Das sind die 5 besten veganen Foodhacks

Keine Zeit, kein Bock auf Kochen oder nicht so viele Skills? Streetteamer Robin zeigt euch die besten Foodhacks.

Walking Tacos oder das einfachste vegane Schokocroissant der Welt? Oder lieber eine Lazy Pizza, für die euch echte Italiener zwar den Vogel zeigen würden, die aber so gut ist und so schnell geht, dass kein Lieferservice der Welt mitkommt? Unsere veganen Foodhacks sind was für den kleinen Geldbeutel und gehen superschnell.

Für alle Momente, in denen möglichst schnell was Leckeres zwischen die Zähne muss, zeigt euch Robin aus dem PETA ZWEI-Streetteam Karlsruhe die besten veganen Foodhacks. So kommt ihr mit wenig Aufwand vegan über die Runden!

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1. Ramen-Nudeln mit Erdnuss-Soße

Ihr braucht: Erdnussbutter, eine Limette, Tütennudeln und Hot Chili Soße. Tütennudeln (aka Ramen) mit heißem Wasser aufgießen und warten, bis die Nudeln weich sind. Dazu kommt ein Esslöffel Erdnussbutter, eine halbe Limette und – je nachdem, wie scharf du es magst – die Hot Chili Soße. Miteinander vermengen und fertig sind eure veganen Ramen-Nudeln mit Erdnuss-Soße!

2. Würstchen im Schlafrock (Knack & Back)

Aus einer Packung vegane Würstchen nach eurem Geschmack, einer Packung Blätterteig, Ketchup und Senf könnt ihr ganz einfach den superleckeren Partysnack Würstchen im Schlafrock zaubern. So geht’s: Blätterteig ausrollen, großzügig mit Ketchup, Senf oder veganer Mayonnaise bestreichen, die Würstchen drauf legen und im Teig einrollen. Entweder in Stückchen schneiden oder ganz in den Backofen schieben und backen, bis der Blätterteig goldbraun ist. Yummy!

3. Walking Tacos

Ihr braucht: Tortilla Chips, Salsa, Guacamole, Bohnenmus und veganen Streukäse. Und dann geht’s los: Tortilla-Packung aufschneiden, Salsa, Bohnenmus und Guacamole direkt auf die Chips, Streukäse darüber – fertig. Den Abwasch könnt ihr euch so auch gleich sparen!

4. Vegane Schokocroissants

Ihr habt Gelüste nach veganen Schokocroissants? Können wir voll verstehen! Die gehen auch supereinfach. Ihr braucht nur zwei Zutaten: veganen Schoko- oder Nussaufstrich und „Knack & Back“-Croissants, die es so ziemlich überall zu kaufen gibt. Den Teig einfach mit eurem Schokoaufstrich bestreichen, zusammenrollen und nach Packungsanweisung in den Ofen damit.

5. Falaf-fawaf-… Fawaffeln!

Der Hit für jede Party und den kleinen Hunger: Für Fawaffeln braucht ihr Falafelteig und ein Waffeleisen. Rührt den Teig einfach mit Wasser an, fettet das Waffeleisen mit Margarine ein und schon könnt ihr eure eigenen Fawaffeln darin ausbacken!

6. Lazy Pizza

Bock auf Pizza, aber nur Toastbrot da? Passt! Für die Lazy Pizza braucht ihr: Toastbrot, Tomatensoße (im Glas), Dosenpilze, veganen Streukäse, Mais oder worauf ihr sonst noch so Bock (und im Haus) habt. Alles da? Dann einfach ein Backbleck mit dem Toastbrot auslegen, alle Zutaten mischen, nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen und die Mischung auf dem Toastbrotboden verteilen. Fertig? Dann ab in den Ofen damit und anschließend heißt’s auch schon: Guten Appetit! 

Ihr sucht noch mehr schnelle Rezepte? Wir wäre es mit einem schnellen Mikrowellen-Tassenkuchen für den ultimativen Schokogenuss!

Go Vegan!

Ernährung

Warum du dir bewusst machen solltest, was du isst.

