adidas Originals bringt vegane Sneaker-Kollektion Clean Classics raus

Die „Clean Classics“-Kollektion von adidas ist nicht nur stylish, sondern auch tierfreundlich und nachhaltig produziert!

03.Sep 2020

Einige vegane und tierfreundliche Sneakers hat adidas ja bereits im Angebot. Jetzt setzt der Sportmode-Riese noch einen drauf und bringt im September 2020 eine komplett vegane und nachhaltig produzierte Sneaker-Kollektion raus: die „Clean Classics“.

Wie der Name schon vermuten lässt, hat adidas für die neue Kollektion sechs adidas Originals Styles neu aufbereitet. Zur Kollektion gehören die veganen und nachhaltigen Varianten der Modelle Stan Smith, Continental 80, Superstar, Top Ten, SC Premiere und Superstar Bold W. Dank der Verwendung von veganen Klebern und Farben kommt bei den neuen Sneakers kein einziger tierischer Inhaltsstoff zum Einsatz.

Mehr Nachhaltigkeit, weniger Verschwendung

Damit die „Clean Classics“ möglichst nachhaltig produziert werden, hat adidas auf Materialeffizienz gesetzt: Durch zusätzliche Schnittlinien auf dem Sneaker werden Schnittreste eingespart und somit wird weniger Müll produziert. Das ist auch an den ungewöhnlichen Mustern der Sneaker erkennbar.

Auch die verwendeten Stoffe und Materialien sind umweltfreundlich: Das Obermaterial der Sneaker besteht zu mindestens 70 Prozent aus recyceltem Material.

Aber die „Clean Classics“ sind nur der Anfang: adidas verspricht, weiterhin auf mehr Nachhaltigkeit zu setzen und will bis 2024 kein unrecyceltes Polyester mehr verwenden. Finden wir natürlich super! Wir bleiben gespannt, ob adidas auch alle tierischen Materialien und Inhaltsstoffe auslistet und mit ausschließlich veganen Sneakern noch umwelt- und tierfreundlicher wird.

Ihr habt Lust aufs tierfreie Schuhshoppen bekommen? Bezugsquellen und Links findet ihr in unserem Einkaufsguide.

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Meeressalate

Frutti Di Mare in vegan? Wer braucht schon „Meeresfrüchtesalat“, wenn er Meeressalate auf Algenbasis mit pflanzlichen Proteinen haben kann! Dazu ist es sowohl inhaltlich als auch ethisch nicht richtig, Meerestiere mit Früchten gleichzusetzen, denn Tintenfische, Krebstiere und Co. fühlen nachweislich Schmerz – was für Früchte nicht gilt. Nordic Oceanfruit fanden es ebenfalls weder gesund noch cool, unsere Meere weiter auszubeuten. Für ihre innovativen Produkte haben wir ihnen den Vegan Food Award 2020 in der Kategorie „Beste Meeresfrüchtealternativen“ verliehen.

© Oceanfruit GmbH

Fischstäbchen

Wenn es sowieso nicht um die Fischigkeit geht, sondern um viel krosse Panade um eine weiche Füllung im handlichen Format, dann kann auch gleich Gemüse drin sein statt zermatschtem Tier. Bei Aldi Nord findet ihr vegane Fischstäbchen und für Tofu-Fans gibt es außerdem die Knusperstäbchen von Viana. Alle, die lieber Seitan mögen können die Vischstäbchen von Vegafi essen.

Sushi

Roher Fisch ist nicht nur wegen Antibiotika-Rückständen, Quecksilber und sonstiger Gifte eine komische Idee, sondern vor allem aus Prinzip. Schließlich fühlen auch Fische Schmerzen und wehren sich, solange sie können, dagegen, stückchenweise auf Reis zu enden. Am einfachsten ist es, stattdessen Maki mit Gurke, Rettich oder Avocado zu bestellen. Wer täuschend echte Nigiri basteln will, überbrüht dafür eine Tomate mit heißem Wasser, zieht ihr die Haut ab und schneidet sie passend in dünne Scheiben.

Fischsoße

Vor allem in der asiatischen Küche werden Gerichte oft mit Fischsoße, Austernsoße oder Shrimpspaste gewürzt, aber auch in klassischer Worcestershire-Soße stecken kleine Fische. Je nach Rezept kann man einfach Sojasoße verwenden, vegane Worcestershire-Soße wie die von Sanchon kaufen oder im asiatischen Supermarkt nach Würzsoßen auf Pilzbasis Ausschau halten.

Thunfischsalat

Das Wichtigste am Thunfischsalat ist die Mayo. Die vegane Version davon kann man entweder fertig kaufen oder selbst machen. Dann nur noch grob zermatschte Kichererbsen, fein gewürfelte Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Paprika untermischen, nach Geschmack würzen und auf dem Brot verteilen. Wer es besonders ozeanmäßig mag, kann außerdem noch essbare Algen wie Wakame oder Kombu hinzufügen.

Kaviar

Nicht unbedingt das Hauptnahrungsmittel der meisten von uns, aber auch für vegane Luxusmenschen hat die Fischalternativen-Industrie gesorgt. Die kleinen schwarzen Kügelchen sind keine ungeschlüpften Fische, sondern bestehen aus Algen und sind für ein paar Euro bei Ikea und in vielen veganen Onlineshops oder bei Kaufland zu bekommen.

© S. Schalthöfer / Think Vegan

Shrimps

Die tierleidfreie Shrimps-Version ist auch gebogen und hat ebenfalls die roten Streifen drauf. Ihr könnt sie anbraten und gut in Sommerrollen oder auf einem Sandwich verwenden.

© S. Schalthöfer / Think Vegan

Fischsteak

In vielen Kühltruhen in Asia-Läden liegen die Fischsteaks in der Nähe der Shrimps. Lasst euch von der imitierten Hautstruktur außenrum nicht abschrecken, denn diese Steaks schmecken gar nicht schlecht und sogar etwas nach Meer.

Tintenfischringe

Diese Teile müssen zäh sein und sind es auch. Schön in der Pfanne frittiert brauchen die Ringe nur noch durch Aioli, Mayo oder eine Soße eurer Wahl gezogen werden, bevor sie in den Mund wandern. Die veganen Tintenfischringe gibt es ebenfalls in vielen Asia-Läden.

Noch mehr vegane Produkte kennt unser Einkaufsguide, und wir haben auch jede Menge Rezepte für euch.