Vegan grillen: 5 Tipps und Ideen für den perfekten Grillabend

Lust auf Grillen ohne Tierleid? Wir haben die besten Tipps und Ideen fürs vegane Grillen. Hole dir jetzt Inspiration für den nächsten Grillabend!

26. März 2021

Sobald es draußen schön wird, wird der Grill ausgepackt. Egal, ob auf dem Balkon oder in der Gartenlaube, mit Freunden, der Familie oder einfach so als leckeres, schnelles Essen für einen selbst: Tierleidfrei und damit vegan grillen geht total einfach und ist genauso vielfältig.

Ihr wünscht euch ein bisschen Inspiration für euer veganes Grillmenü? Wir von PETA ZWEI haben die besten veganen Grilltipps für euch.

1. Vegane Fleisch- und Wurstalternativen gibt es überall

Wer es herzhaft mag, aber aus guten Gründen kein Fleisch von Tieren essen will, die in der Tierindustrie ausgebeutet und gequält wurden, kann auf eine Vielzahl an veganen Würstchen, Bratlingen, Schnitzel und Steaks zurückgreifen. So gut wie alle Supermärkte haben inzwischen veganes Grillgut im Angebot, das soweit schon verzehrfertig ist und nur noch darauf wartet, kross gegrillt zu werden. Probiert am besten einfach mal aus, welche Basis und Konsistenz am besten gefällt: Von Soja über Weizen, Erbsen bis zu Lupinen und sogar Würstchen auf Algenbasis ist alles vertreten und bereit, von euch entdeckt zu werden.

Tipp 1: Vegane Grillprodukte bei voller Glut lieber am Rand grillen statt in der Mitte. Notfalls den Rost höher hängen, damit das Essen nicht verbrennt. Regelmäßig wenden nicht vergessen – so bekommt ihr ratzfatz eine knusprige Kruste.

Tipp 2: Vegane Fleischalternativen mit erhitzbarem Öl und Rauchpunkten ab ca. 200°C bestreichen. Gut eignen sich hier z. B. raffiniertes und heißgepresstes Raps-, Sesam-, Oliven- und Erdnussöl.

2. Gemüse: gespießt, in Päckchen oder gefüllt

Gegrilltes Gemüse schmeckt durch die leichte Rauchnote besonders gut. Champignons, Zucchini, Tomate, Paprika, Aubergine, Süßkartoffel, Zwiebel und Co. könnt ihr ganz nach eurem Geschmack kombinieren. Und: Frisches Gemüse ist nicht nur gesund, sondern schont auch den Geldbeutel. Tomaten und Champignons lassen sich z. B. hervorragend mit Reis, Couscous oder veganem Feta füllen.

Tipp 1: Festeres Gemüse wie Karotten, Maiskolben und Kohlrabi am besten vor dem Grillen vorkochen. Bei Fenchel, Brokkoli oder Blumenkohl reicht es dafür, das Gemüse kurz zu blanchieren.

Tipp 2: Gemüsesorten mit Bitterstoffen wie Zucchini oder Auberginen vorher mit Salz bestreuen, damit sie über das verlorene Wasser die Bitternote abgeben.

3. Marinade für Gemüse, Tofu und Co.

Tofu ist nicht nur gesund, sondern wird vor allem mit einer leckeren Marinade zum Gaumenschmaus. Aber auch mariniertes Gemüse bekommt auf dem Grill einen extra Kick. Erlaubt ist beim Marinieren, was schmeckt: Einfach ein erhitzbares Öl eurer Wahl mit Salz, Pfeffer und beliebigen Gewürzen und Kräutern mischen, etwas Säure (z. B. Zitronensaft oder eine Essigsorte) und Schärfe mit Chilipulver oder frischem Ingwer dazu und den Tofu, das Gemüse oder den Fleischersatz darin einlegen, bevor es ab auf den Grill geht.

Tipp: Marinaden mit frischen Kräutern erst kurz bevor ihr euer veganes Grillgut vom Rost nehmt aufstreichen – so verbrennen die Kräuter nicht.

4. Dips, Soßen und Aufstriche

Aioli, Hummus und viele andere leckere vegane Aufstriche gibt es in so gut wie jedem Supermarkt zu kaufen. Wer auf Kräuterquark ohne Tierleid steht, kann diesen zum Beispiel mit frischen gehackten Kräutern, Knoblauch, Zwiebeln und einem Schuss Zitronensaft nach Geschmack ganz einfach und schnell anrühren. Für Aufstriche eignen sich beispielsweise Sonnenblumenkerne oder Nüsse als neutrale Basis. Auch vegane Mayonnaise ist ganz einfach und mit wenigen Zutaten selbst gemacht.

