Die 5 schönsten veganen Produkte von Too Faced

Sephora hat Too Faced nach Deutschland geholt – Zeit für einen kleinen Vegan-und-tierversuchsfrei-Haul. Für diese 5 Produkte lohnt es sich.

13.Jul 2017

Love Flush in „How Deep Is Your Love?“

Rouge in Herzchenform und ohne zerquetschte Läuse drin: Liebe! Die glitzrige Nuance „Your Love Is King“ ist auch vegan, die anderen Farben nicht. 

Brow Quickie in „Universal Taupe“

Das perfekte Augenbrauengel für alle mit nicht komplett dunklen Haaren. Nicht zu rotstichig, nicht zu schmierig und für den Alltag genauso passend wie für buschelige Abendlooks.

Chocolate Soleil in „Milk Chocolate“

Inzwischen haben auch die härtesten DIYer gemerkt, dass der Hack mit dem Kakaopulver als Bronzer nicht funktioniert. Viel besser: Der vegane Bronzer von Too Faced mit Schokoduft und mattem Finish.

Better Than Sex Mascara in „Schwarz“

Was Make-up-Marken immer mit ihren anzüglichen Produktnamen haben: keine Ahnung. Wie viel die richtig schön schwarze Mascara jetzt im Vergleich mit anderen Hobbys kann, ist aber auch eigentlich egal, Hauptsache, sie macht lange Wimpern mit Schwung drin.

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Melted Liquified in „Ruby“

Wenn es um gut deckende vegane Lippenstifte in interessanten Farben geht, die nicht gleich wieder abgegessen sind, ist Too Faced immer einen Blick wert. „Ruby“ beispielsweise ist die perfekte Kirschenfarbe – ganz ohne Inhaltsstoffe aus Tieren.

https://www.instagram.com/p/1gQ3VIk1dj/

Die Produkte von Too Faced sind alle tierversuchsfrei, aber nicht alle vegan. Leider kennzeichnet der deutsche Kaufhof-Sephora-Shop das noch nicht, die amerikanische Too-Faced-Seite hat aber eine aktuelle Liste in den FAQs versteckt. Wir haben außerdem zusammengefasst, was es sonst so über Sephora in Deutschland zu wissen gibt.

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Warum es gut ist, wenn offensichtlich vegane Produkte als vegan gekennzeichnet sind

Mineralwasser ist eigentlich immer vegan, Tiefkühlerbsen auch. Trotzdem ist es sinnvoll, wenn es extra draufsteht.

13.Jul 2017

Ein bisschen albern wirkt es schon, wenn auf einer Tüte Sesam, einem Sixpack Mineralwasser oder einem Beutel Tiefkühlerbsen das Wort „vegan“ oder die Veganblume aufgedruckt sind. Ist doch eh klar, dass in Erbsen keine Kuh steckt, da stiftet so ein Hinweis eher noch mehr Verwirrung, als dass er irgendwem hilft – oder?

Das Ding ist, dass eben nicht jedes „offensichtlich“ vegane Lebensmittel auch wirklich vegan ist. Apfelsaft zum Beispiel, der ja eigentlich nur aus Äpfeln bestehen sollte, ist oft mit Gelatine geklärt. Im Chipsaroma verstecken sich gerne mal Schweine oder Fische. Und sogar bei der Herstellung von Latex-Kondomen wird Kasein aus Milch eingesetzt. In der Zutatenliste taucht das nicht unbedingt auf, weil zum Beispiel Hilfsstoffe im fertigen Produkt nicht ausgewiesen sein müssen und ein Begriff wie „Aroma“ alles mögliche bedeuten kann.

Solange Hersteller darauf bestehen, alle möglichen Tierbestandteile in allen möglichen Produkten zu verstecken, ist es also gar nicht so unsinnig, wirklich vegane Produkte auch so zu kennzeichnen. Das macht nicht nur Veganern das Leben leichter, sondern sorgt vielleicht auch dafür, dass der Rest der Menschheit merkt, wie viele „normale“ Produkte vegan sind und dass man vor dem Begriff keine Angst zu haben braucht.

Ihr habt keine Lust, Packungen zu lesen? Unser Einkaufsguide listet euch vegane Produkte ganz übersichtlich auf. Den gibt es übrigens auch als App.