5 vegane Produkte, die wir dringend auch in Deutschland brauchen

Wir kriegen einfach nicht genug! Für diese veganen Produkte können ruhig mal ein paar unvegane aus den Läden verschwinden.

Happy Meal

Es gibt Leute, die den Big Vegan TS lieben, und solche, die ihn ein bisschen zu minimalistisch finden. Was bei McDonald’s Deutschland aber auf jeden Fall noch fehlt: das vegane Happy Meal mit Gemüsenugget-Wrap, Pommes, Getränk und Spielzeug. In Großbritannien gibt es den Trip zurück in die Kindheit schon, warum also hier noch nicht?

Bounty-Milchshake

Apropos Großbritannien: Dort gibt es neuerdings vegane Fertig-Milchshakes mit Bounty- oder Galaxy-Schokoladengeschmack. Nicht das gesündeste Frühstück der Welt, aber wie gut bitte?!

Ben & Jerry’s Caramel Almond Brittle

So langsam kommen auch hier immer mehr vegane Sorten von Ben & Jerry’s in die Läden. Aber warum gibt es in den USA immer noch viel viel mehr? Caramel Almond Brittle wäre mal ein guter Anfang.

Weirdoughs-Würfelcroissant

Das würfelförmige Croissant, mit dem Weirdoughs bei ihrer Eröffnung Schlagzeilen machte, war kein Marketing-Gag, sondern nur der Anfang: in der Bäckerei gibt es auch „normal“ geformte Croissants, Donuts und Schokobrötchen, die man sich mit allen möglichen herzhaften und süßen Füllungen und Toppings verzieren kann. Alles komplett vegan – und bisher leider nur in Australien zu bekommen. Argh.

Plant-Kitchen-Churros

Heißer Tipp für den nächsten London-Ausflug: Hostel mit Küche buchen und dann zum Großeinkauf zu Marks & Spencer. Die britische Kaufhaus- und Supermarktkette hat für ihre Plant-Kitchen-Reihe so beneidenswerte Produkte wie vegane Mozzarella-Sticks, veganes Mousse au Chocolat, vegane Mac&Cheese-Happen und veganen Churros mit Zimt & Zucker und Schokodip entwickelt. Davon können unsere Supermärkte noch was lernen.

Es ist aber auch nicht alles schlecht: Unser Einkaufsguide kennt jetzt schon ganz viele vegane Produkte, die ihr hier im Supermarkt bekommt.

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
Go Vegan!

Dieser Youtuber brät und isst einen Baby-Delfin

Ein Youtuber brät einen Baby-Delfin in der Pfanne und isst ihn. Was ist dran an der Aufregung?

© inscopenico / instagram

Am 29. September 2019 postete der Youtuber Inscope21 eine Instagram-Story, in der er scheinbar einen toten Baby-Delfin in der Pfanne brät und mit seinen Freunden zum Abendbrot isst. Er betont dabei, wie selten diese Delfinart sei und was diese Mahlzeit für eine „extreme Gönnung“ sei. Der Shitstorm ließ nicht lange auf sich warten: Der 24-Jährige wurde geradezu von Hasskommentaren überrollt.

© inscopenico / instagram

Ein Delfin ist ein Hund ist ein Schwein?

Durch die Videos und den Shitstorm wurde eine wichtige Frage aufgeworfen: Warum ist es nicht okay, dass jemand einen Baby-Delfin isst? Wenn man das schlimm findet, wieso dann nicht auch den Verzehr einer Baby-Kuh, eines Baby-Schafs oder eines Baby-Schweins? Das klare Urteil: Speziesismus.

Speziesismus ist der Glaube daran, der Mensch sei wichtiger als die Tiere und es sei in Ordnung, Tiere je nach ihrem Zweck für den Menschen zu unterscheiden. Dieser Glaube hat keinerlei sinnvolle Begründung, denn wenn man keinen Hund essen würde, warum dann ein Schwein?

Jeden Tag sterben unzählige Tierkinder für Steak, Eier und Käse in den Schlachthöfen – und sie haben die Proteststimmen genauso verdient wie ein totes Delfinbaby. Denn egal, ob Hund, Pferd, Schwein oder Fisch, die Tiere fühlen und leiden alle gleich.

Delfine sterben für die Fischereiindustrie

Wie sich herausstellte, war der Delfin in dem Video nicht echt und es handelte sich um einen Werbe“gag“. Doch in der Realität werden wirklich Delfine für ihr Fleisch getötet: Rund 2.000 Delfine werden jedes Jahr in der japanischen Bucht Taiji gefangen und brutal geschlachtet.

Auch andere Meeresbewohner werden täglich Opfer der Fischereiindustrie. So sterben Fische in Netzen oder an Bord von Schiffen einen qualvollen Erstickungstod, sterben am Angelhaken oder werden in Aquakulturen gemästet, wie beispielsweise in der Thunfischzucht. Hier leben die Fische unter extrem beengten Bedingungen, schwimmen in ihren eigenen Exkrementen und werden oft krank. Und letztendlich erwartet auch sie das Schlachtermesser.

Jedes Tier leidet

An sich ist es dem Tier egal, ob es durch ein Netz, eine Angel oder einen Messerschnitt stirbt, denn es möchte vor allem eines: am Leben bleiben. Jedes Tier, das auf einem Teller landet, hat gelitten und wurde getötet. Und ja, es ist wahr: Auch Fische fühlen Schmerzen und wollen nicht sterben, um gegessen zu werden.

Entscheide dich daher für eine vegane Lebensweise und verbanne Fisch, Fleisch, Eier, Milch und sonstige Tierprodukte von deinem Teller!