Affen leiden für Kokosmilch: Das solltet ihr beim Kauf beachten

Kokosmilch ist nicht gleich Kokosmilch. Aber welches Produkt ist für welchen Zweck geeignet – und welche Marken sind tierleidfrei? Jetzt lesen!

25.Aug 2021

Ob im indischen One-Pot-Curry oder im Schokokuchen: Kokosmilch gilt nicht nur in der veganen Ernährung als leckere Grundlage für ein cremiges Geschmackserlebnis. Aber wusstet ihr, dass es verschiedene Arten von Kokosmilch gibt und dass für Kokosmilch aus Thailand oft Affen missbraucht und gequält werden?

Hier erfahrt ihr, was der Unterschied zwischen Kokosmilch, Kokossahne und Kokoswasser ist und welche tierleidfreien Marken ihr kaufen könnt.

Affen in Thailand für Kokosmilch missbraucht

PETA Asien konnte bei Chaokoh, einem der größten Kokosmilchhersteller Thailands, massives Tierleid für Kokosmilch aufdecken. Bei der Ernte von Kokosnüssen zwingen Arbeiter:innen trainierte Affen, auf Kokospalmen zu klettern und Kokosnüsse zu pflücken. Berichten zufolge werden viele dieser Affen ihren Familien und ihrem natürlichen Lebensraum schon als Kinder illegal entrissen. Einmal gefangen, werden die Affenkinder darauf gedrillt, mit einem Metallband um den Hals in die Höhe zu klettern, um Kokosnüsse zu pflücken.

Die Tiere leiden dabei auf unterschiedliche Weise: Sie werden meist in engen Drahtkäfigen, in denen sie sich kaum umdrehen können, von Ort zu Ort gekarrt. Wenn sie keine Kokosnüsse pflücken müssen, sind sie an Ketten angebunden. Sie dürfen weder Zeit mit ihren Artgenossen verbringen noch ihr natürliches Verhalten ausleben. Die Folge sind Verhaltensstörungen: Wie beispielsweise Leoparden im Zoo, laufen die Affen an ihren kurzen Ketten irgendwann nur noch verzweifelt im Kreis. Wenn sie versuchen, sich zu wehren, werden ihnen teilweise die Reißzähne gezogen.

Wenn ihr also Produkte von Chaokoh oder andere Kokoserzeugnisse wie Kokosmilch, Kokosöl oder Kokosmehl aus Thailand kauft, unterstützt ihr diese Tierquälerei möglicherweise ungewollt.

Diese Kokosmilch-Produkte gibt es

  • Kokosmilch zum Kochen: Kokosmilch in der Dose oder im Tetra Pak eignet sich wegen des hohen Fettgehalts und der sahneartigen Konsistenz super für Currys. Ihr findet die Kokosmilch zum Kochen im Supermarkt, in Bio-, aber auch in Asialäden. Tipp: Schaut nach Versionen ohne Zusätze wie Emulgatoren. Die sollen verhindern, dass sich der feste und flüssige Teil nicht voneinander absetzen. In der Pfanne vermischt sich alles aber sowieso wieder.
  • Kokosmilch zum Trinken: Wer Kokosmilch pur oder im Kaffee trinken oder zum Müsli geben will, sollte lieber die Sorte nehmen, die im Regel oder Kühlregal neben Sojamilch, Reismilch, Hafermilch und Co. steht.
  • Kokossahne: Die „Sahne“, mit der man Currys kocht, heißt, wie gesagt, eher „Kokosmilch“. Mit „Kokossahne“ ist in den meisten Fällen aufschlagbare Sahne für Kuchen und Torten  gemeint, die man entweder fertig kaufen oder selbst machen kann: Einfach eine Dose Kokosmilch ohne Zusätze über Nacht in den Kühlschrank stellen, den festen Teil oben abnehmen und aufschlagen – fertig.
  • Kokoswasser: Wenn man eine frische Kokosnuss aufschlägt, sieht man außen die Schale, darunter das Fruchtfleisch und in der Mitte eine Portion Kokoswasser, das leicht süß und ziemlich erfrischend schmeckt. In Asialäden und Raw-Cafés gibt es manchmal ganze junge Kokosnüsse, aus denen man es per Strohhalm trinken kann. Ansonsten bekommt man inzwischen aber auch in Tetra Paks oder Flaschen abgefülltes Kokoswasser im Supermarkt und Bioladen.
Kokosnuss

Welche Kokosmilch-Marken sind tierleidfrei?

