Die besten Studiengänge für alle, die Tiere lieben

Ihr wollt mit Tieren arbeiten, ohne sie auszubeuten? Wir haben die besten Studiengänge für euch zusammengestellt.

Foto: Dariusz Sankowski
15.Aug 2016

Food Management studieren (Bachelor of Arts)

Vegane Restaurants und Cafés schießen wie Pilze aus dem Boden, und die Regale in den Supermärkten füllen sich mehr und mehr mit veganen Alternativen zu tierischen Produkten. Steigt da ein und mischt mit! Im Studium zum Vegan Food Manager erlangt ihr betriebswirtschaftliches Know-how gepaart mit einer ernährungswissenschaftlichen Ausbildung.

Tierschutz studieren

Wer seinen Bachelor schon in der Tasche hat, sich auf Englisch gut verständigen kann und gern noch einen Master in Tierschutz machen möchte, kann in Großbritannien Tierschutz (animal welfare) studieren. Viele Universitäten bieten dort mittlerweile Tierschutz-Studiengänge an.

Tierarzt

Dafür müsst ihr natürlich auch erst studieren. Problematisch kann es werden, wenn eure Profs von euch verlangen, dass ihr Tiere seziert, die extra für die Experimente getötet wurden. Auf Studieren-Ohne-Tierversuche.de könnt ihr schauen, an welcher Uni ein tierleidfreies Studium möglich ist und welche Alternativen ihr euren Profs vorschlagen könnt. Als Tierarzt müsst ihr allerdings auch schwere Entscheidungen treffen können. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man alle Tiere retten und zu einem schönen Leben verhelfen kann – das muss euch unbedingt klar sein.

Jura studieren

Trotz des großen Interesses der Öffentlichkeit werden Tiere in unserem Rechtssystem leider viel zu wenig berücksichtigt. Studiert Jura und bewerbt euch für ein Praktikum oder euer Referendariat bei PETA. Wir brauchen eure Hilfe. PETA organisiert übrigens auch jedes Jahr eine Tierrechtskonferenz, bei der wichtige und aktuelle Themen diskutiert werden.

Animal Law And Society studieren (Master)

Wer sich mit Hilfe des Gesetzes für Tiere einsetzen will, kann das in Barcelona lernen. Der Masterstudiengang Animal Law And Society richtet sich an Jurastudenten, die einen Schwerpunkt auf das Thema Tierrechte setzen möchten.

Tierfachjournalist

Das wird man natürlich nicht mal eben so. Um Tierfachjournalist zu werden, müsst ihr schon eine Menge von den Tieren, über die ihr schreibt, verstehen, Talent zum Schreiben haben und wissen, wo ihr fehlende Informationen herbekommt. Ein journalistisches Studium und/oder ein Volontariat lohnen sich in jedem Fall.

Veganer Ernährungsberater

Vegane Ernährungsberater sind sehr gefragt – Tendenz steigend! Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Ausbildung zum veganen Ernährungsberater zu machen, dem bietet ecodemy ein erstklassiges Fernstudium an. Eure Vorteile: Durch Onlineseminare könnt ihr zeitlich flexibel und ortunabhängig lernen. Während des Studiums werdet ihr von kompetenten Fachkräften betreut. Die Ausbildung ist wissenschaftlich fundiert, erfolgt unabhängig von Instituten und Gesellschaften, ist staatlich geprüft und von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zugelassen. Und wie sind die beruflichen Aussichten? Vegane Ernährungsberater werden in verschiedenen Bereichen benötigt, zum Beispiel in der Beratung von gastronomischen Einrichtungen, für die gesundheitliche Aufklärung in Firmen oder Schulen oder im journalistischen Bereich wie etwa mit Beiträgen für Blogs oder Zeitschriften. Ihr seht: Die Einsatzfelder sind vielfältig!

Und für alle, die sich danach noch spezifisch weiterbilden wollen, gibt‘s bei ecodemy Fachfortbildungen zu veganer Sporternährung oder zu veganer Ernährung für Mutter und Kind in der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren.

Tipp: PETA-Förderer bekommen 5 % Rabatt auf die Fernstudiengänge von ecodemy. Sendet dazu einfach eine Kopie oder einen Scan eures Mitgliedsausweises mit eurer Anmeldung.

Tierrechtler/Tierschützer in einer NGO

NGOs (Nicht-Regierungs-Organisationen) wie PETA leben von der Arbeit ihrer ehrenamtlichen Mitglieder. Wer aber seinen Lebensunterhalt damit verdienen möchte, Tieren durch Öffentlichkeitsarbeit zu helfen, der hat verschiedene Möglichkeiten. Ein abgeschlossenes Studium in Bereichen wie Journalismus, Biologie, Zoologie, Psychologie oder Tiermedizin sind auf jeden Fall hilfreich, allerdings ist am wichtigsten, dass man euch anmerkt, dass ihr mit Herz und Seele bei der Sache seid.