Kann man überhaupt hundertprozentig vegan sein?

Kein Mensch kann leben, ohne Tieren zu schaden. Was bedeutet „vegan“ dann überhaupt noch?

Die ersten Schritte sind noch offensichtlich: kein Fleisch mehr essen, keine Milch trinken und auch keine Kekse mehr essen, bei denen Eier in der Zutatenliste stehen. Komplizierter werden die Fragen meist erst danach: Muss ich beim Brunch meine Freunde darum bitten, noch mal die Brotverpackung aus dem Müll zu fischen, um nach L-Cystein zu gucken? Setze ich mich auf den Boden, wenn die einzige Alternative ein Ledersofa ist? Und wie vegan ist es überhaupt, Pflanzen zu essen, die mit Schlachtabfällen gedüngt sein könnten?

Wer anfängt, sich über solche Dinge Gedanken zu machen, gerät schnell ins Unendliche. Dazu kommen oft ausgerechnet von Fleischessern spitzfindige Sprüche wie der, dass man sich dann ja eigentlich gar nicht mehr bewegen dürfe, um nicht auf Würmer zu treten. Und auch mit anderen Veganern kann man sich super darüber streiten, wer jetzt am vegansten ist, weil er beispielsweise auf Palmöl oder Verpackungskleber achtet. Es scheint, als könne man gar nicht „richtig“ vegan sein.

Dabei geht es beim Vegansein gar nicht um Perfektion. Kein Mensch kann leben, ohne Tieren zu schaden. Auch Veganer können nicht verhindern, dass sie mal versehentlich auf eine Ameise treten oder erst hinterher erfahren, dass im vermeintlich veganen Kuchen doch eine halbe Packung Butter war. Es geht nicht darum, was aus Versehen passiert oder sich nicht verhindern lässt. Es geht darum, Tieren nicht mit Absicht zu schaden und Tierleid zu verhindern, wo man kann.

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Das klingt vielleicht schwammig und nach allen möglichen Hintertürchen, dabei ist es ziemlich klar: Vegan ist, was man mit Absicht macht. Und sobald sich etwas nach Ausrede anfühlt, ist es vermutlich auch eine. „Eigentlich“ vegan zu sein, aber alle zwei Wochen einen Fisch zu essen, ist beispielsweise zwar besser als jeden Tag drei Fische zu essen, aber nicht vegan. Kaffee mit Kuhmilch zu bestellen, weil es gerade keine Sojamilch gibt, gilt genauso wenig wie lieber nicht so genau auf die Inhaltsstoffe eines Lippenstifts zu achten, weil man schon ahnt, dass Karmin drinsteckt. Andererseits verliert man keine Veganpunkte, wenn man mal in einem Auto mitfährt, dessen Sitze mit Leder bezogen sind. Und gewinnt vielleicht sogar welche dazu, wenn man mit den Autobesitzern unterwegs darüber redet, warum vegane Alternativen sich lohnen.

Vegan ist nicht immer bequem, aber es ist auch nicht furchtbar schwierig. Sich selbst oder andere wegen Spitzfindigkeiten fertigzumachen bringt niemandem was. Viel wichtiger ist es, sich immer weiter zu informieren und so gut wie möglich zu versuchen, Tieren nicht zu schaden. Vegan sein ist kein Wettbewerb, und der allergrößte Schritt ist schon getan, wenn man offensichtliche Sachen wie Fleisch, Milch und Eier weglässt. Natürlich kommt man als Veganer immer wieder mal in Situationen, in denen man sich nicht sicher ist. Statt zu überlegen, ob man etwas Bestimmtes essen „darf“, sollte man sich aber lieber fragen, ob es richtig ist und was dagegen getan werden kann. Wenn man beispielsweise weiß, dass Bienen für den menschlichen Honigkonsum manipuliert und ausgebeutet werden, kann man sich beim Kauf von Müsli einfach für eine honigfreie Sorte entscheiden.

Ihr würdet gerne vegan leben, wisst aber noch nicht, wie ihr anfangen sollt? Unser Veganstart hilft weiter.