Ist der Pumpkin Spice Latte von Starbucks vegan?

Wollte Starbucks den Pumpkin Spice Latte nicht vegan anbieten? Und was ist dann mit dem Sirup? Hier sind alle Infos zum ultimativen Herbstgetränk.

09.Sep 2019

Er gehört in fast jede Herbst-Favoritenliste: der Pumpkin Spice Latte. Selbst Leute, die das alljährliche Hype-Getränk von Starbucks ein bisschen zu basic finden, sind insgeheim meist doch Fan vom Kaffee mit geschäumter Milch, Kürbispüree und Herbstgewürzen wie Zimt, Nelken und Muskatnuss. Das einzige Problem: Bislang war der Pumpkin Spice Latte bei Starbucks nicht vegan. Der Sirup, der für den typischen Geschmack sorgt, enthielt Milchbestandteile.

Das ändert sich 2019 endlich. Nachdem Starbucks die Inhaltsstoffe des Sirups in Großbritannien schon vor einiger Zeit geändert hat, ist er jetzt auch in Deutschland dank neuer Rezeptur komplett frei von Tierprodukten. (Im Gegensatz etwa zu den USA, wo der Sirup leider immer noch nicht vegan ist.) Der PSL lässt sich also ganz leicht vegan bestellen: mit einer Pflanzenmilch nach Wahl und ohne Sahne – also zum Beispiel „einen grande Mandelmilch Pumpkin Spice Latte ohne Sahne“. Fehlt nur noch, dass Starbucks endlich den Aufpreis für Pflanzenmilch abschafft, dann sind wir komplett glücklich.

Ihr habt gerade keinen Starbucks in der Nähe? Probiert es mit unserem Rezept für selbstgemachten Pumpkin-Spice-Latte-Sirup.

 

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Sind VSCO Girls vegane Vorbilder für uns alle?

Was genau ist ein VSCO Girl? Und ist dieser Lifestyle wirklich so nachhaltig und vegan, wie er aussieht?

09.Sep 2019

Schon mal von VSCO Girls gehört? Mit diesem Begriff werden neuerdings Leute bezeichnet, die vor allem auf Instagram einen ganz bestimmten Lifestyle zur Schau stellen – meistens auf Fotos, die mit der gleichnamigen App bearbeitet wurden. Ob man das nun als ernste Sache oder als aus dem Ruder gelaufenen Scherz sieht: Interessant ist, dass die VSCO Girls zwar ziemlich angesagt sind, aber eben auf eine Art, die auf den ersten Blick ganz schön vegan und öko wirkt: Sie tragen Gesundheitslatschen, trinken aus Metallstrohhalmen, benutzen vegane Kosmetik und essen am liebsten Smoothie Bowls. Sollten wir uns sie also alle zum Vorbild nehmen?

Die häufigste Kritik an der VSCO-Girl-Ästhetik ist, dass sie nicht ganz so mühelos zu erreichen ist, wie sie gerne wirkt. Denn mit dem Begriff sind ganz bestimmte Marken verbunden, deren Produkte meist gar nicht so günstig sind – ein bestimmter Rucksack, eine bestimmte wiederverwendbare Trinkflasche, bestimmte kabellose Kopfhörer. Das können sich erstens viele Menschen gar nicht leisten, und zweitens ist es auch nicht nachhaltig, sich die „richtige“ Trinkflasche zu kaufen, obwohl man schon zwei andere im Schrank stehen hat. Außerdem gehören oft auch Ledersandalen und Lippenpflege mit Bienenwachs zum Look – Produkte also, für die Tiere gequält und getötet werden. Vegan ist das nicht.

Warum reden wir also überhaupt über VSCO Girls? Weil wir von diesem Phänomen tatsächlich zwei Dinge lernen können. Erstens: Wer nachhaltig und vegan leben möchte, muss sich damit schon längst nicht mehr als komischer Außenseiter fühlen, sondern kann auch auf Instagram ziemlich gut ankommen. Und zweitens: Dabei sollte es trotzdem nicht um bestimmte Produkte gehen, sondern darum, sich zu informieren und nachzudenken. Sich irgendwelchen Kram kaufen, den man bei anderen Leuten gesehen hat, ist nicht immer die beste Idee. Sich aber von einer schön gemachten Smoothie Bowl dazu inspirieren zu lassen, selbst den Mixer anzuwerfen, schon.

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