Und um euch die Wartezeit auf eine Festanstellung in einer NGO zu versüßen, engagiert euch doch in einem unserer Streetteams oder macht ein ÖBFD-Jahr bei uns!

 

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
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Go Vegan!

Diese 11 Retro-Süßigkeiten sind vegan

Vegane Neuheiten halten das Leben aufregend, aber früher war auch nicht alles schlecht. Diese Süßigkeiten sind traditionell vegan.

Foto: Nick Torontali
15.Aug 2016

Langnese Flutschfinger

Fanden wir schon mit acht sehr lustig, und gehört auch ein paar Jahre später zum besten gefrorenen Zuckerwasser am Stil, das man sich vorstellen kann. Ohne wären Freibadbesuche nur halb so klebrig.

Nimm 2 soft

Ein Bonbon, das einen quasi dazu zwingt, zwei auf einmal davon zu essen? Geht klar! Mit besonders viel Überredungskunst ließ sich das Eltern und anderen Aufpassern sogar als eine der täglichen Obstportionen verkaufen – schmeckt ja schließlich nach Orange und Zitrone.

Hubba Bubba

In Kaugummi stecken oft alle möglichen Tierprodukte, die für Farbe, Geschmeidigkeit, Blasen-Blasbarkeit und sonstige Eigenschaften sorgen sollen, aber ausgerechnet das tollste Trashgummi von allen schafft es ohne. Am liebsten natürlich in der Cola-Version, bei der man sich zusätzlich zum Zuckerschock noch einen Koffeinschock einbilden kann.

Manner Schnitten Original Neapolitaner

Fast schon eher altmodisch als retro, aber umso schöner. In Österreich wachsen Babys – soweit wir wissen – mit pürierten Mannerwaffeln statt Milch auf, und auch anderswo haben kluge Gourmets inzwischen begriffen, dass die tierfreien Dinger viel viel mehr können als der Kram, den andere Firmen so aus Kuhsaft backen.

Lorenz Saltletts

Wie wir als Kinder schon gelernt haben, lassen sich Salzstangen nicht nur sehr dekorativ in Trinkbecher gestellt auf dem Geburtstagstisch verteilen, sondern sind auch quasi Medizin, solange man Cola dazu trinkt. Geht auch, wenn man gar keine Bauchschmerzen hat.

Red Band Salzheringe

Salzlakritz mochten immer nur die sehr uncoolen und die sehr coolen Kinder. Als mehr oder weniger Erwachsene zählt vor allem, dass die Dinger vegan sind, in sehr großen Packungen kommen und farblich so gut zu unserer Seele passen.

Mon Cheri

Uha, das gab immer Ärger, Oma so ein Alkoholpralinchen zu klauen. Und dann hat es auch noch so gemein geschmeckt. Wer aber unterwegs dringend vegane Schokolade braucht und kleine Schwipse inzwischen besser verträgt, findet die Dinger wirklich an jeder letzten Tankstelle im Nichts.

Zetti Cocosflocken Zartbitter

Egal, wie lange die Mauer schon weg ist, die Süßigkeitengrenze steht immer noch. Die Cocosflocken von Zetti sind sowas wie die vegan hingetupfte Variante des kapitalistischen Bounty und inzwischen glücklicherweise fast überall bundesweit zu kaufen.

Berggold Geleebananen

Entweder man findet sie ekelhaft, oder man hat früher nichts anderes bekommen und sich zwangsweise eingeredet, dass Bananenschleim in Schokolade gar nicht so übel ist. Die gute Nachricht jedenfalls für alle, die drauf stehen: die Geleebananen von Berggold sind vegan.

Hitschler Ufos

Es gibt ungesunde Süßigkeiten, und es gibt solche, die aus so unnatürlichen Zutaten bestehen, dass sie möglicherweise schon wieder gesund sind. Wie man die Esspapier-Ufos mit dem Brausepulver drin isst, ist eine Frage des Stils, sicher ist nur, dass so viel großartige Pappigkeit und Britzeligkeit nicht auf Bäumen wachsen.

Mamba

Ein Glück, dass Maoam seine Kaubonbons mit Gelatine herstellt, so fällt die Entscheidung im Supermarkt gleich viel leichter. In Mamba steckt kein Tier, nur ganz viel guter Industriezucker, der dank künstlicher Aromastoffe noch viel leckerer ist.

Mehr retro- und moderne Süßigkeiten stehen in unserem Einkaufsguide.