4 Beweise, dass Leder nicht aus Tierhaut sein muss

Dass Kunstleder längst nichts mehr mit Billo-Plastik zu tun hat, weiß jeder. Mit diesen 4 neuen Entwicklungen geht in Sachen tierfreies Leder noch viel mehr.

Iastate / Christopher Gannon
01.Jun 2016

Leder aus Papier

Wer gerne selbst Accessoires in Lederoptik bastelt, kann das auch aus Papier machen. Unter dem Namen Snap Pap stellt eine kleine Firma aus Bayern verschiedenfarbige Bögen aus Zellulose her, die stabil und strapazierfähig wie Leder sind und sich auch ähnlich verarbeiten lassen. Dem selbstgebauten veganen Portemonnaie oder Schlüsselanhänger steht also nichts mehr im Weg.

Faden Fräulein / SnapPap

Leder aus Kork

Das Label Bleed hat es vorgemacht: Mit Kork lässt sich nicht nur Wein verschließen, sondern auch Baumwolle so beschichten, dass sie wie Leder aussieht und sich wie Leder verhält. Die veganen Bikerjacken, die so entstehen, sind zwar nicht ganz günstig, dafür aber nachhaltig und fair produziert.

Bleed

Leder aus Ananas

Genauer: aus Ananasblättern. Die bleiben bei der Ernte eh übrig und werden dann zu verschiedenen Lederarten verarbeitet. Die Londoner Firma Ananas Anam stellt daraus unter dem Namen Pinatex verschiedene Lederbahnen her, die Modelabels dann zu Kleidung, Accessoires und Schuhen verschneidern können. Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, aber erste Designer haben schon mit Pinatex gearbeitet.

Ananas Anam

Leder aus Kombucha

An der Iowa State University haben Forscher ein Leder aus der Bakterien-Hefen-Kultur entwickelt, mit der auch Tee zu Kombucha fermentiert wird. Klingt kompliziert, sieht zum Beispiel zu Schuhen verarbeitet aber schon ganz schick aus – und könnte bald in Serie gehen.

Iastate / Christopher Gannon

Ihr wollt jetzt direkt Lederprodukte ohne tote Tiere? Wie wär’s mit Frühlingssneakern oder Lederjacken?

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Go Vegan!

Die 6 besten veganen Shakes

Wir sind uns wohl einig, dass eine gesunde Ernährung sehr wichtig ist. Aber: Zwischendurch sollte man sich auch mal was gönnen! Diese Shakes zum Beispiel.

01.Jun 2016

Ihr braucht für die Zubereitung lediglich einen Standmixer (es muss nicht unbedingt ein Hochleistungsgerät sein), zur Not geht auch ein Stabmixer. Dann einfach alle Zutaten in den Mixer und pürieren – fertig sind die Shakes.

1. Peanut Butter & Jelly Shake

Zutaten: 200 ml Pflanzendrink, 2 EL Erdnussbutter, 2 EL Marmelade (Himbeere oder Traube schmeckt am besten), 1 Kugel Vanilleeis

2. Oreo-Shake

Zutaten: 2-3 Oreo-Kekse*, 1 Kugel Vanilleeis, 200 ml Pflanzendrink

*Der Hersteller betreibt Tierversuche. Tierversuchsfreie Alternativen findet ihr in unserem Einkaufsguide.

3. Speculoos Shake

Zutaten: 200 ml Mandelmilch, 1 Banane, 2-3 EL Speculoos Creme, 2 EL Haferflocken, 4 Eiswürfel

4. After Eight Shake

Zutaten: 200 ml Schokodrink, 2 EL Schokocreme, 1 Handvoll Minze (plus ein paar Tropfen Minzextrakt für eine intensivere Minznote), 4 Eiswürfel

5. Himbeere „Käsekuchen“ Shake

Zutaten: 200 ml Mandelmilch,100g Himbeeren (am besten gefroren), 2 EL Cashews, 3 Haferkekse

6. S’mores Shake

Zutaten: 200 ml Mandelmilch, 1 Kugel Vanilleeis, 2 Haferkekse, 1 EL Kakaopulver, 10 kleine oder 5 große Marshmellows

Bei diesem Shake empfiehlt sich ein Hochleistungsmixer, da die Marhmellows sich sonst nicht auflösen Wir finden aber, das der Shake auch mit kleinen Stückchen sehr lecker ist!

Ihr wollt lieber was Süßes mit Kaffee? Versuchts mal mit unseren Vrappuccinos.