Vegan in der Pizzeria

Veganes Essen gibt es nicht nur in veganen Läden. So werdet ihr im italienischen Restaurant satt.

Pizzateig checken

Traditioneller Pizzateig kommt ohne Milch und Eier aus. Nachfragen kann aber trotzdem nie schaden. Das Beste: wenn der Pizzaboden safe ist, sind es meist auch die Pizzabrötchen.

Nach Pasta fragen

Auch für die allermeisten Pastasorten gilt, dass traditionelle Rezepte keine Eier enthalten. Wenn ihr in einem Laden gelandet seid, der das anders sieht, gibt es trotzdem oft zumindest Spaghetti, die nur aus Weizen und Wasser bestehen.

Tomatensoße nehmen

Nur wer die nicht lecker genug hinbekommt, panscht Sahne oder sonstige Tierprodukte rein. Wenn es keine vegane Pastasoße gibt, gibt es auf jeden Fall Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer.

Käse weglassen

Die simpelste Regel für alle italienischen Gerichte. Wer Pizza und Pasta ohne Käseschicht drauf zu langweilig oder zu fettarm findet, hilft einfach mit einem Fläschchen Knoblauchöl nach.

Salat pimpen

Selbst wenn die Speisekarte nur die Auswahl zwischen Blattsalat und Blattsalat mit Thunfisch listet, lässt sich das mit ein bisschen Kreativität sehr gut ausbauen. Pizzabeläge wie gegrilltes Gemüse, Artischocken, Pilze oder getrocknete Tomaten lassen sich schließlich genauso gut auf Salat werfen. Man muss halt nur fragen.

Antipasti zusammenstellen

Nicht alle Antipasti bestehen aus Käse mit Schinken und noch mehr Käse. Bruschetta ist meist einfach leckeres Brot mit Tomaten und Olivenöl drauf. Drumherum machen sich eingelegte Paprika, gefüllte Oliven und frittierte Zucchiniblüten hervorragend.

Gelato nicht vergessen

Ein Essen ist erst zuende, wenn der Nachtisch kommt. Italienische Restaurants, die ihr Eis selbst herstellen, lassen bei Fruchtsorten meist die Tiere raus. Und sonst halt Obstsalat und Espresso, ist klar.

Restaurants sind euch zu fancy? Hier gibt es veganes Fast Food.

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Ernährung

Warum du dir bewusst machen solltest, was du isst.

Was Gelatine mit toten Kühen und Schweinen zu tun hat

Man kann die Konsistenz von Gummibärchen, Pudding und Shampoo pflanzlich hinbekommen – oder man kocht dafür Tiere aus. Das sollte jeder über Gelatine wissen.

Was ist Gelatine?

Gelatine ist ein Gelier- und Verdickungsmittel aus tierischem Kollagen. Dafür werden Häute, Sehnen und Knochen von Kühen, Schweinen, Fischen oder Hühnern ausgekocht und die Flüssigkeit anschließend eingedickt.

Was ist so schlimm an Gelatine?

Gelatine ist weder vegan noch vegetarisch, denn sie besteht aus totem Tier. Wer Produkte kauft, die Gelatine enthalten, unterstützt damit also ganz direkt die Industrie, die diese Tiere unter brutalen Bedingungen hält und tötet. Gelatine aus Kühen wird außerdem mit der Verbreitung von BSE in Verbindung gebracht, und Fischgelatine kann für Menschen mit einer Fischallergie gefährlich werden.

Worin ist Gelatine enthalten?

Gelatine steckt nicht nur in Gummibärchen, Puddings und Cremes, Marshmallows und Götterspeise, sondern auch in manchen Shampoos, in Tabletten und sogar in Fotopapier. Viele Säfte und Weine sind außerdem mit Gelatine geklärt, was aber auf der Packung nicht angegeben werden muss.

Welche Alternativen gibt es?

Wer selbst backt oder kocht, kann auf pflanzliche Geliermittel wie Agar-Agar, Pektin, Flohsamen, Guarkernmehl oder Xanthan zurückgreifen. Es gibt vegane Gummibärchen und Marshmallows, die mit Stärke oder Pektin hergestellt werden, vegane Kosmetik und Tabletten und natürlich auch Säfte, die ohne Gelatine geklärt werden. Ein Blick auf die Zutatenliste oder in unseren Einkaufsguide lohnt sich immer.