Dr. Oetker bringt neue vegane Ristorante Pizza raus

Ab März 2021 gibt’s die erste vegane Tiefkühlpizza von Dr. Oetker in den Tiefkühlabteilungen der Supermärkte. Alle Infos dazu findet ihr hier!

Dr. August Oetker Nahrungsmitt
24.Sep 2021

Fans von Tiefkühlpizza aufgepasst! Dr. Oetker bringt im März 2021 mit der Ristorante Pizza Margherita Pomodori seine erste vegane Option in die Tiefkühlabteilungen der Supermärkte.

Endlich ist es so weit: Dr. Oetker hat sein Sortiment um eine rein pflanzliche Tiefkühlpizza erweitert. Das neue Produkt verspricht mit einem Belag aus Cocktailtomaten, marinierten Tomatenstückchen und einer auf Kokosöl basierenden würzigen Käsealternative vollen Ristorante-Genuss. Geschmacklich wird die Pizza durch grünes Kräuter-Pesto abgerundet. Die Qualität der veganen Ristorante erfüllt laut Hersteller die gewohnt hohen Ansprüche und auch die Zubereitung bleibt genauso unkompliziert. Durch die große grüne Kennzeichnung hebt sich die Verpackung der pflanzlichen Pizza optisch von den anderen Sorten ab, sodass es zu keiner Verwechslung kommen kann.

Neben pflanzlichen Puddings und der Creme VEGA als Alternative zu Crème fraîche bringt das Unternehmen mit der veganen Pizza ein weiteres tierleidfreies Produkt auf den Markt.

Dr. August Oetker Nahrungsmitt

Ihr habt Hunger auf Pizza bekommen? Hier findet ihr kreative Anleitungen, wie man aus allem eine vegane Pizza machen kann.

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Vegane Mode: Briten wollen mehr vegan-zertifizierte Kleidung

Eine Umfrage hat ergeben, dass sich 95 % der Brit:innen mehr vegan-zertifizierte Mode wünschen! Lest hier mehr zu der Studie!

24.Sep 2021

Dass Mitgefühl für Tiere weit über die vegane Ernährung hinausgeht, sehen immer mehr Menschen – und wünschen sich, dass der Markt auch in Sachen veganer Kleidung entsprechend reagiert.

Das bestätigt eine neue Studie von „The Vegan Society“ mit dem Namen „The Rise of Vegan Fashion 2021“: Laut der Studie wollen Brit:innen mehr zertifizierte vegane Mode kaufen – ein klares Zeichen gegen die Tierausbeutung für Leder, Pelz, Wolle, Daunen und Co.!

So viel Prozent wünschen sich vegan-zertifizierte Mode

Dass nicht immer leicht zu erkennen ist, ob Kleidungsstücke wie Schuhe, Jacken und Hosen wirklich vegan sind, liegt auch an irreführenden Etiketten und Beschilderungen. Außerdem enthalten viele Anziehsachen versteckte tierische Produkte wie Klebstoffe aus Knochen oder Knöpfe aus Perlmutt. Das deckt sich aber nicht mit den Wünschen der Verbraucher:innen, wie die Studie jetzt belegt. [1]

  • 95 % wünschen sich mehr vegan-zertifizierte Mode
  • 48 % wünschen sich mehr vegan geprüfte Artikel in allen möglichen Modekategorien
  • 35 % wünschen sich mehr vegane Optionen für Tierleid-Artikel wie Jacken und Stiefel
  • 32 % wünschen sich mehr vegan-freundliche Ledertaschen und Rucksäcke
Wilby Tasche

Große Marktchancen für vegane Mode bei Nicht-Veganer:innen

Befragt wurden 1.000 Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren, die zu rund 20 Prozent angaben, bei ihren Käufen auf nachhaltige Mode zu achten. Knapp 25 Prozent gaben an, sich für Trends und Neuentwicklungen in der Branche zu interessieren. Mehr als 35 Prozent gaben an, auf keine besonderen Merkmale beim Kleidungskauf zu achten und sich Accessoires und Co. zu kaufen, wenn diese ihnen gefallen würden. [1]

Wenn sich 95 Prozent davon tierleidfreie Mode mit verlässlichen vegan-zertifizierten Siegeln wie z. B. PETAs PAV-Logo für vegane Mode wünschen, heißt das, dass es für ethisch produzierte Kleidung einen großen Markt bei Menschen gibt, die nicht vegan oder vegetarisch leben. Liebe Vertreter:innen der Modeindustrie: Ihr wisst, was zu tun ist!

Gleichzeitig zeigt „The Rise of Vegan Fashion 2021“ aber auch die Schattenseite: Nicht mit jeder Tierart haben Konsument:innen, die am Ende mit ihrer Nachfrage das Angebot steuern, gleich viel Mitgefühl.

Ist Kleidung aus Rinderhaut weniger schlimm als aus Krokodilhaut?

Die allermeisten Menschen wissen inzwischen, dass für Pelz Füchse, Marderhunde, Nerze und andere Tiere qualvoll gezüchtet, gehalten und oft noch bei lebendigem Leib gehäutet werden. 61,4 Prozent der Studienteilnehmer:innen gaben an, Pelz sei Tierquälerei und grausam. Was nebenbei immer noch viel zu wenig ist. [1]

Aber: Leder ist nichts anderes als Pelz – oft leiden z. B. Rinder, die ihr Leben lang in der Tierindustrie für Fleisch und Milch-(Produkte) gequält werden, bevor sie im Schlachthaus unter Todesängsten einen Bolzen ins Hirn geschossen bekommen, um ihnen anschließend mit einem Messer die Kehle durchzuschneiden. Trotzdem betrachten nur rund 37 Prozent Leder von Rindern als grausame Tierquälerei. [1] Exotenleder von Reptilien wie Echsen und Krokodilen empfanden dagegen 57,2 Prozent als grausam. [1]

Wie die Umfrageergebnisse aussehen sollten: Egal, ob einem Waran, einer Kuh, einem Hund, einer Katze die Haut abgezogen oder einer Ente oder einem Strauß die Federn ausgerissen werden: Dahinter steckt immer zu 100 Prozent Tierquälerei – und es wird Zeit, dass diese Tatsache endlich allen bewusst wird.

Willkürliche Einteilung ist speziesistisch

Dass Menschen unterschiedlich viel Mitgefühl für Rinder als sogenannte Nutztiere aufbringen als für exotische Tiere wie Krokodile, zeigt, wie wichtig es ist, über Speziesismus aufzuklären. Denn es ist falsch, den Wert von Lebewesen über ihren Nutzen für den Menschen zu definieren.

Spruch Speziesismus toetet

Was tun gegen verstecktes Tierleid in Kleidung?

In vielen Kleidungsstücken versteckt sich großes Tierleid – denn Knöpfe, Patches und Deko, hinter denen sich tierische Materialien wie Leder oder Horn verbergen können, müssen auf den Etiketten nicht ausgezeichnet werden. Viele Käufer:innen wissen deswegen oft nicht genau, ob sie womöglich ungewollt beim Kleiderkauf Tierquälerei unterstützen.

Wir zeigen euch, wie ihr tierische Stoffe entdeckt, die Mode-Hersteller normalerweise gerne verstecken.