Vegan im Biergarten

Veganes Essen gibt es nicht nur in veganen Läden. So werdet ihr im bayerischen Biergarten satt.

Selbst versorgen

Das Gute am Biergarten: Man darf sein eigenes Essen mitbringen. Statt beispielsweise Obazda mit massig Tier drin bestellen zu müssen, kann man den also einfach selbst machen und einpacken.

Brezen checken

Manche Hersteller bilden sich etwas darauf ein, Schweineschmalz in ihre Brezen zu packen. Andere produzieren ganz simpel ohne. Es lohnt sich also immer, nachzufragen.

Nach Kartoffelsalat fragen

Im Gegensatz zum nordischen Kartoffelsalat mit Eiermayonnaise wird der in Süddeutschland traditionell mit Essig, Öl und Brühe angemacht. Solange es sich dabei nicht um Hühnerbrühe handelt, ist er also oft ganz von allein vegan.

Rettich und Radieschen bestellen

Ein Klassiker auf fast jeder Biergarten-Speisekarte. Manche Wirte mischen dazu umständliche Dressings aus Tier zusammen, aber oft gibt es Rettich oder Radieschen ganz schlicht und vegan zu Brot – das man dann natürlich lieber ohne Butter drauf bestellt.

Trinken

Dafür geht man ja erst hin. Zum Glück sind nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraute Biere automatisch vegan. Und auch viele der üblichen Softdrinks enthalten nichts Tierisches. Wer sichergehen will, schaut kurz im Einkaufsguide vorbei.

Ihr esst lieber indisch? Oder braucht eigentlich nur Kaffee zum Leben?

Go Vegan!

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.

Limo mit Molke drin nervt

Und das ist noch nett gesagt. Für jedes Getränk, das Milch enthält, werden Kälber eingesperrt und getötet.

Foto: SKopp / Wikimedia

Keine Ahnung, woher dieser Trend kam, aber er soll bitte ganz schnell wieder verschwinden. Schlimm genug, dass die Supermarktregale voll sind mit Fertig-Latte, Kakao und Joghurtgetränken aus Kuhmilch – wenigstens beim Limokaufen will man sich doch drauf verlassen können, dass dafür kein Kuhbaby seiner Mutter weggenommen, eingesperrt und zu Kalbfleisch verarbeitet wurde. Weil die Milchindustrie es aber schafft, sich in so ziemlich alles reinzuschleichen, gilt auch das leider nicht.

So stehen also Getränke wie Fanta Klassik, Multi Mate, Gazoz, oder Rivella im Regal, die erst mal ganz harmlos wirken. Erst der Blick aufs Kleingedruckte verrät: Da ist ordentlich Tier drin. Dabei sorgt „Molkenerzeugnis“ weder für einen besonderen Geschmack noch für sonst irgendwas, das die Getränke besser machen würde. Stattdessen fallen unter den Begriff billige Füllstoffe wie Süßmolkenpulver, mit denen die Hersteller Geld sparen. Wenn ein Getränk zu mindestens 50 Prozent daraus besteht, können sie damit teilweise sogar das Pfandgesetz umgehen und noch mehr Absatz generieren.

Foto: SKopp / Wikimedia

Dabei wissen die Hersteller selbst, dass Molkenbestandteile in Limo kein Verkaufsargument sind. Sonst würden sie den Hinweis darauf nicht so sorgfältig verstecken, dass viele Menschen ahnungslos zugreifen.

Ihr wollt Limo ohne Tiere drin? Unser Einkaufsguide listet euch vegane Getränke auf.