Robin Jäger schreibt Song „Gegengift“ über Tierrechte und Corona

Sänger und Songwriter Robin Jäger singt über Corona und welche Chance die Pandemie für die Tiere sein kann.

youtube.com / Robin Jäger
07.Apr 2020

Umdenken und bewusster handeln – darum geht es Robin Jäger in seinem neuen Song „Gegengift“. Der Sänger und Songwriter singt und rappt darin über den aktuellen Stillstand der Welt und welche Chance dies für die Tiere sein kann. So soll sich jeder einzelne die Zeit nehmen und sich bewusst machen, woher Pandemien eigentlich kommen. Dass die Corona-Pandemie mit der Tierausbeutung zusammenhängt, ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr. Auch geht es ihm darum, zu zeigen, dass man es selbst in der Hand hat – jeder von uns trifft jeden Tag Entscheidungen über Tiere – ob man sie streichelt, ausbeutet oder isst. In seinem Musikvideo zeigt er dazu Bilder aus den Dokumentationen „Earthlings“ und „Dominion“.

Hier mal ein Textauszug, der uns besonders gefallen hat:

„Wir schaffen Leben, um es wieder zu nehmen.

Zu manchen beste Freunde, anderen tun wir weh.

Erfinden Worte, für die die dann durch die Hölle gehen,

Verteidigen dann das Zerschlitzen der Kehlen.

Was wollen wir unseren Kindern später sagen?

Es tut uns leid, doch Genuss stellt keine Fragen?“

 

Was ihr in Zeiten von Corona – außer den Song in Dauerschleife zu spielen und mit euren Freunden zu teilen – noch für die Tiere tun könnt, verraten wir euch hier.

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1. Übriges Gemüse zu Brühe verarbeiten

Jegliches Gemüse kann total easy zu einer Gemüsebrühe verarbeitet werden. Egal, ob Sellerie, Karotte, Lauch oder alles, was beim Schälen zusammenkommt: Nichts davon muss in die Biotonne wandern. Zwiebel- und Knoblauchschale sowie die Schale von Gemüse bringt ein leckeres Aroma in die Brühe. Sammelt einfach immer alles in der Gefriertruhe und legt mit der Gemüsebrühe los, wenn etwas aus dem Kühlschrank dringend weg muss.

2. Obstreste für Smoothies einfrieren

Mit Obstresten lassen sich Smoothies oder Smoothie Bowls richtig lecker aufpeppen.

Eine Ananas ist zu viel für euch? Die Bananen sind eigentlich schon verdammt reif, ihr könnt aber nicht so viel auf einmal essen? Ihr werdet euch freuen, wenn ihr rechtzeitig daran gedacht habt, sie einzufrieren und sie euch beim nächsten Smoothie-Bowl-Frühstück aus der Gefriertruhe holen könnt.

3. Chutney oder Kompott selber machen

Obst kann super in Kompott oder Chutney verwandelt werden und bildet auf deinem nächsten Milchreis oder Burger das perfekte Topping.

4. Gemüseblätter mitverwenden

Blätter von Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli und Möhren wandern bei euch immer in den Biomüll? Das muss nicht sein. Sie lassen sich noch super in einem Salat oder einer Smoothie-Bowl verwenden oder eignen sich auch optimal als Zusatz in einer Nudelsuppe.

5. Altes Brot und Brötchen verwerten

Die allermeisten Brote und Brötchen eignen sich super, um Semmelknödel oder Semmelbrösel daraus zu machen. Beispielsweise für das nächste Sellerieschnitzel!

Es ist natürlich auch der perfekte Zeitpunkt, um mal einen Brotsalat oder einen Brot- und Gemüseauflauf auszuprobieren.

6. Du hast einen flauschigen Mitbewohner zuhause?

Super, auch er freut sich ganz bestimmt auf eine Portion extra für ihn gekochtes Gemüse.