Vegan im koreanischen Restaurant

Veganes Essen gibt es nicht nur in veganen Läden. So werdet ihr im koreanischen Restaurant satt.

30. Juli 2019

Bibimbap ohne Ei bestellen

Ein Lieblingsgericht auf koreanischen Speisekarten: Bibimbap, eine Schale Reis mit hübsch angerichtetem Gemüse drauf. Falls ein Restaurant dieses Gericht nicht sowieso schon in einer veganen Version anbietet, lässt sich die meist trotzdem ganz leicht bestellen, indem man bei der vegetarischen Version das Ei weglässt. Die rote Gochujang-Paste, die Sojasoße, das Gemüse und der Tofu, den es eventuell noch dazu gibt, sind nämlich im Normalfall vegan, und Varianten, bei denen der Reis in Rinderbrühe oder ähnlichem gekocht wird, gibt es hierzulande kaum.

 

Beim Kimchi auf Fische achten

Beim Bibimbap und anderen koreanischen Gerichten kommt Gemüse oft relativ unverarbeitet auf den Tisch, sodass man sich um Tierprodukte keine Sorgen machen muss. Ausnahme: Kimchi, das scharf eingelegte Kohlgemüse, das es zu ungefähr allem gibt. Hier stecken oft Fische oder andere Meeresbewohner als Würze drin. Es gibt aber auch tierfreie Versionen, also am besten einfach nachfragen.

 

Mandu probieren

Was gibt es Besseres als gedämpfte oder gebratene Teigtaschen? Nicht viel. Die koreanische Version heißt Mandu und ist in der Gemüseversion oft vegan. Die perfekte Vorspeise also.

 

Nach Japchae schauen

Japchae ist ein Pfannengericht aus Süßkartoffel-Glasnudeln und Gemüse. Es gibt Varianten mit Fleisch drauf, aber meist auch eine vegane.

 

Neugierig sein

In Deutschland ist die koreanische Küche oft noch nicht richtig angekommen, deshalb gibt es keine Standard-Speisekarte, die für alle Restaurants gilt, sondern meist eher Läden, die sich zum Beispiel auf Bibimbap, BBQ oder Mandu spezialisiert haben. Manche Restaurants greifen auch Gerichte aus anderen Ländern auf und setzen beispielsweise Miso-Suppe, Bao Buns, Kimchi-Pommes oder Kimchi-Tacos auf die Karte. Es lohnt sich auf jeden Fall immer, nach veganen Optionen zu fragen – oder auch mal selbst im Asialaden vorbeizuschauen und die Gerichte zu Hause nachzukochen.

 

Und das gibt es Veganes im italienischen Restaurant und im indischen Restaurant.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Carla aus dem Streetteam Heidelberg

Wir stellen euch unsere Streetteamer vor. Diesmal mit Carla, 21, die das Streetteam Heidelberg leitet.

30. Juli 2019

Seit wann bist du dabei?

Als ich 2015 vegan geworden bin, hat zu dieser Zeit zufällig ein neues Streetteam in meiner Heimatstadt Hildesheim eröffnet, dem ich sofort beigetreten bin. Nach meinem Umzug nach Heidelberg 2018 bin ich dann in mein jetziges Streetteam gewechselt und habe im Oktober 2018 die Leitung übernommen.

 Warum hast du dich entschieden, ins Streetteam einzusteigen?

„Nur“ vegan sein hat mir nicht gereicht. Ich wollte mehr für die Tiere tun und andere Menschen aufklären, überzeugen und für den Veganismus und Tierrechte begeistern. Außerdem machen alle Aktionen auf ihre Weise großen Spaß, man lernt viele tolle Menschen kennen und kennt nach einigen Monaten im Team mit Sicherheit viele neue Restaurants mit leckerem veganem Essen.

Gibt es ein bestimmtes Tierrechtsthema, das dir besonders am Herzen liegt?

Ich bin bei jeder Aktion mit voller Energie dabei und finde, dass jedes Thema Aufmerksamkeit bekommen sollte. Mir persönlich sind aber Aktionen zu Tieren in der Unterhaltungsindustrie, insbesondere Delfinarien und Meereszoos, sehr wichtig, weil man häufig mit den Menschen, die Tickets kaufen, direkt ins Gespräch kommt und Tierleid hier so einfach vermieden werden kann. Niemand braucht einen Seaworld-Besuch, um einen schönen Urlaub zu haben – es gibt so viele andere tolle Sachen, die man machen kann.

Was machst du mit dem Streetteam am liebsten?          

Am liebsten mag ich Aktionen, die auffallen, wie den Fleischberg oder Häutungsaktionen bei einer Pelzdemo - Am besten, wenn man vor einem Geschäft steht, dass direkt Geld mit Tierleid verdient. Deshalb machen mir auch die Aktionen vor TUI so Spaß.

Hast du einen Tipp für Leute, die selbst für Tierrechte aktiv werden wollen?

Traut euch! Es gibt fast überall in der Nähe ein Streetteam. Auf der PETA-ZWEI-Seite sind alle Teams verzeichnet. Geht einfach zu einer Demo oder einem Streetteam-Treffen hin und lernt die Leute kennen. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand nicht direkt freundlich aufgenommen wurde. Wenn ihr etwas schüchtern seid, könnt ihr vorher auch die Leiter des Teams anschreiben und Kontakt knüpfen.

Ihr habt auch Lust, euch gemeinsam mit anderen Leuten vor Ort für Tierrechte einzusetzen? Kommt in unser Streetteam!