Die vier nervigsten Mythen über Soja

Wer Veganer nicht mag, hat oft auch merkwürdige Vorurteile gegenüber Soja. Woher auch immer die kommen, wir räumen damit auf.

18.Apr 2016

01 Alle Veganer essen Soja

Abgesehen davon, dass Soja kein exklusiv veganes Lebensmittel ist (schließlich essen auch viele Fleischesser Sojasoße), gibt es genug Veganer, die wenig oder gar kein Soja zu sich nehmen. Schließlich gibt es auch Haselnussmilch, Seitanwürstchen, Kokosjoghurt und zig andere vegane Eiweißquellen – da wäre es ja langweilig, sich auf eine festzulegen.

02 Soja ist ungesund

Klar, wer versucht, Sojabohnen roh und unverarbeitet zu essen, wird davon genauso Bauchschmerzen bekommen wie von ungekochten Kartoffeln oder rohen Weizenkörnern. Gekochte und zu Milch, Tofu oder anderen Produkten verarbeitete Sojabohnen sind aber fettarm und eiweißreich. Und solange man die darin enthaltenen Phytoöstrogene nicht in hochkonzentrierter Tablettenform zu sich nimmt, muss man sich auch keine Sorgen um den Hormonhaushalt machen.

03 Veganer machen den Regenwald kaputt

Zwar werden tatsächlich riesige Flächen Regenwald gerodet, um darauf Soja und andere Pflanzen anzubauen – aber nicht für den menschlichen Verzehr, sondern um damit Tiere in der Intensivtierhaltung zu füttern. Um aus denen Lebensmittel herzustellen, braucht man viel mehr Soja, als wenn man es den Menschen direkt geben würde. Wenn man es schon so platt sagen will, machen also die Fleischesser den Regenwald kaputt.

04 Soja ist immer genmanipuliert

Ob Tiere, deren Fleisch oder Milch man kaufen kann, mit genmanipuliertem Soja gefüttert wurden, lässt sich tatsächlich nicht immer nachvollziehen. Und auch bei Tofu aus dem Asialaden fehlt oft die nötige Kennzeichnung. Wer Gentechnik in Sojabohnen, Reis oder Mais vermeiden will, achtet am besten auf Bio-Siegel, die garantieren, dass ein Produkt nicht gentechnisch verändert wurde.

Tierversuche

Weil man nicht alles ausprobieren muss.
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Koawach – Kakao statt Kaffee

Kakao kann nicht nur lecker sein, sondern auch aufwecken. Koawach mischt Schokolade mit Guarana und macht daraus fünf vegane Sorten.

18.Apr 2016

Wer morgens die volle Dosis Wachmacher braucht, hält sich am besten an die Sorte Zartbitter mit zehn Prozent Guarana-Anteil. Schärfer wird es mit Chili, das außerdem noch Chipotle- und Habanero-Chilis enthält. Für Einsteiger verbindet Zimt + Kardamom Kakao mit Gewürzen und sieben Prozent Guarana. Und für abends oder bewusst gemütliche Morgenstunden wären da noch die Sorten Edelbitter und Dschungelkakao.

Das Tolle an Koawach: Der Kakao hilft nicht nur beim Start in den Tag, sondern ist auch ökologisch und fair angebaut – und aus Überzeugung komplett vegan. Dass alle Sorten sich in Sojamilch so gut machen wie in Mandelmilch, Hafermilch oder Reismilch, überprüfen die Macher Daniel und Heiko regelmäßig selbst. Muss ein ganz schön harter Job sein…