8 vegane Produkte, für die sich der Griff in die Tiefkühltruhe bei Netto lohnt

Mal abgesehen von TK-Himbeeren für Smoothies und massenhaft Pommes, versteht sich.

15.Sep 2016

Mini-Frühlingsrollen

Bester After-School-Klassiker: Mini-Frühlingsrollen in den Ofen, Netflix an und dann nicht vergessen, dass die Dinger trotz Dip in die kalte Süßsauer-Soße von innen ziemlich heiß sind.

Gemüsecurry Napapiri

Ein Mikrowellengericht, das immerhin ein bisschen Gemüse enthält. Profis essen dazu Fladenbrot oder Reis, Puristen kaufen einfach zwei Packungen, um satt zu werden.

Gemüsepfanne Provence von Frosta

Netto verkauft nicht nur Eigenmarken, sondern beispielsweise auch die Tiefkühlsachen von Frosta, auf denen netterweise draufsteht, welche vegan sind. Die französisch gewürzte Gemüsepfanne zum Beispiel.

Pfannengemüse italienische Art

Selbst kann Netto natürlich auch Gemüse. Die italienische Pfanne mit Paprika, Zucchini und Oliven ist schon wieder so ein guter Fladenbrot-Belag.

Grill- & Ofengemüse

Wer Öfen lieber mag als Pfannen, bekommt hier Süßkartoffeln und ihre Freunde in der praktischen Schale.

Rösti-Ecken

Die Pommessektion ist sowieso das Tiefkühlzuhause aller Veganer, aber manche Firmen sind immer noch so albern, in alles außer die schlichtesten Kartoffelstäbchen irgendwelche Tierprodukte zu matschen. Die Rösti-Ecken von Netto kommen ohne Eier und sonstigen Kram aus und passen je nach Stil zu Ketchup, veganer Käsesoße oder reibekuchenmäßig zu Apfelmus.

Apfelstrudel

Dessert geht auch. Der Aufback-Apfelstrudel von Netto enthält 45 Prozent Äpfel und ist zu 100 Prozent vegan. 145 Prozent gesund also.

Fruchtsorbet am Stiel

Und Eis muss noch sein. Sorbet löffeln ist für Barbaren; freshe Veganer essen es als Stieleis. Gibt es sogar in verschiedenen Sorten.

Ihr könnt gar nicht genug von veganen Produkten bekommen? Unser Einkaufsguide hat sie fast alle.

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5 vegane Sachbücher für den Einstieg

Manchmal bringt es was, ganz klassisch von Papier zu lernen. Diese 5 Sachbücher helfen mit Infos, Tipps und Hintergründen zum veganen Leben weiter.

15.Sep 2016

„Wieso? Weshalb? Vegan!“ von Hilal Sezgin

Die Schriftstellerin und Journalistin Hilal Sezgin ist Expertin für vegane Themen. In „Wieso? Weshalb? Vegan!“ bereitet sie ethische und praktische Argumente inklusive theoretischer Hintergründe gut verständlich auf, ohne irgendwas zu sehr zu vereinfachen.

„Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer

Jonathan Safran Foer ist eigentlich eher für Romane wie „Extrem laut und unglaublich nah“ bekannt. Die Geburt seines Sohnes hat ihn dazu inspiriert, sich Gedanken ums ethische Essen zu machen und ihnen für sein Sachbuch „Tiere essen“ nachzugehen. Das Ergebnis liest sich persönlich und informativ, auch wenn man etwa Details zu Haltungsbedingungen von Tieren anderswo sehr ähnlich nachlesen kann.

„Vegan!“ von Marc Pierschel

Nicht nur ein Buch für Einsteiger, sondern auch eins, in dem man nach Jahren des Veganseins immer wieder blättert. Marc Pierschel, der auch hinter Filmen wie „Live And Let Live“ steckt, erklärt die ethischen Hintergründen des veganen Lebens, gibt Tipps zum Anfangen und bietet beispielsweise mit der E-Nummern-Sammlung praktische Hilfe zum Nachschlagen.

„Animal Liberation“ von Peter Singer

Ein Klassiker der Tierrechtsbewegung, der sehr ausführlich und grundsätzlich gegen die Ausnutzung von Tieren argumentiert. Dem Philosophen Peter Singer geht es vor allem darum, Leute inhaltlich zu überzeugen, deshalb konzentriert er sich auf Beschreibungen von Tierausbeutung und ethische Überlegungen zu Tier- und Menschenrechten und lässt etwa Ernährungstipps außen vor. Kein Buch also, das einem in jeder veganen Lebenslage hilft, aber eins für die Grundlagen.

„Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“ von Melanie Joy

So kann man es auch angehen: Statt zu erklären, warum Fleischessen falsch ist, stellt Melanie Joy die Frage, wie wir je auf die Idee gekommen sind, dass es richtig sein könnte. „Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“ beantwortet die Fragen im Titel mit dem System des „Karnismus“, der uns zum Beispiel glauben lässt, dass Hunde Haustiere sind und Schweine Nahrungsmittel. Ein sehr lesenswerter Denkanstoß.

Ihr seid nicht so die Büchermenschen? Tierrechte gibt es auch auf Netflix.