Enthält euer Deo Gelatine?

Knochen und Sehnen unter die Arme sprühen – lecker. Wisst ihr, ob in eurem Deo Gelatine steckt?

23.Jul 2019

Ganz ehrlich: die wenigsten von uns achten beim Einkaufen in der Drogerie auf die Inhaltsstoffliste. Die sind schließlich meist richtig klein gedruckt, extrem lang – und solange man das Zeug nicht isst, spielt es doch auch keine so große Rolle, was drin ist, oder? Den Herstellern kommt diese Einstellung jedenfalls zugute. Denn so übersehen viele Menschen, was für fiese Inhaltsstoffe sich in den Produkten verstecken. Gelatine in Deo beispielsweise.

Gelatine oder Gelatin Crosspolymer findet sich relativ häufig in den Inhaltsstofflisten von Deos und Antitranspirants, sei es in Stick-Form oder zum Sprühen. Der Stoff, der aus der Haut, den Sehnen, Knochen und Bändern von Tieren ausgekocht wird, soll pflegen und gegen Bakterien wirken – Funktionen also, die auch synthetische oder pflanzliche Stoffe erfüllen können. Weil Gelatine aus Teilen von getöteten Tieren besteht, ist ein Deo mit Gelatine nicht einmal vegetarisch.

Viele Firmen, die Gelatine in ihren Deos, Bodylotions oder Shampoos einsetzen, verwenden übrigens auch andere Tierprodukte und lassen Tierversuche durchführen. Wer so etwas nicht unterstützen will, setzt lieber auf vegane und tierversuchsfreie Marken. Die schützen auch vor Schweißgeruch, lassen Tiere am Leben, und ihr sprüht euch keine ausgekochten Sehnen unter die Arme.

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Diese Youtuberin macht veganes Hähnchen aus Grapefruit-Schalen

Im Internet geht der Trend um, Grapefruit-Schalen wie Hühnerfleisch zu panieren und zu frittieren. Die Youtuberin Edgy Veg hat es ausprobiert.

© Edgy Veg / Youtube
23.Jul 2019

Okay, langsam haben wir verstanden: Fleisch aus Obst ist ein Ding. Man kann Pulled Pork aus Bananenschalen machen, sich Wassermelone statt Thunfisch auf die Sushi-Rolle legen, ganz zu schweigen von den Millionen Rezepten mit Jackfruit. Insofern ist der neueste Internet-Trend gar keine so große Überraschung: Hähnchen aus Grapefruit-Schalen? Klar, warum nicht.

Candice alias Edgy Veg hat es auf ihrem Youtube-Kanal ausprobiert. Und sie erzählt auch, woher die Idee stammt: aus Kuba nämlich, wo das Fleisch einst knapp wurde und die Leute erfinderisch machte. Statt Hühnerfleisch panierten und frittierten sie dort Grapefruit-Schalen. Einige der Rezepte, die inzwischen im Internet kursieren, verwenden dabei Ei, aber Candice will ja keinem Tier schaden. Ihre Version ist vegan.

In ihrem Video ist zu sehen, wie sie die orangefarbene Schale der Grapefruit dünn abschält, das Fruchtfleisch herauslöst und dann für ihr Rezept die dickere weiße Schale dazwischen benutzt. Die wird in Essig eingelegt, damit sie weniger bitter schmeckt, mit Ei-Ersatz und Paniermehl paniert und in Öl frittiert. Ihr Fazit: Ein bisschen schmeckt man die Grapefruit noch durch, aber die Idee hat jede Menge Potential. Und wer sowieso gerne Grapefruit isst, hat ja genug Schalen, um es mal selbst zu probieren.

Oder halt veganes Fleisch fertig kaufen: Hier sind unsere liebsten veganen Würstchen.

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