5. Beilagen: Salate und Baguettes

Oder auch: Welche Backwaren sind die besten beim Grillen? Tatsächlich gibt es als Alternative zum Stockbrot oder einem leckeren, selbstgebackenen Bierbrot inzwischen auch fertiges veganes Kräuterbaguette im Supermarkt zu kaufen, das sich in wenigen Minuten auf dem Grill goldbraun backen lässt. Was wäre ein schöner Grillabend schließlich ohne die richtige Beilage? Auch verschiedene Salate für den Frischekick bieten sich an: Vom normalen Blattsalat mit einem leckeren Dressing über Krautsalat, Reis- oder Linsensalat bis hin zu einem Black Bean Salad mit Mango-Salsa für den zusätzlichen Proteinkick sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

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Diese zwei neuen Piccolini-Sorten von Wagner sind vegan

Wagner ergänzt sein Sortiment der beliebten Piccolinis jetzt mit zwei neuen veganen Sorten. Das können die tierleidfreien Minipizzen!

26. März 2021

Für Veganer, Vegetarier und alle, die gerne ohne großen Aufwand tierleidfrei snacken möchten, bringt Wagner zwei neue vegane Sorten der Piccolinis für den heimischen Backofen raus. Was die rein pflanzlichen Minipizzen von Wagner können, erfahrt ihr hier!

Spinach Creamy Style und BBQ Chicken Style in vegan

Ab April 2021 soll es die beiden neuen veganen Sorten Spinach Creamy Style und BBQ Chicken Style im Handel geben – eindeutig zu erkennen am großen „vegan“-Aufdruck auf der Verpackung. Eine Packung enthält neun Minipizzen, die jeweils in Dreierbeuteln verpackt sind. Lässt sich darüber streiten, ob so viel Verpackung notwendig ist. Wir freuen uns in erster Linie über das neue vegane Angebot – und das sieht so aus:

Die Spinach Creamy Style-Variante der Piccolinis ist mit Spinat und Zwiebeln belegt, die helle vegane Creme ist „knoblauchig“ angehaucht und die Sonnenblumenkerne runden die Minipizza mit dem nötigen Knack ab. Anders als viele der bereits existierenden veganen Tiefkühlpizzen im Handel setzen die BBQ Chicken Style Piccolinis auf eine vegane Fleischalternative. Für die verwendeten Filetstückchen nach Hähnchen-Art müssen keine Hühner leiden, denn sie bestehen aus Sojaeiweiß. Dazu kommen Paprika, rote Zwiebeln und für alle, die es einen kleinen Tick schärfer mögen, eine vegane Barbecue-Soße. Geschmacksverstärker, künstliche Farbstoffe und Aromen sind keine enthalten – da es sich um ein Fertiggericht handelt, ist die Zutatenliste natürlich trotzdem länger als bei selbstgemachten Pizzen.

Vegan ist nachhaltiger

Dass die vegane Ernährung nachhaltiger ist, erkennen auch immer mehr Unternehmen wie Wagner. Durch den Umstieg auf immer mehr pflanzenbasierte Varianten wird nicht nur CO², sondern auch Wasser und Land eingespart, das ansonsten zur Herstellung von Futtermitteln wie Getreide, Soja und Co. benutzt würde. Rund 75 Prozent des angebauten Getreides weltweit werden zur Aufzucht und Mast von Tieren in der Tierindustrie verwendet, nur schwindend geringe sechs Prozent des weltweit angebauten Sojas sind dagegen für den menschlichen Verzehr gedacht. [1]

Um klimafreundlicher zu werden, will Wagner das bisher verwendete Milchpulver aus allen Teigen der Steinofen Piccolinis verbannen. Ein guter erster Schritt in Richtung tier-, menschen- und klimafreundlicher zu sein. Jetzt nur noch alle (Mini-)Pizzen in komplett vegan, und wir sind dort, wo es dringend hingehen muss: zu einer Welt ganz ohne Tierausbeutung und Tierleid.

Ihr habt Lust auf die große Pizza-Variante?

Dann schaut mal hier rein: Von diesen Marken gibt es vegane Tiefkühl-Pizzen!