5 Gründe, warum synthetische Make-up-Pinsel besser sind als Naturhaarpinsel

Ein Eichhörnchen rupfen, um sich damit zu schminken? Es gibt Besseres.

22.Dez 2017

Synthetikpinsel saugen weniger Produkt auf

Naturhaarpinsel bestehen aus den Haaren von Tieren wie Eichhörnchen, Nerzen, Füchsen oder Ziegen, die ungefähr so porös sind wie Menschenhaare eben auch. Deshalb neigen Echthaarpinsel dazu, vor allem flüssige und cremige Produkte eher aufzusaugen als gut auf dem Gesicht zu verteilen. Die Haare von Synthetikpinseln bestehen aus Materialien wie Taklon-Nylon, die nicht nur mindestens so weich sind wie Tierhaare, sondern auch effizienter und hygienischer.

Synthetikpinsel sind einfacher zu reinigen

Wenn es ums Saubermachen geht, sind Tierhaare ähnlich empfindlich wie Menschenhaare und mögen es beispielsweise gar nicht, wenn sie mit alkoholhaltigen Reinigern ausgetrocknet werden. Synthetikpinsel sind unempfindlicher.

Synthetikpinsel halten länger

Menschenhaare halten es nicht so super aus, wenn man sie ständig mit Produkten zuschmiert, sie gegen Oberflächen reibt und möglichst oft wäscht, um alles wieder rauszukriegen, und so ähnlich ist es mit Naturhaarpinseln. Gute Synthetikpinsel sind so hergestellt, dass man sie problemlos immer wieder benutzen und waschen kann.

® Niilo Isotalo / Unsplash

Synthetikpinsel sind günstiger

Natürlich gibt es auch ganz billiger Schrottpinsel aus Synthetik, bei denen die Haare kratzen wie ein überambitionierter Dreitagebart und nach zweimal Rouge auftragen der Kopf abfällt, keine Frage. Aber generell bekommt man hochwertige Synthetikpinsel immer noch für weniger Geld als die Versionen aus Echthaaren, bei denen es extra kostet, dass dafür ein besonders edler Fuchs gekillt wurde.

Für Synthetikpinsel werden keine Tiere getötet

Offensichtlichster Grund, aber man kann es ja nicht oft genug sagen: Für Echthaarpinsel schleicht sich niemand ins Badezimmer einer Ziege und zieht nach dem Duschen deren Haare aus dem Abfluss. Sondern die Tiere werden meist unter ganz ähnlichen Bedingungen wie für Pelz oder Wolle gehalten, gequält und getötet. Wer kein Fleisch isst, sollte also auch keine Tierhaarpinsel benutzen. (Und wer Fleisch isst, sollte das sowieso noch mal überdenken und sich inzwischen schon allein wegen der anderen vier Gründe Synthetikpinsel kaufen.)

Starthilfe gefällig? Hier gibt es vegane Kosmetikpinsel, die kein Vermögen kosten.

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So geht Raclette vegan

Kartoffeln, Beilagen und Pfännchen mit ganz viel veganem Käse drin. Tierfreies Raclette ist mega einfach.

22.Dez 2017

Der Käse

Die allerwichtigste Zutat beim Raclette. Wer zur Feier des Tages keine Kälber quälen will, nimmt am besten veganen Käse. In Supermärkten, Bioläden und Onlineshops gibt es inzwischen eine ziemlich gute Auswahl für jeden Geschmack. Gut schmelzende Klassiker wie Wilmersburger, Bedda, Jeezini oder Violife gibt es oft wahlweise in der milden oder würzigen Variante, als Block zum Selberschneiden, in Scheiben und für besonders Eilige auch gerieben. Von Vegusto gibt es auch das No-Muh Rac in Soßenform, und wer am liebsten alles selbst macht, kann Raclette auch super mit Hefeschmelz oder selbstgekochter Käsesoße bestreiten.

Die Beilagen

Der Klassiker sind natürlich Kartoffeln, die sowieso vegan sind, wenn man sie einfach in der Schale kocht und zum Raclettegrill auf den Tisch stellt. Auch Eingelegtes wie Cornichons, Silberzwiebeln oder Oliven sind meist vegan – im Zweifel hilft der Einkaufsguide weiter. Darüber hinaus sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wer Raclette mit Mais und Paprika mag, nimmt Mais und Paprika; wer Birnenchutney, Räuchertofuwürfel, getrocknete Tomaten oder Kichererbsen unter dem Käse verstecken und dann alles in Ketchup ertränken will, kann auch das machen. Und wenn der Raclettegrill von oben zu leer aussieht, lassen sich immer noch vegane Würstchen oder ein paar Scheiben Baguette drauf grillen.

Die Specials

Wenn man mal drüber nachdenkt, ist so ein Raclettegrill nichts anderes als ein Herd, viele Pfannen und ein Grill in einem. Ergo kann man darin ungefähr alles zubereiten, wofür man sonst in die Küche laufen und mit dem großen Gerät hantieren müsste. Besonders super sind Raclette-Pizza (Pizzateig dünn ausrollen, in die Pfännchen legen, belegen und unter den Grill schieben), TK-Röstiecken (auftauen lassen, in die Pfännchen legen und mit Käse überbacken) und Raclette-Pancakes (Teig im Raclette-Pfännchen statt auf dem Herd backen) – damit muss man den Raclettegrill dann auch nach den Feiertagen gar nicht mehr wegräumen.

Noch mehr Käse: Nudeln mit Cashew-Käse-Soße.