Diese 7 roten Lippenstifte sind vegan

Tomatenrot, feuerrot und knallrot gehen auch ohne Karmin und Bienenwachs. Diese roten Lippenstifte sind vegan und tierversuchsfrei.

27.Jan 2020

Ultimate Colour Lip Colour in „Red My Lips“ von Catrice

Das perfekt klassische Rot aus der Drogerie, das man für knapp vier Euro auch einfach mal für gute Notfälle in der Handtasche deponieren kann. Lässt sich leicht auftragen, macht dank kühlem Unterton weiße Zähne und hält auch einigermaßen gut, solange man sich nicht mit einer Tüte Pommes die Lippen peelt.

Butter Lipstick in „Big Cherry“ von Nyx

Nicht verwirren lassen, die veganen Butter Lipsticks von Nyx gibt es nicht in der Theke bei DM, sondern nur online – und sie sind da auch im Gegensatz zu den veganen Produkten von Catrice und Essence nicht als vegan gelabelt. Aber keine Sorge, die feuchtigkeitsspendenden und dezent glänzenden Butter Lipsticks sind vegan und tierversuchsfrei – und immer noch sheer genug, um auch Farben wie dieses klare Rot ohne Lipliner oder Pinsel aufzutragen.

Longlasting Lipstick in „All You Need Is Red“ von Essence

Na gut, das mit dem „Longlasting“ bezieht sich wie so oft eher auf Leute, die weder essen noch knutschen und allerhöchstens stilles Wasser durch einen Strohhalm trinken. Aber wenn mein kein Problem damit hat, alle paar Stunden doch noch mal nachzutragen, geht das mit dem Tomatenrot von Essence ziemlich gut.

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Matte Lip Color in „Rich Red“ von Elf

Ein matter roter Lippenstift, der vegan und tierversuchsfrei ist, nicht allzu viel kostet und die Lippen nicht zu Tode austrocknet – geht doch! Dank der schmalen Spitze lässt sich die Farbe leicht auftragen, und das satte Rot passt wirklich mal zu allem.

Natural Infusion Lipstick in „Cerise“ von Beauty Without Cruelty

Von Beauty Without Cruelty gibt es eine ganze Reihe roter Lippenstifte, die fast alle irgendwie kirschig heißen und natürlich tierversuchsfrei und vegan sind. „Cerise“ hat einen schönen Pinkeinschlag und trägt sich dank Jojobaöl und Vitamin E sehr angenehm.

Liquid Lipcolour in „Indus“ von Little Rabbit

Ein schön leuchtendes Rot in einer Formulierung, die weder klebt noch austrocknet noch nach Giftmülldeponie stinkt. Die Liquid Lipsticks von Little Rabbit halten trotz glänzendem Finish ziemlich gut und schmecken dabei auch noch leicht nach Zitrone.

Liquid Lipstick in „One Eight Seven“ von Lethal Cosmetics

Gut, mit klassischem Rot hat „One Eight Seven“ nichts zu tun, aber selbst Leute, die schon 800 rote Lippenstifte haben, haben diese Farbe bestimmt noch nicht. Ein lilastichiges Rot mit metalligem Finish, das man sich eigentlich auch gleich auf die Wangen, die Lider und den restlichen Körper schmieren möchte. Wir halten da niemanden auf.

Ihr mögt eher beerige, lila oder schwarze Töne? Kein Problem, hier sind 8 dunkle Lippenstifte ohne Tiere drin.

 

Kosmetik

Weil Schmerzen nicht schön sind.
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Go Vegan!

Doku „Butenland“: Das beste Argument fürs ethische vegane Leben

Marc Pierschel has done it again: „Butenland“ zeigt liebevoll, warum wir alle vegan leben sollten. Jetzt gibt es den Film auf DVD und als Stream.

27.Jan 2020

Man muss nur in die Augen von Paul, Uschi oder Lillja schauen, um nie wieder Fleisch essen oder Milch trinken zu wollen. Die drei Kühe sind nur einige der Tiere, um die sich Jan Gerdes und Karin Mück auf Hof Butenland in Norddeutschland kümmern. Sie alle lernen wir in Marc Pierschels neuem Dokumentarfilm „Butenland“ ganz persönlich kennen.

Veganes Multitalent

Marc ist unter Menschen, die sich für ein veganes Leben interessieren, schon lange bekannt. Er hat nicht nur den Kollektivshop Roots of Compassion mitgegründet, sondern auch Einsteigerbücher wie „Vegan!“ geschrieben und Filmprojekte wie „The End Of Meat“ realisiert. Für „Butenland“ hat er Jan, Karin, Paul, Uschi, Lillja und die anderen Hofbewohner nun zwei Jahre lang mit der Kamera durch Höhen und Tiefen begleitet.

Für ein ethisches veganes Leben

Dabei steht wie immer in seinen Projekten der ethische Aspekt des veganen Lebens im Vordergrund. So viel es der Umwelt, der eigenen Gesundheit und den anderen Menschen auf der Welt auch bringt, wenn wir vegan leben – Marc argumentiert nicht über Umwege, sondern direkt aus der Sache heraus. Es ist falsch, Tiere zu essen. Punkt. Und wer ihnen eine Chance gibt, mehr als nur „Maschinen“ oder „Nutztiere“ zu sein, der merkt das selbst ganz schnell.

Echte Vorbilder

Besonders viel Mut macht dabei auch, welche Wege die Butenland-Betreiber selbst gegangen sind, um schließlich beim Konzept Lebenshof zu landen. Jan war dort früher Milchbauer, der seine Tiere schließlich an den Schlachter verkaufte und sich erst, als einige von ihnen nicht mehr auf den Transporter passten, spontan entschloss, sie zu behalten und sich um sie zu kümmern. Karin war in den 1980ern als Tierbefreierin unterwegs und wurde dafür verhaftet und zu einer Freiheitsstrafe verklagt. Marc zeigt diese Hintergründe im Film und regt damit zur Bewunderung, aber auch zum Nachdenken an: Tieren zu helfen ist nicht immer der gerade oder einfache Weg, aber es ist der richtige.

„Butenland“ gibt es auf DVD und als Vimeo-Stream on demand. Wenn ihr selbst für Tiere aktiv werden wollt, schaut euch an, welches Streetteam es bei euch in der Nähe gibt.