Wenn ihr auf der sicheren Seite sein und die Ausbeutung von Affen für Kokosmilch nicht unterstützen wollt, könnt ihr diese Marken guten Gewissens kaufen:

  • Biogreno (Eigenmarke famila-Verbrauchermarkt)
  • Daiya
  • Follow Your Heart (auch bekannt als „Earth Island“)
  • Freshona (Eigenmarke Lidl)
  • Harmless Harvest
  • Hofgut (Eigenmarke famila-Verbrauchermarkt)
  • Kara
  • Koko Dairy Free
  • Lucy Bee
  • Rebel Kitchen
  • The Coconut Collaborative
  • The Groovy Food Company
  • TIANA Fairtrade Organics
  • Veganleben (Eigenmarke famila-Verbrauchermarkt)
  • Violife
  • Vita D‘or (Eigenmarke Lidl)
  • Volg Konsumwaren AG (Eigenmarken)

Ihr wollt mehr Tierleid vermeiden?

Dann werft einen Blick auf unsere Aufzählung dieser 10 eigentlich veganen Lebensmittel, die verstecktes Tierleid enthalten.

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Moses Pelham bringt veganen Rosé-Wein mit PETA-Logo raus

Deutschrapper Moses Pelham bietet diesen veganen Rosé in Kooperation mit uns von PETA ZWEI an. Das kann der vegane Wein!

25.Aug 2021

Ihr seid auf der Suche nach dem perfekten Rosé-Wein für den nächsten Abend mit den besten Freund:innen? Dann solltet ihr euch den veganen Lieblings-Rosé von Deutschrapper Moses Pelham nicht entgehen lassen – exklusiv dank Kooperation mit PETA-Logo.

Was kann der Moses Pelham Wein?

Wenn ihr mal wieder so richtig Lust auf einen edlen Abend mit euren Liebsten habt und noch auf der Suche nach einem gediegenen Wein seid, könnte der Moses Pelham Rosé eurer Qualitytime das i-Tüpfelchen verpassen. Kaufen könnt ihr den Moses Pelham Rosé online in der 0,75-Liter-Flasche.

Der 2020 Spätburgunder Rosé mit 13 Prozent Alkoholgehalt stammt aus der Pfalz und hat einen fruchtigen Geschmack. Schon 2020 hat Moses mit uns von PETA ZWEI kooperiert, als er seinen ersten Wein angeboten hat – ebenfalls ein Rosé, der bereits nach wenigen Wochen ausverkauft war.

Moses Pelham

Dazu passt der vegane Rosé

Der süffige Rosé passt super zu gegrilltem Gemüse, aber genauso zu allen möglichen Pasta– und Auflaufgerichten – egal, ob mit Pilzen, Tomaten, Rucola oder Auberginen. Oder ganz entspannt zur online bestellten veganen Pizza für den nächsten relaxten Abend.

Ist Wein nicht immer vegan?

Der Qualitätswein aus Deutschland wird ohne Verwendung jeglicher Tierprodukte wie Fischblase oder ausgekochte Schweineknochen verarbeitet und ist dadurch vegan. Das ist aber nicht die Regel. Wenn Tierprodukte nicht direkt in der Zutatenliste auftauchen, dann können sie zum Beispiel bei Weinen, aber auch Fruchtsäften in sogenannten Hilfsstoffen vorkommen. Stoffe wie Fischblase und Gelatine werden beim Verarbeiten des Weins eingesetzt, um Trübstoffe herauszufiltern. Nach der Klärung werden diese tierischen Stoffe dann entfernt, weshalb sie nicht mehr in der Zutatenliste auftauchen. Tiere werden dafür trotzdem gequält, ausgebeutet und getötet.

Wer auf Nummer sicher gehen will, dass der abendliche Drink nicht mit ausgekochten Schweineknochen zubereitet wurde, sollte unbedingt auf klar ausgezeichnete Weine wie den Moses Pelham Rosé zurückgreifen, der aus diesem Grund auch unser Logo trägt. Damit könnt ihr ganz ohne schlechtes Gewissen genießen.

Hier erfahrt ihr noch mehr darüber, warum Alkohol nicht immer vegan ist und was ihr beachten solltet, um keine Tierquälerei zu unterstützen.