Vegan Strom: Es gibt jetzt einen tierfreundlichen Stromtarif

Mit Vegan Strom gibt es jetzt 100 % tierfreundliche Energie, für die keine Vögel oder Fische getötet werden.

Dass Strom aus Atomkraft oder Kohle zu Zeiten des Klimawandels eh keine Option mehr ist, wird zum Glück immer mehr Menschen bewusst. Doch viele wissen nicht, dass auch für Ökostrom oftmals Tiere leiden. Damit unser Strom weder der Umwelt noch den Tieren schadet, hat GreenStone Energy zusammen mit PETA Deutschland einen veganen Stromtarif entwickelt.

Bis Ende des Jahres können Tierfreunde zudem PETA bei jedem Wechsel mit 30€ zusätzlich unterstützen.

Wieso kann Ökostrom den Tieren schaden?

Der Bau von Windkraftanlagen oder Wasserkraftwerken für die Stromerzeugung zerstört den Lebensraum vieler Wildtiere. Außerdem kommen durch die Anlagen selber unzählige Wildtiere zu Schaden oder werden getötet. Aale und andere Wassertiere werden von Wasserkraftwerken eingesaugt, rutschen durch die Rechen und werden von den Turbinen regelrecht zerstückelt. Durch die Rotoren von Windrädern sterben allein in Deutschland jedes Jahr zehntausende Vögel und Fledermäuse. [1]

Auch Energie, die aus Biomasse erzeugt wird, verursacht Tierleid. Denn die Gülle, die dafür verwendet wird, stammt aus der industriellen Tierhaltung, wo Tierkinder bereits nach wenigen Monaten im Schlachthof getötet werden.

Es geht auch tierfreundlich!

Wenn ihr den Tieren durch euren Stromverbrauch nicht schaden wollt, braucht ihr jetzt keinesfalls die veganen Kerzen aus dem Schrank zu holen – denn mit Vegan Strom seid ihr auf der tierfreundlichen Seite. Der Strom wird durch Solarenergie, Geothermie und Gezeitenenergie erzeugt und über Photovoltaikanlagen auf brachliegenden Ackerflächen oder Dächern, aus der Erdwärme und durch Ebbe und Flut gewonnen.

Unter veganstrom.com könnt ihr ganz einfach euren Tarif berechnen und den Stromanbieterwechsel vornehmen.

Go Vegan!

4 Tierprodukte, die dem Klima schaden

Klimaschutz ist euch wichtig? Dann solltet ihr diese 4 tierischen Produkte lieber vermeiden.

1. Fleisch

Die Tierwirtschaft spielt in der aktuellen Klimakrise eine große Rolle. Grund: Sie erzeugt die drei klimarelevantesten Treibhausgase Kohlenstoff, Methan und Lachgas in extrem großen Mengen, produziert massenhaft umweltbelastende Schadstoffe wie Feinstaub und verbraucht dabei viel mehr Ressourcen wie Wasser und Energie als die pflanzliche Landwirtschaft. Deshalb gehen Fleischkonsum und Klimaschutz nicht zusammen.

2. Milch

Was für Fleisch gilt, gilt auch für Milch: Um Kühe zu halten, zu ernähren, künstlich zu befruchten, ihnen die Milch wegzunehmen und sie schließlich zu töten, werden extrem viele Ressourcen verbraucht. Für den Sojaanbau werden die Regenwälder abgeholzt – und zwar hauptsächlich, um damit Kühe zu ernähren oder neue Weideflächen zu schaffen. Direkt Soja- oder andere Pflanzenmilch zu trinken, ist viel klimafreundlicher.

3. Butter

Milch ist klimaschädlich, also sind es auch Milchprodukte, soweit logisch. Eine besonders schlechte Bilanz hat aber Butter, weil sie so konzentriert ist und deshalb wenig Lebensmittel für viel Aufwand liefert. Fürs Klima ist es am besten, pflanzliche Öle und Fette zu benutzen.

4. Leder

Auch Leder trägt dazu bei, dass Wälder für den Futtermittelanbau gerodet werden und über die Ausscheidungen der Tiere Methan freigesetzt wird. Außerdem muss Leder erst mal gegerbt werden, damit daraus Schuhe, Taschen oder sonstige Teile entstehen können – und das passiert mit einer enormen Vielzahl an Chemikalien, darunter Chrom III, aus dem das krebserregende Chrom IV entstehen kann. Dieses wurde bereits in vielen Lederprodukten nachgewiesen – sogar in Kinderschuhen. Mit Umweltschutz hat das nichts zu tun.

Übrigens: Dieses Video erklärt euch in 4 Minuten alles zu veganer Kleidung.