5 Tricks, damit euer veganer Dalgona Coffee garantiert funktioniert

Wir geben Tipps, wie ihr in den perfekten veganen Dalgona Coffee-Genuss kommt.

Wer in den letzten Wochen auf TikTok oder Instagram unterwegs war, wird sicherlich über ihn gestolpert sein: Dalgona Coffee oder Whipped Coffee, ist ein Trendgetränk aus Südkorea, das sich momentan rasend schnell über die sozialen Medien ausgebreitet hat und nun auch bei uns angekommen ist. So gelingt euch die vegane Version.

1. Die richtigen Zutaten verwenden

Die Zutatenliste für Dalgona Coffee ist recht überschaubar: Löslicher Kaffee, Zucker und heißes (nicht kochendes) Wasser in gleichen Teilen für das cremige Topping. Plus pflanzliche Milch eurer Wahl. Aber Achtung! Nicht jeder lösliche Kaffee eignet sich für die Zubereitung. Wir hatten beispielsweise einen Fehlversuch mit veganem Instant-Cappuccinopulver.

2. Nicht aufgeben!

Am Anfang tut sich recht wenig. Doch wenn ihr bei Schritt 1 alles richtig gemacht habt, solltet ihr schnell merken, dass die Masse immer heller und fester wird. Schlagt die Creme so lange weiter, bis sie die Konsistenz von Schlagsahne hat.

3. Die richtigen Utensilien verwenden

Zum Schlagen eignet sich am besten ein Handrührgerät. Falls ihr keins besitzt, geht es auch mit einem Schneebesen, allerdings ist dann Muskelkraft und Ausdauer gefragt.

4. Den Kaffee stilgerecht anrichten

Der Trend kommt aus den sozialen Netzwerken und daher ist der Look mindestens so wichtig wie der Geschmack! Am instagrammablesten ist der Kaffee, wenn ihr ihn in einem großen Glas anrichtet: Eiswürfel und kalter Pflanzendrink bilden die Basis. Oben drauf löffelt ihr nun vorsichtig die Kaffeecreme. Ihr habt einen nachhaltigen Strohhalm aus Glas oder Metall? Perfekt! Abgerundet wird der perfekte vegane Dalogona Coffee mit Schokostreuseln oder Kakaopulver.

5. Seid experimentierfreudig!

Ihr versucht, auf Kristallzucker zu verzichten oder mögt keinen Kaffee? Keine Sorge! Auch ihr könnt in den Genuss von Dalgona Coffee kommen. Dank unserer großartigen Community auf Instagram haben wir innerhalb kürzester Zeit viele verschiedene Varianten präsentiert bekommen:

Für die low-carb-Variante könnt ihr den Zucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen. Statt Reis- oder Hafermilch nehmt ihr Mandel- oder Haselnussmilch!

Mit ein bisschen Tricksen gibt es auch eine schokoladige Variante, ganz ohne Kaffee! Ihr nehmt zu gleichen Teilen Kakaopulver, Zucker und vegane Sahne. Je nach Sahnealternative nehmt ihr noch eine Messerspitze Guarkernmehl, damit die Creme schön fest wird.

Jetzt seid ihr dran!

Ihr habt unser Rezept ausprobiert? Dann ladet euer Meisterwerk in eure Instastory und vergesst nicht, uns zu verlinken! Ihr wollt wach werden, habt aber nicht viel Zeit? Wir haben die 5 besten veganen Wachmacher. Oder wie wäre es mit einer Goldenen Milch?

Ernährung

Warum ihr euch bewusst machen solltet, was ihr esst.
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3 Gründe, warum Eier nicht mal vegetarisch sind

„Aber für Eier sterben doch keine Tiere?“ Warum das ein ziemlicher Irrglaube ist.

Tierquälerei

Keine Tiere essen zu wollen ist schon mal ein guter Schritt. Aber dabei sollte man nicht ausblenden, was mit den Tieren passiert, denen man zum Beispiel „nur“ die Eier wegnimmt. Denn egal ob Käfig-, Boden- oder „Freiland“-Haltung: Für Hühner bedeutet jede Haltungsform in der Eierindustrie körperliche und seelische Qual. Sie werden auf engstem Raum gehalten (selbst die „Freiland“-Haltung besteht meist aus kargen Außenbereichen, bei denen die Tiere Platzangst bekommen, und Gitterböden drinnen, auf denen sie im eigenen Kot stehen), haben Stress und Angst und werden krank. Wer nicht will, dass Tiere sterben, sollte auch nicht wollen, dass es ihnen so schlecht geht.

Verstecktes Schweinemehl

Ein Schnitzel käme euch nie auf den Teller, aber ein Stück Kuchen mit Eiern drin geht klar? Dann wusstet ihr vielleicht noch nicht, dass die Produktion von beiden eng zusammenhängt. Um die „Leistungsfähigkeit“ von Hühnern zu steigern, bekommen sie oft Futtermittel, die Tiermehle beispielsweise von Schweinen beinhalten. So unterstützen sich die Industrien gegenseitig und maximieren ihre Gewinne. Hinter Eiern stecken also tatsächlich oft genug tote Schweine.

Früher Tod

Vor allem aber haben auch die Hühner selbst kein langes Leben. Die brutalen Haltungsbedingungen in der Eierindustrie und der Zwang, pro Jahr rund 300 Eier zu legen, laugt eine Henne meist so aus, dass sie nach rund anderthalb Jahren komplett fertig ist und ins Schlachthaus gebracht wird. Für die meisten männlichen Küken kommt der Tod noch schneller. Weil sie keine Eier legen können und deshalb für die Industrie wertlos sind, werden allein in Deutschland jedes Jahr 50 Millionen von ihnen kurz nach der Geburt vergast.

 

Ihr wollt es ohne Eier probieren? Unser Vegan Kickstart hilft euch dabei!