10 Wintermützen ohne Wolle

Warme Ohren sind das Beste, aber besser ist, die Schafe da rauszulassen. Diese Mützen kommen ohne Wolle klar.

Foto: Obey
24.Okt 2016

Mohnblumenbeanie von Motte Klamotte

Am liebsten natürlich in der senfgelben Variante. Die Mütze ist wie alles bei Motte Klamotte vegan, und den lederfreien Blumenpatch nähen die Macher selbst von Hand an.

Bommelmütze von Obey

Pelzpuschel an Mützen bestehen viel zu oft aus echtem Tier, deshalb gehen wir lieber mit einem oldschooligen Pompom aus Acryl sicher. Das Streifendesign macht alles noch mehr retro.

Mütze mit Ohrenklappen von Noah

Die italienische vegane Schuhmarke stellt auch eine Reihe von Accessoires her, bei denen man sich sicher sein kann, dass kein Tier dafür gelitten hat. Die Mütze mit Ohrenklappen und Fake-Fellbesatz hält so richtig warm.

Gemusterte Mütze von Recolution

Klassisch skandinavische Muster gibt es viel zu oft nur aus Wolle. Recolution zeigt, dass es auch in weicher Biobaumwolle funktioniert.

Mütze mit Zopfmuster von Djinns

Aus dickem Grobstrick, der nicht nur zum Skifahren passt, sondern auch auch Schuloutfits ein ganzes Stück entspannt. Und natürlich frei von Wolle und sonstigen Tierhaaren.

Katzenmütze von H&M

Mütze mit Katze. Alles gesagt.

Beanie von Stüssy

Klassisch, aber in Petrol-Wald-Dunkeltürkis dann doch wieder besonders. Und umso besser, weil Stüssy keinen Lederpatch aufs Beanie packt, sondern ein Stoffschildchen.

Turbanmütze von Asos

Auch Mützen können schick sein. Das vorne gewickelte Modell von Asos hält wollfrei warm, ohne dabei einen Riesenkopf zu machen.

Pandamütze von Monki

Warum einen Bommel tragen, wenn man auch zwei haben kann? Die auf der Monki-Mütze sind so angeordnet, dass man damit zum Panda wird – und das ohne jegliche Beteiligung irgendwelcher Tiere.

Eishockey-Mütze von Puma

So schön retro, so schön pink. Die Puma-Mütze mit dem Bommel macht sich nicht nur auf dem Spielfeld gut, sondern auch auf den Rängen und beim Pommesessen danach.

Fehlen nur noch die passenden Mäntel und Jacken dazu, oder?

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Go Vegan!

Warum es gut ist, wenn unvegane Firmen vegane Sachen anbieten

Veggie-Hack von Rügenwalder, vegane Pommes bei McDonald’s. Sollte man das boykottieren oder unterstützen?

24.Okt 2016

Natürlich ergibt es Sinn, Firmen zu meiden, die auch Fleisch produzieren. Nicht nur, weil man sich oft nicht sicher sein kann, ob die vegane Bulette beim lokalen Burgergrill jetzt im gleichen Fett geschwommen ist wie die aus Rind, sondern aus Prinzip. Deshalb gehört es für manche Veganer dazu, ihr Geld nur für Produkte auszugeben, hinter denen die richtige Einstellung steht. Dazu kann dann neben der Tierfreiheit beispielsweise auch gehören, dass Firmen fair oder bio produzieren.

Damit vegane Produkte aber nicht in der Nische steckenbleiben, müssen möglichst viele Leute darauf aufmerksam gemacht werden. Und das geht besser, je mehr Firmen sie anbieten. Wer bei Ikea vegane Gemüsebällchen auf der Karte sieht oder im Supermarkt das vegane Hack von Rügenwalder, merkt so, dass veganes Essen etwas ganz Normales ist, das man einfach mal ausprobieren kann. Die Bioläden und Veganshops kommen dann hoffentlich später.

Und schließlich ist es auch nicht immer so einfach, an vegane Produkte von veganen Firmen zu kommen. Wer im Discounter einkauft, ist vielleicht ganz froh, dass es die Veggie-Würstchen dort zum halben Preis der Bioladen-Version gibt. Wer am Bahnhof festhängt, freut sich vielleicht zumindest darüber, dass es bei McDonald’s vegane Pommes und bei Backwerk das Sandwich dazu gibt. Und wer die Eltern schon nicht davon überzeugen kann, komplett ohne Tiere zu kochen, hat es mit einem veganen Fertiggericht aus dem Supermarkt vielleicht ein bisschen leichter.

Wir arbeiten daran, dass die ganze Welt vegan wird. Vegane Firmen zu unterstützen ist ein Schritt in diese Richtung, vegane Produkte auch von unveganen Firmen zu kaufen ein anderer. Das Ziel bleibt dasselbe.
 
Ihr seid selbst noch nicht ganz soweit? Versucht es mal mit unserem Veganstart.

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