Die 11 schönsten veganen Sandalen für den Sommer

Auch Füße brauchen Freiheit. Mit diesen veganen Sandalen lasst ihr besonders dekorativ Luft an eure Zehen und die Tiere dabei in Ruhe.

24.Jul 2017

Ava von Cosi Cosi

Ein Traum in rot und Plateau. Die Sandalen aus veganem Wildleder von Cosi Cosi sind nicht die allerbilligsten Sommerschuhe, aber dafür so hübsch wie bequem, und sie passen mit Strumpfhose drunter auch das restliche Jahr noch zu sämtlichen guten Anlässen.

Ivy von Vagabond

Das perfekte Modell für alle, die sich zwischen Kirchentag und Berghain nicht umziehen wollen. Schlicht, schwarz und wie alles aus der Non-Animal-Kollektion von Vagabond frei von Tieren.

Alec von Good Guys

Klar gibt es auch in Billo-Läden lederfreie Sandalen mit eventuell tierfreiem Kleber – aber bequemer weil schweißfreier läuft es sich dann doch in Mikrofaser. Die schlichten Sandalen der veganen Firma Good Guys passen zu Bermudashorts und Krempeljeans genauso gut wie zu flattrigen Kleidern.

Madrid EVA von Birkenstock

Der Birkenstock-Trend lebt weiter – im Sommer am liebsten mit möglichst wenigen Riemen und schön bunt. (Wer es klassischer mag, findet unter dem Suchwort „vegan“ aber auch Modelle aus Mikrofaser in braun, weiß und schwarz.)

Toe Post Sandal von Vegetarian Shoes

Wenn es einen Schuh-Klassiker gibt, dann ist die vegane Variante von Vegetarian Shoes nicht weit. Pro-Tipp für alle, die sich immer noch nicht an den Birkenstock-Look gewöhnt haben: Erst mal als Hausschuhe ausprobieren und dann beim nächsten Spaziergang zum Bäcker einfach anbehalten.

Emma von Bourgeois Boheme

Minimalismus heißt ja nicht, dass keine Farbe mehr erlaubt ist. Das schlicht geschnittene Modell von Bourgeois Boheme gibt es auch in schwarz, aber die Kombination aus bordeauxrot und dunkelblau macht irgendwie ein bisschen mehr Spaß.

Fair Flip von Ethletic

Wenn es doch mal zu heiß oder zu sandig für weiße Sneaker ist, gibt es immer noch weiße Flip-Flops. Die von Ethletic sind nicht nur fair, bio und vegan, sondern haben auch eine Kung-Fu-Sohle aus Baumwolle und Naturkautschuk, auf der es sich ziemlich angenehm läuft.

Palma Fun Sandal von Ahimsa

Über den Namen lässt sich streiten – solange man es mit einem Kaltgetränk in der Hand und Sonne im Gesicht macht. Dann ist auch ziemlich egal, ob man veganen Ledersandalen mit den schmalen Riemen von Ahimsa wirklich am Strand trägt oder nur in der großen Pause.

Naja von Nae

Der Wandersandalen-Trend ist nichts für alle, ein Glück deshalb, dass sich Nae davon nur lose inspirieren lässt. Statt Klettverschlüssen gibt es Mikrofaser, statt merkwürdiger Farbkombis ein gutes Schlangenmuster und eine weiße Sohle. Geht doch.

Altea von Jonny‘s Vegan

Warum nicht mal mit Ansage? Die Sandalen von Jonny’s Vegan mit den breiten elastischen Riemen gibt es mit dickem Vegan-Schriftzug, für Fans von simpleren Designs aber auch einfach in schwarz oder weiß.

Drapeau von Matt & Nat

Unkomplizierte Slides mit etwas dickerer Sohle, auf der es sich sehr angenehm läuft. Die vegane Handtaschenfirma Matt & Nat hat sich inzwischen auch in Sachen Schuhe etabliert und versorgt damit vor allem die, denen es nicht schwarz, schlicht und schick genug sein kann.


Ihr bleibt auch in der größten Hitze lieber bei geschlossenem Schuhwerk? Eure Entscheidung, hier sind die besten veganen Ledersneaker.

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Warum veganes Essen (fast) immer halal ist

Wer sich nach dem Koran ernährt, findet nicht überall direkt das passende Essen. Vegane Produkte können dabei helfen.

24.Jul 2017

Die Grundregeln sind einfach: Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und andere pflanzliche Lebensmittel sind halal, gehen nach dem Koran also klar. Haram, also nicht okay, sind Schweinefleisch, nicht halal-geschächtetes Fleisch, Aas, Blut und Alkohol. Komplizierter wird es erst im Detail.

Wie eine Halal-Schlachtung aussieht, ist nämlich gar nicht so klar. Die Texte im Koran stammen schließlich noch aus Zeiten, in denen Tiere ganz anders gehalten und getötet wurden als heute. Deshalb gibt es zum Beispiel eine Diskussion darum, ob es halal ist, die Tiere vor dem Schlachten zu betäuben, oder ob sie dann schon als Aas, also tot, gelten, und damit haram sind. Außerdem handhaben viele Länder unterschiedlich, ob beispielsweise auch Christen und Juden halal schlachten können oder ob der Schlachter muslimisch sein muss. 

Außerdem stecken geschlachtete Tiere nicht nur in Wurst, Schnitzeln oder Hack, sondern in vielen anderen Produkten, in denen man sie vielleicht gar nicht direkt vermutet. Fruchtsaft kann mit Gelatine geklärt sein, ohne dass es auf der Packung stehen muss. Zusatzstoffe wie Aromen oder Farbstoffe können tierischen Ursprungs sein. Und bei Käse stellt sich die Frage, woher das Lab darin kommt.

Vegane Produkte lösen diese Probleme. Bei Würstchen aus Seitan oder Tofu muss man sich keine Gedanken über Schlachtmethoden machen. Fruchtsäfte, Gummibärchen und Chips, die als vegan gekennzeichnet sind, enthalten sicher keine Zusatz- oder Hilfsstoffe aus Schwein oder anderen Tieren. Einzige Ausnahme: Alkohol kann vegan sein, ist aber nicht halal. Auch wenn zum Beispiel ein Wein oder Likörpralinen als vegan gekennzeichnet sind, lässt man für den Koran deshalb lieber die Finger davon.

Wenn ihr euch noch detaillierter informieren wollt, hilft die Halal-Seite des Islamologischen Instituts. Oder ihr macht euch erste mal eine Portion Waffeln.