Vegane Friseure

Wo findet man Friseure, die mit veganen und tierversuchsfreien Produkten arbeiten? Ganz so leicht ist das nicht, aber wir haben ein paar Tipps.

Beim Friseur kommt man meist mit einer ziemlich langen Reihe von Produkten in Kontakt. Das fängt beim Haarewaschen mit Shampoo und Spülung oder Kur an, geht weiter bei Haarfarben, Tönungen und Tonern in allen möglichen Varianten und hört bei Stylingprodukten wie Gels, Glanzseren oder Haarspray auf. Gar nicht so leicht, sicherzugehen, dass die alle vegan und tierversuchsfrei sind. Vor allem nicht, weil viele Salons mit bestimmten Marken zusammenarbeiten. Wenn ein Friseur zum Beispiel ausschließlich Produkte von L’Oreal oder Wella benutzt, unterstützt man mit dem Besuch leider auch deren Tierversuche.

Der einfachste Schritt ist es, sich selbst Produkte mitzubringen. Beim eigenen Shampoo kann man nicht nur darauf achten, dass es vegan und tierversuchsfrei ist, sondern weiß auch am besten, wie Haare und Kopfhaut darauf klarkommen. Wenn man nur zum Waschen und Schneiden da ist und auf allzu viele Produkte verzichten kann, kommt man damit meist gut durch.

In jedem Fall hilft es aber auch, Friseure auf vegane und tierversuchsfreie Produkte anzusprechen. So merken sie, dass eine Nachfrage besteht – und vielleicht haben sie sogar schon welche da. Salons, die sich auf Biokosmetik oder beispielsweise auf die tierversuchsfreien Produkte von Aveda oder Paul Mitchell spezialisiert haben, wissen oft auch, welche davon vegan sind.

Und schließlich gibt es noch den besten Fall: Eine Friseurin, die komplett vegan arbeitet. Bisher geht das Studio Weinhönig in Berlin mit gutem Beispiel voran. Mit steigender Nachfrage werden das hoffentlich noch ein paar mehr.

Ihr seid eure eigenen Friseure? Hier sind ein paar unserer liebsten Haarstyling-Produkte.

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
Go Vegan!

20 weitere Kosmetik-Marken, hinter denen immer noch Tierversuche stecken

Es hört nicht auf – außer wir hören auf, ihre Produkte zu kaufen. Diese Marken setzen immer noch auf Tierversuche.

© PETA USA

Air Wick

Duftsprays, Duftkerzen und sonstiger Duftkram sind was Schönes – solange man dafür keine Tiere killt. Ist auch gar nicht nötig, Air Wick zu kaufen, schließlich gibt es beispielsweise Duftkerzen auch komplett vegan und tierversuchsfrei.

Always

Muss man Binden an Tieren testen, um herauszufinden, ob sie genug Blut aufsaugen? Muss man nicht. Muss man die Tierversuche von Always unterstützen, indem man ihre Produkte kauft? Muss man nicht.

Aussie

Die Haarpflegemarke mit dem Känguru im Logo und dem Kaugummigeruch gibt es seit ein paar Jahren auch in Deutschland. Hier dürfen für Kosmetikprodukte keine Tierversuche gemacht werden, aber Marken wie Aussie finden Schlupflöcher.

Benefit

Alles immer total cute bei Benefit und ihren Augenbrauensachen – bis auf die Tierversuche halt. Wer nicht dafür verantwortlich sein will, dass Tiere gequält und getötet werden, nimmt vielleicht lieber eine andere Marke.

Christina Aguilera Perfumes

Wir nehmen mal an, dass Christina Aguilera nicht persönlich Tiere umbringt – aber für ihre Parfüms nimmt sie das gerne in Kauf. So richtig gut riechen die nicht mehr, wenn man weiß, was dahintersteckt – dabei gibt es genug tierversuchsfreie Alternativen.

Clarisonic

Erinnert sich noch jemand an den Hype um die Gesichtsbürsten von Clarisonic? Wer jetzt noch auf den Zug aufspringen will, sollte das lieber lassen, schließlich unterstützt man damit Tierversuche.

Davidoff

Cool Water? Eher uncool. Die Dad Jokes zum Thema darf sich jeder selbst ausdenken, wir sagen nur: Hinter Davidoff stecken Tierversuche, also einfach mal nicht kaufen.

Dior

Noch so ein Parfüm mit zuckersüßem Image, aber leider sieht es auch hinter den Kulissen von J’Adore, Miss Dior ziemlich blutig aus. Wer Dior kauft, unterstützt Tierversuche, ist leider so.

Got2Be

Wovon wollen Got2Be wohl mit ihren schrillen Designs und den komischen Namen für so Sachen wie Haarspray und Gel ablenken? Genau: von Tierversuchen.

Garnier

Würde man alle Garnier-Produkte aus der Drogerie entfernen, wäre ganz schön viel Platz für Freudentänze – und die würden sich für die ganzen geretteten Tiere auch lohnen. Erst mal helfen schon kleine Schritte: Nichts von Garnier kaufen, keine Tierversuche finanzieren.

Head & Shoulders

Tiere mit Schuppen müssen sich nicht die Haare waschen, deshalb ist es völliger Unsinn, wenn eine Firma, die Schuppenshampoo herstellt, Tierversuche in Auftrag gibt. Head & Shoulders macht das trotzdem.

L’Oreal

Kennen wir alle, wissen wir alle: Hinter L’Oreal stecken Tierversuche.

Michael Kors

Die Handtaschen von Michael Kors kommen sowieso nicht in Frage, wenn man zurecht ein Problem damit hat, Tieren die Haut abzuziehen. Aber auch lederfreie Produkte wie die Parfüms der Marke sind alles andere als tierfreundlich.

Neutrogena

Soll die Haut besser machen, macht vor allem Tiere tot. Wir empfehlen beispielsweise statt der Handcreme mit dem norwegischen Fähnchen drauf diese veganen und tierversuchsfreien Handcremes.

© PETA USA

Nivea

So blau, so sauber, so Tierversuche. Nivea spielt gerne mit einem besonders netten Image und überspielt dabei ganz unauffällig die Tiere, die dafür getötet werden.

Pampers

Wer im Freundes- oder Verwandtenkreis kleine Menschen hat, die Windeln tragen, weiß, wie viele davon sich ganz schön schnell ansammeln. Blöd nur: Mit jeder Packung Pampers, die man kauft, unterstützt man auch Tierversuche.

Swiffer

Ja, auch für Haushaltsprodukte werden Tierversuche gemacht. Wer darauf besteht, die Böden zu swiffern, finanziert damit Tierversuche.

Vaseline

Nicht nur der Oberbegriff für Erdölschmiere, sondern auch ein Markenname. Und die Marke, die so heißt, ist leider nicht tierversuchsfrei.

Veet

Ob die Produkte von Veet so gründlich Haare entfernen, wie sie versprechen, merkt man ja selbst. Und ob sie die menschliche Haut reizen, kann man an Tierhaut eh nicht richtig testen. Grund genug eigentlich, keine Tierversuche zu machen. Aber das ist Veet egal.

Wella

Und auch Wella ist immer noch nicht tierversuchsfrei. Schade eigentlich, müssen wir wohl auf andere Haarstylingprodukte umsteigen.

Unsere erste Liste mit 8 Kosmetik-Marken, hinter denen immer noch Tierversuche stecken, kennt ihr schon? Auf der Seite von PETA USA findet ihr noch viel mehr Marken, die ihr lieber meiden solltet. Aber keine Sorge: Unsere tierversuchsfreie Kosmetikliste kennt jede Menge Alternativen.