen Produkten in Berührung und erkennen hoffentlich, wie einfach es Veganer heutzutage haben und wie unglaublich lecker pflanzliche Produkte schmecken können.