10 glutenfreie vegane Rezepte, die null nach Verzicht schmecken

Mit diesen Rezepten kommt ihr lecker durch den Tag – ohne Tierprodukte, Gluten und Spezialzutaten.

17.Mai 2018

Erdnussbutter-Bananen-Porridge

Haferflocken sind sowieso die beste glutenfreie Grundlage fürs Frühstück (wer Gluten gar nicht verträgt, achtet am besten auf einen Verpackungshinweis, dass sie von einer glutenfreien Anlage stammen), und mit Bananen und Erdnussbutter wird das beste Porridge für einen kalten Wintermorgen draus. Geht im Sommer natürlich auch super als Overnight Oats aus dem Kühschrank. Zum Rezept.

Vanille-Blaubeer Pancakes

Entspanntes Frühstück am Sonntag oder kleiner Luxus für ganz normale Wochentage: Die Pancakes schmecken dank Buchweizen schön nussig und unterscheiden sich in Sachen Konsistenz nicht groß von denen mit Gluten.

Belgische Waffeln

Eher Team Waffeln als Team Pancakes? Unser Rezept mit glutenfreiem Mehl ergibt eine großartig fluffige Grundlage für heiße Kirschen und viel Sahne.

Kichererbsen-Tajine

Der orientalische Eintopf mit Kichererbsen schmeckt nicht nur extrem gut, sondern lässt sich auch perfekt als große Portion vorkochen. Wer noch mehr Hunger hat, macht zum Beispiel Reis dazu.

Sommerrollen mit Tofu

An den Umgang mit Reispapier muss man sich kurz gewöhnen, dann ist es aber gar nicht schwierig und ein ziemlich guter glutenfreier Geheimtipp aus dem Asialaden. Die Sommerrollen werden kalt serviert und lassen sich deshalb auch gut morgens vorbereiten, um sie für mittags mitzunehmen.

Milchreisauflauf

Ihr wollt was Leckeres zum Kaffee auf den Tisch stellen, habt aber kein glutenfreies Mehl im Haus? Der Milchreisauflauf mit Kirschen und Nüssen kommt ganz ohne aus.

Chili sin Carne

So wird Chili auch ohne Seitan und Fertighack schön fleischig: mit roten Linsen, Kidneybohnen und schwarzen Bohnen. Wer gerne Brot ins Chili stippt, nimmt dafür einfach mexikanische Tortillas aus Mais. Zum Rezept.

Mousse au Chocolat

Ein unfassbar schokoladiges Dessert auf Basis von Kichererbsenwasser aka Aquafaba, bei auch noch so skeptische Gäste nicht darauf kommen werden, dass es tier- und glutenfrei ist. Zum Rezept.

Überbackene Nachos

Der perfekte Snack für alle, die zu Netflix gerne ein bisschen was crunchen. Je nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt lassen sich die Toppings unendlich variieren. Hier ist das Rezept.

Schokocrossies

Und was Süßes zum Abschluss: Aus nur drei Zutaten (wer besonders empfindlich ist, achtet bei den Cornflakes am besten darauf, dass sie aus einer glutenfreien Anlage stammen) wird der beste Schokosnack, bei dem man das Vorbild mit Tierprodukten sofort vergisst. So macht ihr die Schokocrossies.

Ihr liebt Gluten? Hier sind 5 vegane Nudelrezepte, die jeder hinbekommt.

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5 Gründe, aus denen ihr am Veganwerden scheitert

Ihr habt das mit dem veganen Leben wirklich versucht, aber es klappt einfach nicht? Vielleicht liegt es an diesen Dingen.

17.Mai 2018

Ihr seid von heute auf morgen vegan geworden

Klar, für manche Leute klappt die Hauruck-Methode, aber viele brauchen ein bisschen mehr Vorlauf. Beides ist okay. Wenn ihr von heute auf morgen alles Unvegane aus dem Kühlschrank werft, ohne irgendwas Neues reinzupacken, kann das schon abschrecken. Vielleicht kommt ihr besser darauf klar, erst mal Pflanzenmilch statt Kuhmilch zu kaufen, ein paar vegane Tage pro Woche einzulegen oder euch vor allem zu Hause vegan zu ernähren, bis ihr merkt, dass es gar nicht so schwer ist. Bücher, Filme und Youtube-Videos helfen außerdem beim Einstieg – und unser Coach beim Veganstart steht euch auch jederzeit zur Seite.

Ihr seht veganes Leben als Diät

Studien zeigen immer wieder, dass Menschen vor allem dann wieder mit dem Vegansein aufhören, wenn sie aus Gesundheits- oder Abnehmgründen damit angefangen haben. Das können super Nebeneffekte sein, aber am besten bleibt ihr immer noch am Ball, wenn ihr euch vor Augen führt, worum es wirklich geht: um Tiere, die für euch nicht mehr gequält und getötet werden sollen.

Ihr vergesst eure Gesundheit

Auch wenn ihr aus ethischen Gründen vegan werdet, solltet ihr selbst dabei natürlich nicht zu kurz kommen. Immer wieder hört man Geschichten von Leuten, die das vegane Leben wieder aufgeben „mussten“, weil es ihnen nicht gut getan hat – und wenn man dann nachfragt, haben diese Leute sich oft entweder ausschließlich von veganen Burgern und Oreos ernährt oder nur noch pürierte Bananen getrunken. Am besten geht es euch mit einer ausgewogenen Ernährung, und an Vitamin B12 als Ergänzung solltet ihr immer denken.

Ihr habt keine Geduld mit euch selbst und anderen

Ihr habt einen „Fehler“ gemacht, weil ihr aus Versehen nach der unveganen Mayo gegriffen habt oder nach dem Feiern der unveganen Pizza nicht widerstehen konntet? Das kommt vor und heißt noch nicht, dass ihr komplett am Vegansein gescheitert seid. Seid ein bisschen nachsichtig mit euch selbst, wenn nicht alles direkt klappt, und macht es beim nächsten Mal einfach besser (indem ihr zum Beispiel stattdessen zum Falafel-Stand nebenan geht oder eine vegane TK-Pizza im Gefrierfach lagert). Habt außerdem Geduld mit eurem Umfeld. Vielleicht kommen erst mal ein paar komische Sprüche und Kommentare, wenn ihr erzählt, dass ihr jetzt vegan lebt, aber die werden den Leuten auch spätestens dann langweilig, wenn ihr euren neuen veganen Lieblingskuchen für sie backt.

Ihr experimentiert nicht

Am einfachsten ist eine Umstellung dann, wenn man sie nicht als Verlust sieht, sondern als Gewinn. Das heißt konkret: Denkt nicht darüber nach, was ihr jetzt alles nicht mehr essen „könnt“, sondern an die vielen neuen Dinge, die ihr sonst vielleicht nie ausprobiert hättet. Das müssen gar nicht unbedingt „Superfoods“ sein, sondern kann auch heißen, dass ihr Buddha Bowls, Frühstücksburritos mit Rührtofu oder Tajine zu eurem neuen Lieblingsessen kürt. Oder ihr probiert euch ausführlich durch die Sachen, die es schon fertig im Supermarkt gibt. Wer behauptet, veganes Essen nicht zu mögen, mag vielleicht einfach nur Sojamilch nicht so gerne und wäre mit Hafermilch im Kaffee glücklicher oder sollte statt Tofuwürstchen mal die aus Seitan versuchen.

Und hier sind natürlich unsere 6 Gründe, vegan zu leben.